Nürnberger Bündnis Nazistopp
 
      
 
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*** Nürnberg, 16.2.15 (Montag), ab ca. 18 Uhr: Protest gegen geplanten Nügida-Aufmarsch. Das Nürnberger Bündnis Nazistopp und andere haben Gegenkundgebungen angemeldet. Näheres wird noch bekannt gegeben.
*** Nürnberg, 23.2.15 (Montag), ab ca. 18 Uhr: Protest gegen geplanten Nügida-Aufmarsch. Das Nürnberger Bündnis Nazistopp hat eine Gegenkundgebung angemeldet. Näheres wird noch bekannt gegeben.
*** Nürnberg, 23.4.15 (Donnerstag), 19.30 Uhr, Gewerkschaftshaus Nürnberg, Saal "Burgblick" 7. OG: "Der NSU-Prozess und seine Konsequenzen" mit Opferanwalt Alexander Hoffmann, Kiel (Veranstalter: ver.di Bezirk Mittelfranken)
*** Nürnberg, 13.6.15 (Samstag), Scharrerstraße: Kundgebung "Gedenken Mahnen Zusammenstehen - Veranstaltung zum Jahrestag der NSU-Morde" (Veranstalter: Nürnberger Bündnis Nazistopp). Nähere Infos folgen noch
*** NEUE BROSCHÜRE der nordbayerischen Bündnisse gegen Rechts (NBB) "Fünf NSU-Morde in Bayern - und alles bleibt wie es ist?" (60 Seiten, A4) ab sofort erhältlich im Gewerkschaftshaus Nürnberg, Kornmarkt, Rechtsschutzbüro ver.di Raum 5.20 (5. Stock) von 8 bis 16 Uhr, Preis 3,50 Euro. Oder Bestellungen per Email an nbb_gegen_rechts@yahoo.de, Preis 5 Euro pro Exemplar incl. Porto und Verpackung. Zusendung nach Zahlung per Vorkasse, Kontoverbindung wird per Mail zugeschickt. Inhaltsverzeichnis: hier klicken!

Nürnberg: "Nügida" marschiert im Februar, wir sagen: "Nügida stoppen!" (Januar 2015)
- laufend aktualisiert -

Unter dem Motto "Gegen die Islamisierung Europas" wurden nun auch in Nürnberg Aktionen des örtlichen Pegida-Ablegers bei den örtlichen Behörden angezeigt. Sowohl am 16. als auch am 23. Februar (jeweils Montag) wollen die Rechten ab 19 Uhr demonstrieren. Laut nordbayern.de (27.1.15) soll es am 16. Februar von der Lorenzkirche über die Karolinenstraße bis zum Jakobsplatz gehen, am 23. Februar von der U-Bahn-Haltestelle Frankenstraße bis zum Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Mobilisiert wird seitens der extrem Rechten laut Eigenangaben bundesweit. Anmelder soll laut a.i.d.a.-Archiv München ein bekannter extrem rechter Aktivist sein.

Stoppt Pegida! Stoppt Nügida und wie sie alle heißen!

Für den 16. Februar sind bereits zwei Gegenkundgebungen angemeldet, eine davon durch unser Bündnis. Über weitere Einzelheiten informieren wir euch rechtzeitig.

Die Facebook-Seite NOnügida mobilisiert für einen Rosenmontagsfasching gegen Nügida ab 18 Uhr vor der Lorenzkirche (16. Februar ist Rosenmontag): "Verkleidet euch bunt und phantasievoll! Bringt mit, was laut ist und Krach macht – Musikinstrumente willkommen! Feiern wir Nügida aus unserer Stadt!"

Übrigens ist für den 16. Februar bis 20 Uhr bereits die Nürnberger Montagsdemo gegen die Hartz-Gesetze angemeldet, die entsprechende Anmeldung durch das Ordnungsamt bestätigt! Montagsdemo-Aktive sagen: "Wir lassen uns den Montag nicht von diesen Rassisten klauen". Man darf gespannt sein, wie die städtische Behörde agiert.

(Stand 31.1.15)

nordbayern.de ("'Nürnberg ist bunt': Protest gegen Nügida formiert sich", 29.1.2015): hier klicken!, infranken.de ("Nügida-Kundgebungen für Februar angemeldet - Gegenwehr formiert sich", 28.1.2015): hier klicken!, nordbayern.de ("Pegida-Ableger 'Nügida' demonstriert bald in Nürnberg", 27.1.2015): hier klicken!

Nürnberg: Lokaler Ableger der Neonazi-Partei "Die Rechte" gegründet" (Januar 2015)

Die extrem rechte Konkurrenz in der Region wird (noch) größer. So habe sich laut Eigenangaben ein Kreisverband Nürnberg der neonazistischen Partei "Die Rechte" gegründet.

(30.1.15)

Nürnberg, 30. Januar: 3000 Menschen besuchten Kundgebung von Stadt, Parteien und Verbänden (Januar 2015)

Etwa 3000 Menschen kamen am Freitag zu der Kundgebung "Nürnberg hält zusammen" auf dem Kornmarkt zusammen. Die Stadt Nürnberg sowie zahlreiche Parteien und Verbände hatten zur Teilnahme aufgerufen. OB Maly warnte in seiner Rede unter anderem vor dem Nürnberger Pegida-Ableger Nügida, der durch die hiesige extrem rechte Szene dominiert sei.

br.de ("Demo für mehr Toleranz", 30.1.2015): hier klicken!, mittelbayerische.de ("Maly: Nürnberger Pegida-Leute sind einschlägig bekannte Rechte", 30.1.2015): hier klicken!, nordbayern.de ("Kundgebung am Kornmarkt: Maly warnt vor 'Nügida'", 30.1.2015): hier klicken!

Nürnberg: Soll der Nelson-Mandela-Platz als Ort für extrem Rechte tabu sein? (Januar 2015)

Im Zusammenhang mit der geplanten Umgestaltung des Nelson-Mandela-Platzes hinter dem Nürnberger Hauptbahnhof findet eine erneute Debatte über die Tabuisierung des Platzes für öffentliche Veranstaltungen von Neonazis und extrem Rechten statt. Die ehemaligen Initiatoren der Umbenennung des Platzes nach dem südafrikanischen Freiheitskämpfer plädieren jedenfalls zum wiederholten Mal dafür.

In einer aktuellen öffentlichen Stellungnahme heißt es: "Wir wollen erreichen, dass dieser Platz nicht weiterhin als Bühne freigegeben wird für Veranstaltungen mit völkischen Parolen". Die Autoren verweisen auf mehrere Neonazi-Kundgebungen in den letzten Jahren sowie auf weiterhin drohende rassistische Veranstaltungen.

Ihr Hauptargument ist historischer Natur: Auf diesem Platz stand in der NS-Zeit ein so genanntes "Schubgefängnis". Von diesem Polizeigefängnis aus wurden zum Beispiel hunderte von Sinti und Roma ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Historisch erforscht ist dieser Ort erst ansatzweise. Die Akten liegen zum Teil im Staatsarchiv Nürnberg.

(NN, Printausgabe 29.1.15, Schreiben von Gerd Fischer 27.1.15)

Geiselwind: Out & Loud-Festival im Juni mit Headliner Frei.Wild - Zwei Bands haben deshalb bereits abgesagt (Januar 2015)
- aktualisiert -

Im Juni 2015 soll das Out & Loud-Festival in Geiselwind stattfinden. Nach der Bekanntgabe des zusätzlichen Headliners Frei.Wild sagte eine der angekündigten Bands, Dein Feuer, ab. Grund sei "die Ankündigung der rechtsoffenen Band Frei.Wild als Headliner des Festivals. Wir selbst wollen derartige Bands auf keine Art und Weise unterstützen und boykottieren jetzt das Event", so die Band laut infranken.de. Wie nordbayern.de (28.1.15) berichtete, zog sich noch eine weitere Band, Karaoke till death, zurück. Die Musiker werden mit folgenden Worten zitiert: "Wir können und wollen nicht zusammen mit einer Band mit brauner Vergangenheit in einen Topf, geschweige denn in einem Atemzug genannt werden".

nordbayern.de ("Frei.Wild kommt nach Geiselwind: Mehrere Bands sagen ab", 28.1.2015): hier klicken!, infranken.de ("Frei.Wild kommen zum Out & Loud Festival nach Geiselwind", 28.1.2015): hier klicken!

Deining (Oberpfalz): Radio Maryja auf der Kanzel? - Pfarrer habe sich beim Neujahrsempfang im rechtspopulistischen Stil geäußert (Januar 2015)

Im nahe Neumarkt gelegenen Deining sorgt seit einigen Wochen eine Ansprache des örtlichen katholischen Geistlichen für ordentlich Wirbel. Vor etwa 200 geladenen Gästen habe der polnischstämmige Pfarrer im Rahmen des jährlichen Neujahrsempfangs eine ganze Serie rechter Tiraden abgelassen. Laut SZ Online (24.1.15) habe er unter anderem die Meinung vertreten, in Deutschland finde zweifellos "eine Islamisierung statt, der Staat sei Weltmeister im Abkassieren, Homosexuelle würden wie Heilige behandelt, eine objektive Information durch Medien sei nicht vorhanden". Einige Gäste hätten bereits während seiner Rede den Saal verlassen.

mittelbayerische.de ("Deininger Pfarrer bereut Neujahrsrede", 27.1.2015): hier klicken!, sueddeutsche.de ("Pfarrer hetzt im Pegida-Stil", 24.1.2015): hier klicken!, mittelbayerische.de ("Gläubige geschockt über den Pfarrer", 21.1.2015): hier klicken!

Coburg: Mutmaßlich rechtsgerichteter Brandstifter gefasst (Januar 2015)

Laut nordbayerischer-kurier.de (26.1.15) wurde am vergangenen Wochenende in Coburg ein vermutlich rechtsgerichteter 26-jähriger Brandstifter auf frischer Tat ertappt. Er hatte gerade versucht, ein Auto anzuzünden. Ihm werden weitere Straftaten zugeordnet, so das Ritzen von Hakenkreuzen in den Lack eines geparkten Fahrzeugs sowie eine weitere Brandstiftung.

infranken.de ("Hakenkreuze ins Auto gekratzt - Brandstifter in Coburg ertappt", 26.1.2015): hier klicken!, nordbayerischer-kurier.de ("Polizei fasst Brandstifter auf frischer Tat", 22.1.2015): hier klicken!

Feilitzsch / Oberfranken: Erneut wurden Hakenkreuze auf eine geplante Flüchtlingsunterkunft geschmiert - Mahnwache "Feilitzsch sagt Nein zu Nazis" am 26. Januar - Skandalöse polizeiliche Ermittlungen gegen Nazigegner und Organisator der Mahnwache aus dem Ort: Solidarität mit W. S.! (Januar 2015)
- mehrfach aktualisiert -

Laut nordbayern.de (22.1.15) haben Neonazis in Feilitzsch (Lkr. Hof) in der Nacht auf Donnerstag ein Gebäude in der Brauhausgasse mit insgesamt sechs Hakenkreuzen beschmiert. In dem Gebäude sollen Flüchtlinge untergebracht werden.

Bereits im vergangenen November gab es eine Hakenkreuzattacke auf das Gebäude (wir berichteten). In einem Ortsteil von Feilitzsch, in Unterhartmannsreuth, befindet sich seit Jahren ein rechtes Zentrum.

Am 26. Januar gab es nun eine Aktion gegen Rechts und für Flüchtlinge unter dem Motto "Feilitzsch sagt Nein zu Nazis". Vor der Schankstube, der geplanten Flüchtlingsunterkunft, trafen sich am Montagabend laut frankenpost.de (26.1.15) etwa 50 Menschen. Großes Lob!

Skandalös ist folgende Nachricht in diesem Zusammenhang: W. S. aus Feilitzsch wollte gegen die jüngsten Nazischmierereien protestieren, initiierte die oben erwähnte Mahnwache und stellte aus dokumentarischen Gründen ein Foto der Schmierereien ins Internet. Die Staatsanwalt Hof hatte daraufhin offensichtlich nichts Besseres zu tun, als gegen S. wegen NS-Werbung zu ermitteln. W. S. laut frankenpost.de (23.1.15): "Die Staatsschützer der Hofer Polizei wollten, dass ich dieses Posting lösche. Dem bin ich natürlich nicht nachgekommen". Der Anti-Nazi-Aktivist sei empört und kämpfe nun erst recht für die Mahnwache, so der Online-Artikel. Das verdient vollsten Respekt - die Aktivitäten der Ordnungsbehörden zeigen jedoch, dass antifaschistisches Engagement in Teilen Oberfrankens nicht so gerne gesehen wird.

Update: Laut nordbayerischer-kurier.de (29.1.15) wurde das Ermittlungsverfahren gegen W. S. seitens der Staatsanwaltschaft nun eingestellt.

euroherz.de ("Feilitzsch: Ja zur Flüchtlingsunterkunft, nein zu privat organisierter Mahnwache", 27.1.2015): hier klicken!, br.de ("Mahnwache in Feilitzsch", 27.1.2015): hier klicken!, sat1bayern.de ("Mahnwache in Oberfranken", 27.1.2015): hier klicken!, sueddeutsche.de ("Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Nazi-Gegner", 26.1.2015): hier klicken!, frankenpost.de ("Nazi-Gegner erstattet Anzeige", 25.1.2015): hier klicken!, Störungsmelder ("Hakenkreuz-Graffitis dokumentiert: Jetzt ermittelt die Justiz gegen einen Neonazi-Gegner!", 25.1.2015): hier klicken!, frankenpost.de ("Staatsanwalt hat Nazi-Gegner im Visier", 23.1.2015): hier klicken!, br.de ("Feilitzsch sagt Nein zu Nazis", 23.1.2015): hier klicken!, br.de ("Ermittlungen gegen Feilitzscher Nazi-Gegner", 23.1.2015): hier klicken!, nordbayern.de ("Unbekannte sprayen Hakenkreuze an geplante Asylunterkunft", 22.1.2015): hier klicken!

Bamberg, 24. Januar: Über 1000 Menschen lautstark gegen knapp 50 Nazis (Januar 2015)
- mehrfach aktualisiert -

Am Samstag, den 24. Januar protestierten über 1000 Menschen aus Bamberg und Umgebung lautstark gegen knapp 50 angetretene Neonazis u.a. aus dem Umfeld der NPD, die offensichtlich auf der Pegida-Welle reiten und auf der Straße mit rassistischen Parolen punkten wollten. Im Oktober 2014 waren noch 200 rechte "Kameraden" in Bamberg angetreten.

Die Vorgeschichte: Laut infranken.de (19.1.15) hatten Neonazis unter dem Motto "Bamberg wehrt sich - Asylmissbrauch nein danke" eine öffentliche rassistische Aktion angekündigt. Die Kundgebung sollte am Samstag, den 24. Januar ab 11 Uhr auf dem Maxplatz stattfinden. Zahlreiche Gruppierungen hatten eine Gegenkundgebung ab 10 Uhr am Maxplatz angekündigt. Motto: "Bamberg wehrt sich gegen Nazis! Die Nazis versuchen es wieder bürgerlich & wieder wird es peinlich für sie".

Bereits am 25. Oktober 2014 hatten etwa 200 Nazis aus dem nordbayerischen Raum und den östlichen Bundesländern in Bamberg gegen Flüchtlinge demonstriert. Dagegen hielten etwa 2500 Menschen, zum Teil in unmittelbarer Nähe der Naziroute.

endstation-rechts-bayern.de ("Tausend Bamberger Bürger gegen Berlins NPD-Chef Schmidtke", 26.1.2015): hier klicken!, infranken.de ("1000 Menschen demonstrieren in Bamberg für mehr Toleranz", 24.1.2015): hier klicken!, br.de ("Bürger wehren sich gegen Intoleranz", 24.1.2015): hier klicken!, nordbayern.de ("Demo am Maxplatz: Bamberg wehrt sich gegen Rechte", 24.1.2015): hier klicken!, infranken.de ("Neonazi-Kundgebung am Maxplatz - Gegendemo geplant", 19.1.2015): hier klicken!

Nürnberg, 19. Januar: Mehr als 3000 auf dem Kornmarkt, "mit Yussuf, Fritz und Frida vereint gegen Pegida" (Januar 2015)
- aktualisiert -

Am heutigen Montag gingen in Nürnberg mehr als 3000 Menschen gegen Pegida, gegen Rassismus und gegen soziale Spaltung auf die Straße. Vom Kornmarkt aus zog diesmal eine Demonstration durch die Stadt. Zahlreiche antirassistische und antifaschistische Transparente waren zu sehen; ein breites politisches Spektrum beteiligte sich an der Aktion.

Wie NOnügida (19.1.15) berichtete, sei während der Kundgebung eine Gedenkminute für den in Dresden erstochenen Eritreer Khaled Idris Bahray abgehalten worden. Zuvor habe eine Eritreerin in einer emotionalen Rede an Khaled erinnert (Ergänzung 22.1.15: Laut SZ Online habe sich herausgestellt, dass ein Mitbewohner von Khaled die Tat begangen hat).

Am Montagvormittag waren noch Aktive der neonazistischen Partei "Der 3. Weg" in der Nähe des Ortes der Auftaktkundgebung unterwegs gewesen. Mehrere Papierschnipsel mit Kontaktdaten und rassistischen Parolen ("Asylflut Stoppen!") wurden gestreut.

frankenfernsehen.tv ("Vielfalt statt Einfalt: Nürnberg gegen Pegida", 20.1.2015): hier klicken!, br.de ("2.000 Menschen gegen Pegida", 19.1.2015): hier klicken!, nordbayern.de ("2700 Menschen bei Demo gegen Pegida in Nürnberg", 19.1.2015): hier klicken!

Forchheim: Anonyme Briefe und Bedrohungen gegen Muslime (Januar 2015)

Wie nordbayern.de (19.1.15) berichten, wurden in Forchheim Muslime durch anonyme Briefe und Schmierereien bedroht. "Bislang sind es vor allem Zeitungsausschnitte, beschriftet mit islam- und koranfeindlichen Äußerungen, die immer wieder im Briefkasten der Yunus-Emre-Moschee in der Haidfeldstraße landen. Es habe aber auch schon Schmierereien an Privatanwesen gegeben, berichtete Zafer Arap, der stellvertretende Vorsitzende des Vereins Ditib, ohne ins Detail zu gehen".

nordbayern.de ("Unwissen und Angst", 19.1.2015): hier klicken!

Röthenbach (Mittelfranken): Türkische Ultranationalisten in der städtischen Karl-Diehl-Halle am 17. Januar - Vertragskündigung seitens der Stadt klammheimlich zurückgenommen - Wolfsgrüße in Internetvideos (Dezember 2014 / Januar 2015)
- mehrfach aktualisiert -

Ein Plakat der "Türk Federasyon" weist auf eine Kulturveranstaltung in der städtischen Karl-Diehl-Halle in Röthenbach am 17. Januar 2015 hin. Ab 17 Uhr sollen diverse KünstlerInnen auftreten und Volkstänze gezeigt werden.

Die "Türk Federasyon" gilt als Ableger der ultranationalistischen, von vielen als neofaschistisch bezeichneten türkischen Partei MHP (Milliyetçi Hareket Partisi, "Partei der Nationalistischen Bewegung"), bekannt auch als "Graue Wölfe". Die KünstlerInnen, die in Röthenbach auftreten sollen, können dem MHP-Spektrum zugeordnet werden. Bei ähnlichen Veranstaltungen ließen sich zuletzt regelmäßig parteipolitische Reden vernehmen. Es ist also zu befürchten, dass am 17. Januar unter dem Deckmantel einer Kulturveranstaltung eine extrem rechte politische Saalveranstaltung in städtischen Räumlichkeiten stattfindet.

In Fürth und Nürnberg reagierten die Behörden nach entsprechenden Großveranstaltungen und öffentlichen Gegenprotesten und änderten zum Teil die Hallensatzungen entsprechend (Ausschluss rassistischer und antisemitischer Inhalte).

Das Nürnberger Bündnis Nazistopp verfasste einen Offenen Brief an den Röthenbacher Bürgermeister und forderte unter anderem die Ausladung der VeranstalterInnen.

Zum Offenen Brief: hier klicken!

(29.12.14)

Update 1: Wie uns am heutigen Dienstag der Röthenbacher Bürgermeister Klaus Hacker mitteilte, sei der Vertrag mit dem veranstaltenden Verein seitens der Stadt gekündigt worden, man warte nun auf weitere juristische Reaktionen der VeranstalterInnen. Falls die Kündigung nicht durchsetzbar sei, werden man mit den VeranstalterInnen über "Einschränkungen" sprechen.

(30.12.14)

Update 2: Wie wir nun aus sicherer Quelle erfahren haben, sei die Kündigung zurückgenommen worden. Größere juristische Anstrengungen gegen den Vertrag mit den "Grauen Wölfen" scheinen nicht unternommen worden zu sein. In Absprache mit Kriminalpolizei, Verfassungsschutz und Veranstalter seien Auflagen gegen rechtsradikale Äußerungen erteilt worden, sofortiges Einschreiten werde angekündigt. Was das in Wirklichkeit bedeutet, wissen wir: Ignorieren, aussitzen, die rechte Szene in Ruhe lassen. Wir protestieren gegen dieses Vorgehen und haben die Presse informiert.

(14.1.15)

Update 3: Unsere Befürchtungen haben sich mutmaßlich bewahrheitet. Wir haben Videoausschnitte aus dem Internet zugeschickt bekommen, aus denen u. E. hervorgeht, dass in Röthenbach sehr wohl faschistische Symbole wie Wolfsgrüße gezeigt wurden.

(19.1.15)

nordbayern.de ("Ein Fest der Ultranationalen?", 16.1.2015): hier klicken!

Bamberg: Gewalttätige Naziübergriffe in der Sandstraße (Januar 2015)

Wie die Antifa Bamberg (18.1.15) mitteilte, seien in der Nacht vom 17. auf den 18. Januar mehrere für links gehaltene Menschen durch eine Gruppe von Neonazis angegriffen worden. "Dabei wurde auf am Boden Liegende weiter eingeschlagen und getreten und Sprüche wie 'Scheiß Zecken' und 'Scheiß Linke' gerufen".

(18.1.15)

infranken.de ("Polizei geht von rechten Schlägern in Bamberg aus", 19.1.2015): hier klicken!

Nürnberg, 15. Januar: Mahnwache und Spontandemonstration für den in Dresden ermordeten Flüchtling Khaled Idris Bahray fand statt - Aufklärung des Verbrechens gefordert - Erneutes Todesopfer durch rassistische Gewalt? (Januar 2015)
- aktualisiert: Kein rassistischer Hintergrund -

Am 15. Januar fand in Nürnberg zunächst eine Mahnwache, im Anschluss eine spontane Demonstration von etwa 150 Menschen durch die Innenstadt für den am 13. Januar oder am Vortag in Dresden ermordeten, in Eritrea geborenen Flüchtling Khaled Idris Bahray statt. Gefordert wurde unter anderem die Aufklärung des Mordes. Neben anderen hielt auch ein junger Eritreer eine spontane Ansprache.

Die Dresdner Polizei fand zunächst "keine Anhaltspunkte für Fremdverschulden", wie es im einschlägigen Jargon heißt. Es ist nicht zu glauben, dass erst bei der Obduktion festgestellt wurde, dass der junge Flüchtling durch Messerstiche ums Leben kam - ein Skandal sondergleichen, der noch der Aufklärung harrt. Mittlerweile wurde auch bekannt, dass in der Wohnanlage von Khaled Idris Bahray Hakenkreuze und weitere rassistische Bedrohungen an die Wände geschmiert worden waren.

Der Vorfall ist eingebettet in eine steigende Anzahl rassistischer gewalttätiger Übergriffe in Dresden, im Umfeld der extrem rechten Pegida-Demonstrationen und abseits davon. Dies zeigt, wie wichtig es ist, diese gefährliche rassistische Bewegung bereits im Keim einzudämmen.

(Quelle: Facebook NOnügida, 15.1.15)

Update: Mittlerweile ist bekannt, dass die Tötung von Khaled offenbar keinen rassistischen Hintergund hatte. Wie zahlreiche Medien meldeten, habe sich herausgestellt, dass ein Mitbewohner von Khaled die Tat begangen hat (23.1.15).

Erlangen: "Es lebe das Heilige Deutschland" - Extrem rechte Post aus Erlangen nach Eisenach (Januar 2015)

Laut nordbayern.de (15.1.15) bekam die Oberbürgermeisterin von Eisenach (Thüringen) eine ungebetene Postkarte aus Erlangen. Auf dieser Postkarte befanden sich unter anderem das Wappen der rechten Burschenschaft Frankonia sowie diverse, persönlich unterzeichnete Sprüche, oft antikommunistischen und ultranationalistischen Inhalts: "Lieber tot als rot!", "Nie wieder SED! Nie wieder roter Terror!", "Es lebe das Heilige Deutschland".

Das mögliche Motiv dieses Einschüchterungsversuchs: Der Deutschen Burschenschaft (DB), dem extrem rechten Dachverband der Frankonia, wurde letztes Jahr der Zugang zur Wartburg verwehrt, die bei Eisenach liegt. Verantwortlich gemacht für die Entscheidung des Stiftungsrats der Wartburg-Stiftung wurde offensichtlich die linke Bürgermeisterin.

nordbayern.de ("'Lieber tot als rot!': Hass-Post aus Erlangen", 15.1.2015): hier klicken!, nordbayern.de ("OB Janik findet Schmäh-Post aus Erlangen 'beschämend'", 15.1.2015): hier klicken!

Bayreuth: Uni-Dozent ist AfD-Funktionär und Pegida-Fan (Januar 2015)

Laut sueddeutsche.de (15.1.15) sympathisiert ein Dozent der Bayreuther Universität mit der rechten Pegida-Bewegung und sei zudem Mitglied im sächsischen Landesvorstand der Alternative für Deutschland (AfD). Dass der Mann als Islamwissenschaftler tätig ist, ist zumindest interessant.

sueddeutsche.de ("Islamforscher sympathisiert mit Pegida", 15.1.2015): hier klicken!

Nürnberg: Rechte Parolen auf Polizeiwache (Januar 2014)

Wie nordbayern.de (15.1.15) berichtete, skandierte ein im Nürnberger Hauptbahnhof Verhafteter auf der Polizeiwache rechte Parolen.

nordbayern.de ("Verurteilter Dieb grölt auf der Wache rechtsradikale Parolen", 15.1.2015): hier klicken!

Aschbach bei Bamberg: Rechte Parolen vor Flüchtlingsunterkunft - Die Polizei schließt rechten Hintergrund aus (Januar 2015)

Eine Gruppe junger Männer randalierte laut nordbayern.de (14.1.15) im nächtlichen Aschbach (Stadt Schlüsselfeld) bei Bamberg und schrie gegen 1 Uhr und dann noch einmal gegen 2 Uhr rassistische Parolen vor einer örtlichen Flüchtlingsunterkunft. Die Polizei habe die Täter bereits gefasst, so der Bericht, schließe aber "einen rechtsextremen Hintergrund aus". Aha, interessant! So entsteht dann die "objektive" Polizeistatistik!?

nordbayern.de ("Randalierer grölten rechte Parolen und warfen Böller", 14.1.2015): hier klicken!

Nürnberg, 12. Januar: Mehr als 1000 gegen Pegida - guter Jahresauftakt! (Januar 2015)

Mehr als 1000 NürnbergerInnen zeigten am 12. Januar auf dem Kornmarkt Flagge "gegen Rassismus und soziale Spaltung". Die Kundgebungs-Initiative verschiedener linker Gruppierungen wie der Organisierten Autonomie bekam im Zeichen der überall stattfindenden Anti-Pegida-Proteste Zulauf aus einem breiteren politischen Spektrum. Auch im Internet hatte die Nachricht von der Kundgebung kräftig die Runde gemacht und zu einer guten Beteiligung geführt. Insgesamt ein ermutigender Auftakt für das neue Jahr!

Gespalten präsentierte sich das sozialdemokratische Spektrum im Vorfeld der Aktion: Während die Nürnberger SPD intern von einer Teilnahme abriet, riefen die Jusos zum Kornmarkt auf.

nordbayern.de ("Gegen Pegida: 500 Nürnberger demonstrieren am Kornmarkt", 12.1.2015): hier klicken!

Altdorf, 12. Januar: 1000 gegen 28 Pegida-AnhängerInnen (Januar 2015)

In Altdorf stand am 12. Januar ein kleines Häufchen extrem rechter Pegida-Anhänger einer großen protestierenden Menschenmenge gegenüber. Der Kundgebungsversuch der Rechten wurde konsequent niedergebrüllt, woraufhin sich das Häufchen nach etwa einer halben Stunde trollte.

Die Pegida-Fans glänzten teilweise durch einschlägige rechte Szenekleidung und rechtes Gehabe (umgedrehte Deutschland-Fahnen). Gesehen wurden ein NPD-Funktionär sowie mehrere junge Neonazis. Der Anmelder soll ein Altdorfer sein.

(12.1.15, leicht korrigiert und ergänzt 13. und 14.1.15)

n-land.de ("Gegenwind für Pegida in Altdorf", 13.1.2015): hier klicken!

Neumarkt, 5. Januar: Rechter Störversuch bei gut besuchter Anti-Pegida-Kundgebung (Januar 2015)

Am Montag hatten sich in Neumarkt laut nordbayern.de (6.1.15) etwa 700 Menschen zu einer Kundgebung versammelt, um gegen Pegida und rassistische Stimmungen öffentlich Position zu beziehen. Aufgerufen hatte eine Neumarkter Privatperson, die während eines Dresden-Besuchs eine Pegida-Aktion miterlebt hatte.

Knapp 20 Neonazis seien von der Polizei gestoppt worden, als sie sich der Kundgebung nähern wollten. Eine Frau hatte zeitweise rassistische Flyer an die KundgebungsteilnehmerInnen verteilt.

nordbayern.de ("Anti-Pegida-Demo in Neumarkt beleuchtete Unteren Markt", 6.1.2015): hier klicken!

Nürnberg: Am Tag X gegen Pegida & Co. - Auf die Straße gegen Menschenfeindlichkeit! Kein Platz für RassistInnen und Nazis! - Vorsorglicher Aufruf für den Fall eines öffentlichen Auftritts von Pegida & Co. in der Region Nürnberg (Dezember 2014)

Das nun bald zu Ende gehende Jahr 2014 war ein Jahr, das zuletzt durch rassistische Bewegungen scheinbar neuen Typs wie "Pegida" geprägt war. Wir haben einen Flyer verfasst, der sich inhaltlich mit Pegida & Co. auseinandersetzt (hier klicken!).

Für den Fall, dass ein Pegida-Ableger auch in Nürnberg und Umgebung öffentlich seine rassistischen Hetzparolen verbreiten will, sagen wir: Rassistischen Bewegungen à la Pegida & Co. muss man auf der Straße entgegentreten und deutlich signalisieren: Kein Platz für RassistInnen und Nazis!

Wir hoffen, dass am Tag X viele Menschen lautstark zeigen: Nürnberg gegen Menschenfeindlichkeit!

In diesem Sinne bedanken wir uns für Eure Unterstützung und wünschen uns und Euch ein kämpferisches Jahr 2015!

(29.12.14)

nordbayern.de ("Nürnberger Bündnis ruft zum Kampf gegen Pegida auf", 30.12.2014): hier klicken!

Plakataktion des Nürnberger Bündnis Nazistopp: "183 Todesopfer durch rassistische Gewalt in Deutschland seit 1990 - Deine Stimme gegen Nazis und Rassist_innen" (Juli/September 2013)




Dies war unsere Plakataktion (nicht nur) zur Landtags- und Bundestagswahl 2013. Die Plakate wurden ab Anfang September auch auf Plakatwänden und Litfaßsäulen verbreitet.

Mit unserer Plakataktion zur Landtags- und Bundestagswahl 2013 fordern wir nicht nur die soziale Ausgrenzung extrem rechter und neonazistischer Parteien (und ihrer WählerInnen, solange sie diese Kräfte unterstützen). Wir problematisieren auch die aus unserer Sicht falsche Zählung der Todesopfer rechter Gewalt seitens der zuständigen Behörden und damit auch der Bundesregierungen.

Jede/r darf das Plakat aufhängen und herunterladen!

Plakate in Größe A 1 und A 3 können bei uns abgeholt werden, so lange der Vorrat reicht (Anfragen über die EMail-Adresse nazistopp.nuernberg@yahoo.de). Gegen Erstattung der Portokosten und eine kleine Spende schicken wir auch Plakate zu. Die Plakate können auch als PDF-Datei heruntergeladen und verbreitet werden: hier klicken!

Wir freuen uns im übrigen sehr über Spenden, da wir das Plakat (Druck und teilweise Aufhängung über die Stadtreklame im September 2013) aus eigenen Mitteln finanziert haben (Kontonummer siehe Kontakt, Spendenaufruf, Impressum auf dieser Homepage, Stichwort "Plakat" angeben!). Danke an Rumpel Druck Nürnberg (niedrige Druckkosten) und alle anderen SpenderInnen für die freundliche Unterstützung!

Aktueller Artikel zum Thema des Cura Opferfonds, der wichtigsten "Datenquelle" für unser Plakat: hier klicken!

Die Bundesregierung zählt derzeit "nur" 63 Tote durch rechtsextreme Gewalt seit 1990

Die offizielle Erfassung rechter Gewalt in der Statistik "Politisch motivierte Kriminalität" (PMK) blendet einen Teil rassistischer Gewalt systematisch aus und trägt so zu deren Verharmlosung bei. So sind in Bayern sechs Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 "staatlich anerkannt", sieben Todesopfer nicht. Dieses von sämtlichen Bundesregierungen durchgeführte und unterstützte "Herunterrechnen" rechter Gewalt dient vermutlich der Imagepflege und der Aufrechterhaltung der offiziösen Extremismustheorie. Das hat nicht nur statistische Folgen: Wie sich im bayerischen NSU-Untersuchungsausschuss bei der Befragung damaliger Ermittler und Zuständiger zeigte, war das allgemeine Ausblenden rassistischer Tatmotivationen üblich und verbreitet. Der Naziszene wurden derartig brutale Taten nicht zugetraut, folglich wurde auch nicht ernsthaft in diese Richtung ermittelt. Dabei würden ein paar Blicke in die von antifaschistischen und antirassistischen Initiativen gesammelten Tatbeschreibungen und Opferberichte vollauf genügen...

Leider ist unser Plakat nicht mehr "aktuell": Neonazis töteten in der Nacht vom 17. auf den 18. Juli 2013 in Kaufbeuren einem Mann

Ein Aktiver unseres Bündnisses äußerte vor kurzem die Hoffnung, dass das Jahr 2013 das erste Jahr seit Jahrzehnten ohne Todesopfer durch rechte Gewalt werden könnte. Der Traum ist aus: In Kaufbeuren erschlug ein Neonazi einen 34-jährigen, aus Kasachstan stammenden Mann. Der Täter und seine Gruppe hatten sich vorher rassistisch geäußert. Der Täter selbst sei zudem einschlägig polizeibekannt. Weitere Informationen des aida-Archivs München: hier klicken!

Nicht offiziell anerkannt als Opfer rechter Gewalt. Ein Beispiel: Klaus-Peter Beer, Amberg 1995, von Neonazis mißhandelt und schwer verletzt in die Vils geworfen, wo er ertrank

Dass Klaus-Peter Beer aus politischen Gründen ermordet wurde, zeigen Tatablauf und politische Einbindung der Täter. Das Internetportal "Mut gegen rechte Gewalt" berichtet: "In der Nacht zum 7. September 1995 wird der Busfahrer Klaus-Peter Beer in Amberg (Bayern) von den rechten Skinheads Richard L. und Dieter M. massiv geschlagen und schwer verletzt in die Vils geworfen. Klaus-Peter Beer ertrinkt. Die beiden Rechten wollen dem 48-jährigen Opfer 'einen Denkzettel verpassen', da sie von dessen Homosexualität wissen. Richard L. und Dieter M. treten unzählige Male mit ihren Springerstiefeln auf das wehrlose Opfer ein und werfen ihn anschließend in die Vils, wo er ertrinkt." Die Täter wurden zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt, sind aber vermutlich schon lange wieder in Freiheit.

Mittlerweile ist bekannt, dass einer der damaligen Täter, Richard L., aus dem Gefängnis heraus Kontakt mit Mandy S. pflegte. Die Nazi-Aktivistin Mandy S. engagierte sich für die mittlerweile verbotene "Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige" (HNG). Sie hielt sich eine Zeitlang im fränkischen Raum auf, war in der hiesigen Neonaziszene aktiv und verhalf den untergetauchten Neonazis Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe nach deren Untertauchen 1998 zu einem Unterschlupf. Beate Zschäpe nahm zeitweise die Identität von Mandy S. an.

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