Nürnberger Bündnis Nazistopp
 
      
 
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*** Nürnberg, 2.4.15 (Donnerstag): Bisher noch keine Pegida-Anmeldung bekannt. Wir informieren euch, falls es Neues gibt!
*** Nürnberg, 23.4.15 (Donnerstag), 19.30 Uhr, Gewerkschaftshaus Nürnberg, Saal "Burgblick" 7. OG: "Der NSU-Prozess und seine Konsequenzen" mit Opferanwalt Alexander Hoffmann, Kiel (Veranstalter: ver.di Bezirk Mittelfranken)
*** Nürnberg, 13.6.15 (Samstag), 12 Uhr, ehem. NSU-Tatort Scharrerstraße: Kundgebung "Gedenken Mahnen Zusammenstehen - Veranstaltung zum Jahrestag der NSU-Morde". Danach Demonstration zum ehem. NSU-Tatort Siemensstraße / Gyulaer Straße (Zwischenkundgebung), im Anschluss weiter zum Straßenfest "Gegen Rassismus und Diskriminierung - Für ein besseres Zusammenleben" auf dem Aufseßplatz.
*** NEUE BROSCHÜRE der nordbayerischen Bündnisse gegen Rechts (NBB) "Fünf NSU-Morde in Bayern - und alles bleibt wie es ist?" (60 Seiten, A4) ab sofort erhältlich im Gewerkschaftshaus Nürnberg, Kornmarkt, Rechtsschutzbüro ver.di Raum 5.20 (5. Stock) von 8 bis 16 Uhr, Preis 3,50 Euro. Oder Bestellungen per Email an nbb_gegen_rechts@yahoo.de, Preis 5 Euro pro Exemplar incl. Porto und Verpackung. Zusendung nach Zahlung per Vorkasse, Kontoverbindung wird per Mail zugeschickt. Inhaltsverzeichnis: hier klicken!

Nürnberg / Graz: Anzeige wegen Volksverhetzung gegen Pegida-Dauerredner Stürzenberger nun auch in Österreich (März 2015)

Nun eckt der extrem rechte Pegida-Dauerredner, Michael Stürzenberger, auch in Österreich an. Eine Pegida-Demonstration in Graz führte unter anderem zu einer Anzeige gegen den Islamhasser. "Die Rede von Michael Stürzenberger, der unter anderem Moslems pauschal als Terroristen bezeichnete, erfüllt den Tatbestand der Verhetzung nach Paragraf 188 des Strafgesetzbuches", so eine Rechtsanwältin und Vorstandssprecherin der Grazer Grünen (derstandard.at, 30.3.15).

Das Nürnberger Bündnis Nazistopp und ver.di haben wegen eines ähnlichen Vorwurfs vor kurzem Anzeige gegen den Aktivisten der extrem rechten Kleinstpartei "Die Freiheit" erstattet.

derstandard.at ("Pegida Graz: Foto soll Hitlergruß zeigen", 30.3.2015): hier klicken!

Hof: 61-jähriger Hakenkreuzschmierer verhaftet (März 2015)

In Hof wurde laut nordbayern.de (30.3.15) ein 61-Jähriger verhaftet, "der gerade im Begriff war, eine Häuserwand zu besprühen". Der Mann war kurz vorher aus dem Gefängnis entlassen worden, kommt also als Urheber der rechten Schmierereien in den letzten Wochen nicht in Frage.

nordbayern.de ("Hakenkreuze in Hof: 61-Jähriger festgenommen", 26.3.2015): hier klicken!

Nürnberg, 26. März: 500 gegen Pegida - Zeitzeugin Eva Rößner erschüttert über Pegida-Route entlang der Stolpersteine - Rechte Schläger gingen nach Pegida-Kundgebung auf GegendemonstrantInnen los (März 2015)
- ergänzt -

Eva Rößner, Enkelin von Nürnberger Juden, die durch die Nazis ermordet wurden, musste als 12-Jährige miterleben, wie in der Reichspogromnacht am 9./10. November 1938 die Wohnung ihrer Großeltern Max und Therese Jakob völlig zerstört wurde. Danach wurden die Jakobs gezwungen, in einem "Judenhaus", also de facto einem Sammellager, in der Theodorstraße zu leben. Im März 1942 wurden Evas Großeltern von Nürnberg aus in das Lager Izbica in Polen deportiert. Dort verliert sich ihre Spur. Im Jahr 2015 ist Eva Rößner erschüttert über die Tatsache, dass radikale RassistInnen an den Stolpersteinen in der Theodorstraße vorbeimarschieren, von denen zwei an ihre Großeltern Max und Therese Jakob erinnern. Die während ihrer Rede durch Pegida abgespielte laute Musik mit Gelächterpassagen weist darauf hin, welch zynischer Menschenschlag hinter Pegida steht.

Das Pegida-Personal wird zunehmend aggressiver und gewalttätiger. Der Frust über die Stagnation bei den BesucherInnenzahlen trotz überregionaler Mobilisierung mag der Grund dafür sein.

AugenzeugInnen berichten weitgehend übereinstimmend über eine Situation nach Ende der Pegida-Kundgebung: Mehrere rechte Schlägertypen wurden seitens der Polizei nicht in die U-Bahn verfrachtet wie der Rest, warum auch immer. Die verbliebene Anti-Pegida-Menge rief 'Haut ab'. NOnügida schildert die Eskalation: "Mindestens zwei Nazis reagierten sofort gewalttätig schlägernd und stürzten sich die Fäuste schwingend und mit den Füßen um sich schlagend in die Gegendemonstranten". Die Polizei habe die Schläger rausgegriffen und GegendemonstrantInnen auf die Fahrbahn (Laufertorgraben) gedrängt, so dass es zeitweise dort zu einem Fahrzeigstau kam.

Ergänzung: Auch zu Beginn unserer Gegenkundgebung überstiegen laut einem Bericht zwei bis drei rechte Schläger die Absperrung direkt am Eck des ehemaligen ADAC-Hauses, offensichtlich in der Absicht, Gewalt auszuüben. Die Polizei vereitelte diesen Versuch rasch.

Last but not least bedanken wir uns bei den 500 GegendemonstrantInnen, bei Eva Rößner und bei den OrganisatorInnen von DIDF!

(26.3.15, ergänzt 27.3.15)

endstation-rechts-bayern.de ("Nürnberg hält zusammen gegen Pegida", 27.3.2015): hier klicken!, nordbayern.de ("Nürnberg: Pegida sorgte für Empörung", 26.3.2015): hier klicken!

Fürth: Erneuter Farbanschlag auf Wohnhaus von AntifaschistInnen in der angeblich sichersten Großstadt Bayerns (März 2015)

Das Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus teilt in einer aktuellen Presseerklärung mit: "In der Nacht vom Dienstag (24.03.2015) auf Mittwoch wurde das Haus von Antifaschisten durch einen Farbanschlag beschädigt". In der Vergangenheit habe sich im Briefkasten der Familie ein totes Kaninchen gefunden, vermutlich ebenfalls eine Nazi-Attacke. "Nachdem sich die Familie an Aktionen des Fürther Bündnisses gegen Rechtextremismus und Rassismus beteiligt, sich immer gegen Nazis und Rassisten stellt, wie z.B. bei den Nügida- und Pegida-Gegenprotesten, liegt es nahe, dass der Anschlag von Neonazis begangen wurde", so das Fürther Bündnis.

Das Bündnis verweist auf die extrem niedrige Aufklärungsquote bei derartigen Anschlägen und Attacken auf AntifaschistInnen - mindestens 40.000 Euro Sachschaden alleine in Fürth - und fordert die zuständigen Behörden auf, "alles zu tun, um diese Straftaten aufzuklären, damit sich auch Antifaschisten endlich sicher fühlen können in der angeblich sichersten Großstadt Bayerns".

(25.3.15)

Störungsmelder ("Farb-Attacke auf Wohnhaus von Fürther Antifaschisten", 26.3.2015): hier klicken!, nordbayern.de ("Farb-Attacke auf Haus von Fürther Nazi-Gegner", 25.3.2015): hier klicken!

Coburg: Ehemaliger NS-Wehrwirtschaftsführer "rehabilitiert" (März 2015)

Ein unglaublicher Vorgang spielte sich vor einigen Tagen im Coburger Stadtrat ab: Der ehemalige Unternehmer und Firmengründer Max Brose wurde durch das Gremium quasi "rehabilitiert". 2004 sprach man sich noch gegen die Umbenennung einer Straße nach Max Brose aus, nun bedauerte man das damalige Votum. Laut sueddeutsche.de (27.3.15) stimmten 30 StadträtInnen für die Rehabilitierung, acht dagegen, darunter die Grünen und einige SPDlerInnen. Max Brose sei in der NS-Zeit Wehrwirtschaftsführer gewesen und habe in seinem Rüstungsbetrieb Zwangsarbeiter beschäftigt, so sueddeutsche.de. Der Zentralrat der Juden in Deutschland protestierte bereits heftig gegen den Beschluss und sprach von einer "Rehabilitierung eines NS-Mitläufers und Wirtschaftsfunktionärs".

sueddeutsche.de ("Coburg rehabilitiert Max Brose", 27.3.2015): hier klicken!

Nürnberg, 26. März: Auch heute wieder unser Nachrichtenticker - Aktuelle Nachrichten von den Protesten gegen Pegida (März 2015)

21.00 Uhr: Tegetmeyer beendet. Nationalhymne.

20.50 Uhr: Kommentar Endstation Rechts Bayern Twitter zu Pegida: "Absage an 'Extremismus' und dann Artikel des Magazins 'Zuerst' teilen! Wie geht das zusammen?" (Anmerkung: Pegida Nürnberg teilte Artikel der extrem rechten Zeitschriften-Homepage zuerst.de auf Facebook)

20.35 Uhr: Pegida-Stürzenberger spricht. Lautstarke Kommentare durch die GegendemonstrantInnen.

20.30 Uhr: Pegida kommt durch die Theodorstraße an den Stolpersteinen vorbei wieder zurück.

20.15 Uhr: Pegida läuft.

20.10 Uhr: "Pegida Nürnberg spricht von Attacke auf 'ihren Rollstuhlfahrer'. Uns wurde gesagt, er wäre auf Gegendemo zu und einem über Fuß gefahren" (Endstation Rechts Bayern Twitter)

20.00 Uhr: Etwa 60 PegidistInnen. Rechtsaußen Tegetmeyer instrumentalisiert in seiner Rede Stolpersteine, wie zu befürchten. Der Agitator weiter: Irgendwann werde der Koran verboten werden. Viele Seifenblasen ziehen in Richtung Pegida.

19.35 Uhr: Pegida eröffnet Kundgebung, etwa 30 PegidistInnen. Insgesamt 500 gegen Pegida!

19.25 Uhr: Aus den zwei Kundgebungen gegen Pegida ist eine mit einer Bühne geworden. Mittlerweile etwa 400 gegen Pegida.

19.15 Uhr: Zeitzeugin Eva Rößner spricht auf unserer Kundgebung. Sie berichtet von der Deportation ihrer Großeltern und empfindet es als ungeheure Provokation, dass RassistInnen und Nazis hier demonstrieren dürfen. Pegida spielt währenddessen laute Musik mit Gelächterpassagen.

Vormittags: Am Hauptbahnhof Nürnberg wurde eine größere Gruppe Neonazis rund um die Partei "Der 3. Weg" gesichtet.

Danke an die Zwitscherer von NN-Lokalredaktion, NOnügida und Endstation Rechts Bayern sowie an alle weiteren InformantInnen!

Nürnberg, 26. März: Auf die Straße gegen Rassismus - gegen Pegida rund um den Keßlerplatz - kommt alle! Auf unserer Kundgebung spricht Eva Rößner, Enkelin von Nürnberger Juden, die durch die Nazis ermordet wurden! (März 2015)
- aktualisiert -

Am kommenden Donnerstag, den 26. März wird Pegida Nürnberg erneut versuchen, mit rassistischen Parolen und rechter Hetze zu punkten. Diesmal treffen sich die Rechten ab 19.30 Uhr am Prinzregentenufer beim U-Bahn-Ausgang. Sie wollen über die Theodorstraße zum Keßlerplatz und wieder zurück marschieren.

Im Rahmen eines Rotationsverfahrens übernimmt diesmal DIDF Anmeldung und Organisation der Gegenkundgebung in der Nähe des Pegida-Auftaktes. Danke an DIDF! Treffpunkt: 19 Uhr Prinzregentenstraße Ecke Emilienstraße / Theodorstraße, beim alten ADAC-Haus.

Auf unserer Kundgebung spricht u.a. Eva Rößner, Enkelin von Nürnberger Juden, die durch die Nazis ermordet wurden! Eva Rößner musste als 12-Jährige miterleben, wie in der Reichspogromnacht am 9./10. November 1938 die Wohnung ihrer Großeltern Max und Therese Jakob völlig zerstört wurde. Danach wurden die Jakobs gezwungen, in einem "Judenhaus", also de facto einem Sammellager, in der Theodorstraße zu leben. Im März 1942 wurden Evas Großeltern von Nürnberg aus in das Lager Izbica in Polen deportiert. Dort verliert sich ihre Spur. Zwei Stolpersteine in der Theodorstraße nennen die Namen und Lebensdaten von Max und Therese Jakob. Eva Rößner hat sich für die Erstellung der Stolpersteine engagiert. Die Stolpersteine befinden sich an der Pegida-Route!

Auch die Allianz gegen Rechtsextremismus hat diesmal eine Gegenkundgebung angemeldet, und zwar am Prinzregentenufer, U-Bahn Ausgang Wöhrder Wiese West.

Wir hoffen auf eure Puste und Ausdauer! Zeigen wir den RassistInnen und extrem Rechten, dass sie in Nürnberg mit Widerstand zu rechnen haben! Falls es Veränderungen gibt, werden wir diese posten!

(24.3.15, aktualisiert 25.3.15)

nordbayern.de ("'Pegida'-Demo: Route führt über Stolpersteine", 26.3.2015): hier klicken!

Forchheim: Geldstrafe nach rassistischer Gewalttat (März 2015)

Am 3. August 2014 wurde eine junge dunkelhäutige Frau von einem 27-jährigen Forchheimer zweimal als "Niggerschlampe" bezeichnet, so nordbayern.de (24.3.15). Nachdem die Frau den Mann geohrfeigt hatte, schlug dieser sie brutal nieder, so dass sie im Klinikum behandelt werden musste. Der "einschlägig vorbestrafte" Mann wurde schließlich zu einer fünfmonatigen Bewährungsstrafe und einer Geldstrafe von 500 Euro verurteilt.

nordbayern.de ("Frau brutal niedergestreckt", 24.3.2015): hier klicken!

Nürnberg: Strafantrag gegen Redebeitrag der letzten Pegida-Kundgebung gestellt (März 2015)

Wegen mehrerer Passagen einer Rede der letzten Pegida-Kundgebung am 19. März in Nürnberg haben das Nürnberger Bündnis Nazistopp und ver.di nun Strafverfolgungsantrag wegen des Verdachts der Volksverhetzung bei der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth gestellt. Die zunehmend wirreren und immer radikaleren Schimpftiraden von Pegida Nürnberg und der immer offenkundigere blanke Hass auf alle, die einen muslimischen Glauben haben könnten, haben uns zu diesem Schritt geführt.

So wurde in einer der Hetzreden vor dem "friedlichen Gemüsehändler um die Ecke" und dem "scheinbar friedlichen Kebab-Verkäufer" gewarnt. Diese seien nur "solange friedlich, bis der Islam an die Macht kommt". Dann falle deren "Maske", ein Moslem sei wie der andere. Jede Differenzierung wurde aufgegeben. GegendemonstrantInnen wurden als "terroristische Vereinigung" bezeichnet, "jeder Einzelne" werde irgendwann vor Gericht gezogen. Die heute verantwortlichen Politiker würden "gesäubert", sobald der "deutsche Zorn" ausgebrochen sei.

Wir erwarten, dass die Staatsanwaltschaft diesem Treiben einen Riegel vorschiebt.

(22.3.15)

nordbayern.de ("Volksverhetzung? Anzeige nach Rede bei 'Pegida Nürnberg' erstattet", 23.3.2015): hier klicken!

Nürnberg: Prozess gegen Neonazi Gerhard Ittner u.a. wegen Volksverhetzung beginnt am 24. März (März 2015)

Am kommenden Dienstag (24. März) beginnt in Nürnberg der Prozess gegen Neonazi Gerhard Ittner. Aus der Haft heraus habe er in Briefen an einen Gesinnungsgenossen unter anderem den Holocaust geleugnet. Die Briefe seien veröffentlicht worden und deshalb strafbar.

Die Vorgeschichte: Eigentlich wäre Ittner im Oktober 2014 aus der Haft in der JVA Bayreuth entlassen worden. Weil die Staatsanwaltschaft erneut gegen ihn ermittelte, blieb er wegen Fluchtgefahr im Gefängnis.

Ittner, ein altbekannter Aktivist der fränkischen Neonazi-Szene, war im Jahr 2005 während eines Gerichtsverfahrens gegen ihn untergetaucht. Er wurde damals unter anderem wegen Volksverhetzung zu einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren und neun Monaten verurteilt. Nach der Selbstenttarnung des "Nationalsozialistischen Untergrundes" (NSU) im Jahr 2011 fahndeten die Sicherheitsbehörden verstärkt nach untergetauchten Neonazis und wurde prompt in Portugal fündig.

nordbayern.de ("'Wirre Thesen': Neonazi Ittner nervt den Staatsanwalt", 25.3.2015): hier klicken!, br.de ("Zirndorfer Neonazi Ittner wieder vor Gericht", 24.3.2015): hier klicken!, nordbayern.de ("Ab Dienstag: Neonazi Gerhard Ittner erneut vor Gericht", 23.3.2015): hier klicken!

Weißenburg: Nazischmierereien auf Gymnasiums-Fassade - Name des Schulleiters mit Runenzeichen versehen auf Mauer gesprüht (März 2015)
- ergänzt -

Wie infranken.de (23.3.15) berichtete, beschmierten Neonazis die Fassade des Weißenburger Gymnasiums, unter anderem mit einem Hakenkreuz. Laut Nürnberger Nachrichten (24.3.15, Printausgabe) sei wie bei einem ähnlichen früheren Vorfall der mit Runenzeichen versehene Name des Schulleiters auf eine Mauer gesprüht worden.

infranken.de ("Unbekannte schmieren Hakenkreuz an Schulfassade in Weißenburg", 23.3.2015): hier klicken!

Stein: Extrem rechter Aufkleber auf Schaukasten der Grünen (März 2015)

Auf dem Schaukasten der Grünen in Stein fand sich ein extrem rechter Aufkleber. Unter der groß gedruckten Überschrift "Lügenpresse" - diesen Propagandabegriff sieht oder hört man derzeit auf allen Pegida-Demonstrationen - fand sich ein Text in vier Strophen, der, kurz gefasst, alles Unglück, Kriege usw. einem zentralen Prinzip zuordnet, nämlich der "Propagandalüge". Wer den unter diesem Titel auf rechten Homepages und Blogs im Internet kursierenden Text verfasst hat, ist unklar. Klar ist jedoch die antisemitische Bedeutung ("Ich fälsche, lüge und betrüge / seit Anbeginn die ganze Welt"). Vertont wurde das Machwerk konsequenterweise von der Rechtsrockband Saccara.

(21.3.15)

Hof: Nazi-Schmierereien auf Haus des Oberbürgermeisters (März 2015)

Laut nordbayern.de (21.3.15) wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag vier Hakenkreuze auf das Haus - Eingangstor und Garage - des Hofer Oberbürgermeisters geschmiert.

frankenpost.de ("Hakenkreuze an Garage des Hofer OBs ", 23.3.2015): hier klicken!, nordbayern.de ("Hakenkreuze auf Haus des Hofer Oberbürgermeisters", 21.3.2015): hier klicken!

Nürnberg, 19. März: "Drei mal der selbe Scheiß" - Danke für eure Ausdauer und Geduld im Widerstand gegen die RadikalrassistInnen von Pegida Nürnberg - Skandalöse Pegida-Route am nächsten Donnerstag! (März 2015)
- mehrfach ergänzt -

"Drei mal der selbe Scheiß", so beschrieb NOnügida die heutige Situation rund um den Weißen Turm in der Nürnberger Innenstadt. Aber wir waren drei Mal da, haben die extrem Rechten nicht ohne Gegenrede hetzen lassen, das war wichtig. Danke für Eure Ausdauer! Danke an die LINKE für die Anmeldung und Organisation!

Am nächsten Donnerstag will Pegida Nürnberg rund um den Keßlerplatz demonstrieren. Offensichtlich ist ihnen der 100-Meter-Kessel in der Innenstadt zu eng geworden. Laut uns zugegangenen Informationen wird die Route U-Bahn Wöhrder Wiese, Theodorstraße, Keßlerplatz, Emilienstraße und zurück angestrebt. Wir wissen nicht, ob diese Route von Pegida gewünscht oder vom Ordnungsamt zugewiesen wurde.

Die Route wäre skandalös: Schließlich führt sie zum Beispiel entlang der Stolpersteine an der Theodorstraße, die an früher dort lebende Jüdinnen und Juden erinnern, die von den Nazis ermordet wurden. Ebenfalls in der Theodorstraße war auch ein von den Nazis so genanntes "Judenhaus". Nürnberger Jüdinnen und Juden wurden vor ihrer Deportation gezwungen, in solchen Häusern zu leben. Als Nicht-Nazi nennt man diese Häuser "Ghettohäuser". Ganz in der Nähe der rechten Strecke auch der Cramer-Klett-Park, in dessen Mitte der mörderische Rassist Julius Streicher (Herausgeber "Der Stürmer") zeitweise in einer mittlerweile abgerissenen Villa lebte. Pegidist Michael Stürzenberger als Mahner an den Holocaust - dabei verkehrt er das politische Erbe der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" aus unserer Sicht ins Gegenteil - und gleichzeitig gefährlicher Hetzer gegen Muslime und MigrantInnen: Ein derart abstruses Szenario ist in dieser Ecke Nürnbergs zu erwarten. Wir fordern eine andere (oder keine) Route!

Belege für die Gefährlichkeit von Pegida? Zitate aus einer der Reden vom 19. März: "Und wir lassen es nicht zu, dass hunderttausende Asylmissbraucher, Sozialschmarotzer hier reingelassen werden auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung (...) Wer den Islam weiterhin fördert! Wer weiterhin behauptet, der Islam gehört zu Deutschland! Wer Moscheebauten unterstützt (...) Dem wird die Rechnung präsentiert! Denkt nicht, dass das Volk blöd ist! Das Volk ist schlau! Und wenn es irgendwann einmal aufsteht, wenn es ihm zu bunt wird, dann Gnade euch Gott, ihr Politiker, die ihr jetzt noch da oben sitzt und glaubt ihr wärt sicher auf euren Stühlen! Wenn der 'furor teutonicus' einmal erwacht ist, der 'deutsche Zorn', dann werden die Leute aus ihren Positionen rausgejagt werden. Dann werden die Linken aus der Politik, Medien, Justiz, überall wo sie sitzen, Kirchen rausgejagt! Dann wird gesäubert!"

(19.3.15, ergänzt 20. bis 22.3.15)

endstation-rechts-bayern.de ("Mögliche Volksverhetzung und ein Einblick in die Vorstellungswelt der Islamhasser", 21.3.2015): hier klicken!, nordbayern.de ("Pfiffe und Plakate: 250 Gegner boten Pegida lautstark Paroli", 19.3.2015): hier klicken!

Nürnberg, 19. März: Auch heute wieder unser Ticker - Das Wichtigste von den Protesten gegen Pegida (März 2015)

21.00 Uhr: Pegida-Kundgebung ("Das Volk") nach aggressiver, provozierender Stürzenberger-Rede zu Ende.

20.35 Uhr: Pegida wieder auf dem Jakobsplatz.

20.20 Uhr: Nach weiterem Pegida-Gehetze treten diese ihrem 100-Meter-Lauf an, Hooligan-Parole "Unsere Fahne unser Land maximaler Widerstand". Auch am Endpunkt der Demoroute diesmal lautstarke Gegenparolen.

19.50 Uhr: Jetzt 400 gegen Pegida. Pegida-Redner laut Endstation Rechts Twitter über Zuwanderer: "Im günstigsten Fall durchziehende Räuber" (Volksverhetzung?).

19.35 Uhr: Pegida-Rednerin sagt "Ihr werdet bezahlt, wir nicht!" (die glauben tatsächlich an ihre Verschwörungstheorien und an die im Internet kursierende Satire, siehe Antifa e.V., hier klicken!)

19.25 Uhr: "Pegida Nürnberg: erste Schilder werden schon wieder eingepackt" (Endstation Rechts Bayern Twitter)

19.20 Uhr: Gernot Tegetmeyer (Die Freiheit, Fürth) eröffnet Pegida-Kundgebung. Laute Gegensprechchöre "Ihr seid so lächerlich".

19.00 Uhr: 350 gegen Pegida. Etwa 35 bis 40 PegidistInnen. Aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen verlautet, dass Pegida nächste Woche ab 19.30 Uhr rund um den Keßlerplatz demonstrieren will (U-Bahn Wöhrder Wiese, Theodorstraße, Keßlerplatz, Emilienstraße und zurück).

18.45 Uhr: 200 Menschen gegen Pegida am Weißen Turm, 15 auf Pegida-Seite. Unsere Kundgebung beginnt.

Danke erneut an die Zwitscherer von NN-Lokalredaktion, NOnügida und Endstation Rechts Bayern sowie an alle weiteren InformantInnen!

Nürnberg, 19. März, Weißer Turm, ab 18.45 Uhr: "Für eine Gesellschaft frei von Rassismus" - Pegida Nürnberg wird erneut antirassistisch "begleitet" - Kommt alle zum Gegenprotest! (März 2015)
- aktualisiert -

Am kommenden Donnerstag wird es erneut so weit sein: Die rassistische Gruppierung Pegida Nürnberg wird auf scharfen und lautstarken Widerspruch treffen. Wir bedanken uns herzlichst für die bisherige Beteiligung an den Gegenkundgebungen, hoffen auf euren langen Atem und versuchen mittelfristig, vermehrt auch kulturelle Beiträge zu organisieren.

Im Rahmen eines Rotationsverfahrens wurde die Donnerstags-Gegenkundgebung am Weißen Turm ab 18.45 Uhr von der LINKEN angemeldet. Pegida wird erneut auf dem Jakobsplatz in der Innenstadt starten und die bereits bekannte 100-Meter-Strecke absolvieren.

Wir halten das Auftreten der rassistischen Gruppe Pegida Nürnberg für brandgefährlich und wollen deshalb ein unkommentiertes Hetzen und Agitieren nicht zulassen. Unserer Meinung nach ist es dem lautstarken Widerstand auf der Straße, in unmittelbarer Nähe von Pegida & Co., zu verdanken, dass sich IslamhasserInnen und Neonazis, die derzeit auf der Pegida-Welle reiten, nicht noch mehr in Nürnberg ausbreiten konnten. Eine RassistInnen-Demonstration ohne unmittelbare Gegenwehr würde jedem Menschen mit Migrationshintergrund und jedem Touristen / jeder Touristin (und hoffentlich noch wesentlich mehr Menschen) verdeutlichen, dass in Deutschland wieder die Ära rechter Mobs angebrochen ist.

Wer diese Einschätzung für übertrieben hält, höre sich eine der bisherigen Pegida-Reden an oder informiere sich über die Gewalttaten von Neonazis am Rande der jüngsten Bagida-Demonstration in München.

(16.3.15, aktualisiert 17.3.15)

nordbayern.de ("Dritte 'Pegida Nürnberg'-Kundgebung am Weißen Turm", 18.3.2015): hier klicken!

München / Coburg / NSU-Prozess: "Von Zeit zu Zeit habe er auf seiner Arbeitsstelle, einem rechtsradikalen Verlag im fränkischen Coburg, einen Anruf erhalten" - "Kein Kameradenschwein": Waren Tino Brandts Aussagen im Münchner NSU-Prozess beschönigend und stark verkürzt? (März 2015)

Laut aktuellen Medienberichten habe ein kurzfristiger Mitgefangener des ehemaligen bayerischen Verfassungsschutz-Spitzels im NSU-Umfeld, Tino Brandt, ausgesagt, dieser habe ihm gegenüber zugegeben, im Münchner NSU-Prozess nur das ausgesagt zu haben, "was Gericht und Bundesanwaltschaft ohnehin schon aus den Akten wüssten" (augsburger-allgemeine.de, 17.3.15). Zu Brandts Zeit beim extrem rechten Verlag Nation & Europa in Coburg ist zu lesen: "Brandt soll seinem Gefängniskameraden auch verraten haben, wie er den Kontakt zu dem Trio hielt: Von Zeit zu Zeit habe er auf seiner Arbeitsstelle, einem rechtsradikalen Verlag im fränkischen Coburg, einen Anruf erhalten. Dabei seien ihm ein Codewort und die Nummer einer Telefonzelle in Zwickau mitgeteilt worden. Dort habe er sich zur vereinbarten Zeit gemeldet. Am Apparat sei dann meist Uwe Böhnhardt gewesen".

augsburger-allgemeine.de ("NSU-Prozess: Tino Brandt soll Mithäftling von Falschaussage erzählt haben", 17.3.2015): hier klicken!

Nürnberg, 12. März: Das Wichtigste von der heutigen Nazistopp-Kundgebung gegen Pegida Nürnberg - Newsticker (März 2015)



Kundgebung gegen "Pegida Nürnberg" am 12. März (Foto: Nürnberger Bündnis Nazistopp)

21.10 Uhr: Pegida beendet Kundgebung. Sie wollen wiederkommen. WIR AUCH!

20.40 Uhr: Pegida wieder zurück auf dem Jakobsplatz. Das rassistische und hasserfüllte Gerede geht weiter.

20.35 Uhr: Anti-Pegida-Parole "Wir sind die Mauer, das Volk muss weg!"

20.25 Uhr: Der Hundert-Meter-Lauf von Pegida Nürnberg startet.

20.05 Uhr: Seifenblasen und mobile Disco bei Nazistopp. "Es wird getanzt. Pegida Nürnberg steht stramm" (NOnügida).

19.40 Uhr: Bisher nur Redner aus den Reihen der Islamhasser-Partei "Die Freiheit" auf Pegida-Seite. Lautstarke Gegenparolen von unserer Seite aus.

19.10 Uhr: Etwa 500 bei Anti-Pegida, maximal 50 bei Pegida. Schilder von GegendemonstrantInnen: "Euer Hass ist peinlich", "Nazis essen heimlich Döner".

18.55 Uhr: Die radikal rassistischen und zum Teil völkischen Inhalte ("Umvolkung") der Reden von Pegida Nürnberg letzten Donnerstag werden durch Rednerin des Bündnis Nazistopp analysiert und kritisiert.

18.45 Uhr: Nazistopp-Kundgebung beginnt, ca. 350 TeilnehmerInnen. In der ersten Rede prangert das Fürther Bündnis gegen Rechts die "Polizeifalle" im U-Bahnhof Weißer Turm vom letzten Donnerstag an und fordert Aufklärung.

18.40 Uhr: Bisher 15 PegidistInnen und 250 GegendemonstrantInnen.

Danke an die Zwitscherer von NN-Lokalredaktion, NOnügida und Endstation Rechts Bayern sowie an alle weiteren InformantInnen!

endstation-rechts-bayern.de ("Stürzenberger: Wo Pegida antritt, dort zieht die AfD zurück", 13.3.2015): hier klicken!, nordbayern.de ("500 stellten sich auf dem Jakobsplatz gegen 'Pegida Nürnberg'", 12.3.2015): hier klicken!

Plakataktion des Nürnberger Bündnis Nazistopp: "183 Todesopfer durch rassistische Gewalt in Deutschland seit 1990 - Deine Stimme gegen Nazis und Rassist_innen" (Juli/September 2013)




Dies war unsere Plakataktion (nicht nur) zur Landtags- und Bundestagswahl 2013. Die Plakate wurden ab Anfang September auch auf Plakatwänden und Litfaßsäulen verbreitet.

Mit unserer Plakataktion zur Landtags- und Bundestagswahl 2013 fordern wir nicht nur die soziale Ausgrenzung extrem rechter und neonazistischer Parteien (und ihrer WählerInnen, solange sie diese Kräfte unterstützen). Wir problematisieren auch die aus unserer Sicht falsche Zählung der Todesopfer rechter Gewalt seitens der zuständigen Behörden und damit auch der Bundesregierungen.

Jede/r darf das Plakat aufhängen und herunterladen!

Plakate in Größe A 1 und A 3 können bei uns abgeholt werden, so lange der Vorrat reicht (Anfragen über die EMail-Adresse nazistopp.nuernberg@yahoo.de). Gegen Erstattung der Portokosten und eine kleine Spende schicken wir auch Plakate zu. Die Plakate können auch als PDF-Datei heruntergeladen und verbreitet werden: hier klicken!

Wir freuen uns im übrigen sehr über Spenden, da wir das Plakat (Druck und teilweise Aufhängung über die Stadtreklame im September 2013) aus eigenen Mitteln finanziert haben (Kontonummer siehe Kontakt, Spendenaufruf, Impressum auf dieser Homepage, Stichwort "Plakat" angeben!). Danke an Rumpel Druck Nürnberg (niedrige Druckkosten) und alle anderen SpenderInnen für die freundliche Unterstützung!

Aktueller Artikel zum Thema des Cura Opferfonds, der wichtigsten "Datenquelle" für unser Plakat: hier klicken!

Die Bundesregierung zählt derzeit "nur" 63 Tote durch rechtsextreme Gewalt seit 1990

Die offizielle Erfassung rechter Gewalt in der Statistik "Politisch motivierte Kriminalität" (PMK) blendet einen Teil rassistischer Gewalt systematisch aus und trägt so zu deren Verharmlosung bei. So sind in Bayern sechs Todesopfer rechter Gewalt seit 1990 "staatlich anerkannt", sieben Todesopfer nicht. Dieses von sämtlichen Bundesregierungen durchgeführte und unterstützte "Herunterrechnen" rechter Gewalt dient vermutlich der Imagepflege und der Aufrechterhaltung der offiziösen Extremismustheorie. Das hat nicht nur statistische Folgen: Wie sich im bayerischen NSU-Untersuchungsausschuss bei der Befragung damaliger Ermittler und Zuständiger zeigte, war das allgemeine Ausblenden rassistischer Tatmotivationen üblich und verbreitet. Der Naziszene wurden derartig brutale Taten nicht zugetraut, folglich wurde auch nicht ernsthaft in diese Richtung ermittelt. Dabei würden ein paar Blicke in die von antifaschistischen und antirassistischen Initiativen gesammelten Tatbeschreibungen und Opferberichte vollauf genügen...

Leider ist unser Plakat nicht mehr "aktuell": Neonazis töteten in der Nacht vom 17. auf den 18. Juli 2013 in Kaufbeuren einem Mann

Ein Aktiver unseres Bündnisses äußerte vor kurzem die Hoffnung, dass das Jahr 2013 das erste Jahr seit Jahrzehnten ohne Todesopfer durch rechte Gewalt werden könnte. Der Traum ist aus: In Kaufbeuren erschlug ein Neonazi einen 34-jährigen, aus Kasachstan stammenden Mann. Der Täter und seine Gruppe hatten sich vorher rassistisch geäußert. Der Täter selbst sei zudem einschlägig polizeibekannt. Weitere Informationen des aida-Archivs München: hier klicken!

Nicht offiziell anerkannt als Opfer rechter Gewalt. Ein Beispiel: Klaus-Peter Beer, Amberg 1995, von Neonazis mißhandelt und schwer verletzt in die Vils geworfen, wo er ertrank

Dass Klaus-Peter Beer aus politischen Gründen ermordet wurde, zeigen Tatablauf und politische Einbindung der Täter. Das Internetportal "Mut gegen rechte Gewalt" berichtet: "In der Nacht zum 7. September 1995 wird der Busfahrer Klaus-Peter Beer in Amberg (Bayern) von den rechten Skinheads Richard L. und Dieter M. massiv geschlagen und schwer verletzt in die Vils geworfen. Klaus-Peter Beer ertrinkt. Die beiden Rechten wollen dem 48-jährigen Opfer 'einen Denkzettel verpassen', da sie von dessen Homosexualität wissen. Richard L. und Dieter M. treten unzählige Male mit ihren Springerstiefeln auf das wehrlose Opfer ein und werfen ihn anschließend in die Vils, wo er ertrinkt." Die Täter wurden zu langjährigen Gefängnisstrafen verurteilt, sind aber vermutlich schon lange wieder in Freiheit.

Mittlerweile ist bekannt, dass einer der damaligen Täter, Richard L., aus dem Gefängnis heraus Kontakt mit Mandy S. pflegte. Die Nazi-Aktivistin Mandy S. engagierte sich für die mittlerweile verbotene "Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige" (HNG). Sie hielt sich eine Zeitlang im fränkischen Raum auf, war in der hiesigen Neonaziszene aktiv und verhalf den untergetauchten Neonazis Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe nach deren Untertauchen 1998 zu einem Unterschlupf. Beate Zschäpe nahm zeitweise die Identität von Mandy S. an.

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