Nürnberger Bündnis Nazistopp
 
             
 
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*** Nürnberg, 12.2.26 (Donnerstag), ab 13.30 Uhr, Insinger Straße: Protest gegen Wahlkampfstand der AfD (Grantifa)
*** Nürnberg, 14.2.26 (Samstag), Innenstadt, Karolinenstraße, 14 bis 17 Uhr: Protest gegen Wahlkampfstand der AfD, Süßes gegen Saures (Nürnberger Bündnis Nazistopp)
*** Seybothenreuth (Lkr. Bayreuth), 14.2.26 (Samstag), 17 - 20 Uhr an der Mehrzweckhalle Seybothenreuth: Demo gegen AfD-Wahlkampfveranstaltung mit Björn Höcke (Bündnis für Demokratie und Zusammenhalt)
*** Erlangen, 14.2.26 (Samstag), ab 10 Uhr, Hugenottenplatz: Mahnwache gegen AfD (Initiative AfD-Verbot jetzt)
*** Höchstadt, 14.2.26 (Samstag), ab 10 Uhr, Steinwegstraße: Mahnwache gegen AfD (Initiative AfD-Verbot jetzt)
*** Scheinfeld, 15.2.26 (Sonntag), ab 10 Uhr, Am Stadtsee: Keine Gewalt, keine Bedrohungen! Kundgebung für eine freiheitlich-liberale Gesellschaft, für Menschenrechte und Demokratie (Scheinfeld ist bunt)
*** Nürnberg, 19.2.26 (Donnerstag), 18.30 Uhr, Gostenhofer Hauptstraße / Plärrer: Antirassistischer Kampftag, Jahrestag der rassistischen Mordserie in Hanau (Migrantifa)
*** Nürnberg, 21.2.26 (Samstag), 10 bis 13 Uhr, Stadtteil Johannis, Palmplatz: Protest gegen Wahlkampfstand der AfD, Süßes gegen Saures (Nürnberger Bündnis Nazistopp)
*** Nürnberg, 21.2.26 (Samstag), 16 Uhr, Wiesenstr. 86: Veranstaltung "Wie moderne Faschisten die Gewerkschaften zerschlagen wollen und wie wir das verhindern" (DIDF, IAC Nürnberg)
*** Herzogenaurach, 21.2.26 (Samstag), ab 10 Uhr, Marktplatz: Mahnwache gegen AfD (Initiative AfD-Verbot jetzt)
*** Fürth, 28.2.26 (Samstag), 11 Uhr, Fürther Freiheit: Demo "Fürth vielfältig - standhaft - solidarisch!" (Fürther Bündnis gegen rechts)
*** Neumarkt, 28.2.26 (Samstag), ab 10 Uhr, Rathausplatz: Mahnwache gegen AfD (Initiative AfD-Verbot jetzt)
*** Höchstadt, 7.3.26 (Samstag), ab 10 Uhr, Steinwegstraße: Mahnwache gegen AfD (Initiative AfD-Verbot jetzt)
*** Nürnberg, 7.3.26 (Samstag), ab 14 Uhr, Innenstadt: Mahnwache gegen AfD (Initiative AfD-Verbot jetzt)


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*** Download der neuen Nazistopp-Broschüre "Das sogenannte 'Team Menschenrechte'. Eine Analyse": hier klicken!

*** Download der ver.di-Broschüre "Hier spricht die AfD / der neue Faschismus": hier klicken! Printausgabe bisher mehr als 27000 verkauft / verteilt!
*** Download der AJC-Broschüre "Die Umsturzpartei - Wie die AfD unsere Demokratie gefährdet": hier klicken! Lesenswert u.a. die Abschnitte "Politik gegen Arme" und "Spendensumpf, Milliardärsfreunde und Crash-Propheten"
*** Download des Arbeitspapiers vom August 2022 zur hiesigen Querdenkerbewegung ("Die Querdenkerbewegung in Nürnberg: Antipolitisch, irrational, rechtsoffen"): hier klicken!
*** Wir freuen uns über Spenden für unsere laufenden Aktionen und bedanken uns bei den bisherigen SpenderInnen! Zum Spendenkonto: hier klicken!

Uffenheim: Perfide AfD-Kampagne gegen antifaschistisch Aktive / Bündnisse erklären sich solidarisch mit Betroffenen (Februar 2026)

Im mittelfränkischen Städtchen Uffenheim geht es rund. Am 1. Februar tauchten auf Wahlkampfplakaten von SPD und Grünen rechte Schmierereien auf, zudem "Hakenkreuze, AfD-Schriftzüge und Hitlerbärtchen" (Fränkische Landeszeitung, 10.2.26). Am 4. Februar brannte dann ein Kleintransporter aus, der angeblich einem AfD-Mitglied gehört. Ob es Brandstiftung war usw.? Bisher unklar. Dennoch entbrannte in rechten Internetmedien nach sattsam bekanntem Muster eine Hetzkampagne gegen örtliche Aktive gegen rechts, unter anderem einen Stadtrats- und Kreistagskandidaten von Bündnis90/Die Grünen, die Omas gegen rechts, die "Antifa" und so weiter.

In einer Pressemitteilung äußern sich nun das Bündnis gegen Rechts im Landkreis Neustadt/Aisch–Bad Windsheim, die Omas gegen Rechts Neustadt/Aisch und das Bündnis "Scheinfeld ist bunt" zur Sache: "Insbesondere im Hinblick auf Uffenheim, wo ein insbesondere im Internet gegen Rechts engagierter Lehrer nun von der AfD beschuldigt wird, hinter Schmierereien und dem Brand eines Fahrzeugs zu stecken, wo die AfD von "False Flag"-Operationen raunt und örtliche Mitglieder der Grünen in Zusammenhang mit Terrorist:innen bringt, eskaliert die Auseinandersetzung derzeit". Die Bündnisse "stehen solidarisch zu denen, die von Rechtsextremen verunglimpft, bedroht und beschuldigt werden".

(12.2.26, mit Informationen von nn.de und der Fränkischen Landeszeitung, Printausgabe 10.2.26)

Nürnberg, Lauf, Hersbruck, 7. Februar: Auf der Straße gegen rechts (Februar 2026)
- aktualisiert -

Am heutigen Samstag (7.2.26) wurde in den drei mittelfränkischen Städten Nürnberg, Lauf und Hersbruck gegen rechts demonstriert.

Start war in Hersbruck. Dort protestierten bereits am Morgen etwa 50 AntifaschistInnen auf Initiative von "Hersbruck ist bunt" gegen einen AfD-Infostand. In einem Redebeitrag des Bündnisses hieß es in Bezug auf den Umstand, dass es dort bei der Kommunalwahl keine AfD-Stadtratsliste geben wird: "Es will hier schlicht und ergreifend niemand sein Gesicht in der Öffentlichkeit mit der AfD in Verbindung gebracht sehen. Das ist gut so und das soll auch so bleiben. Deswegen sind wir auch heute wieder hier".

Ab 11 Uhr ging es in Lauf weiter. In der Spitze 500 Menschen demonstrierten lautstark gegen die extrem rechte AfD. Ein Redner kritisierte, die Partei "habe keinerlei Programme für die Probleme vor Ort in Lauf und Umgebung".



Lauf (links) und Nürnberg (rechts), 7.2.26: Straßenproteste gegen rechts (Fotos: Nürnberger Bündnis Nazistopp)

Ab 14 Uhr war dann Nürnberg an der Reihe. Etwa 40 Menschen platzierten sich in der Nähe eines AfD-Infostandes, protestierten dagegen und behielten die rechten Akteure im Auge. Nicht ohne Grund, denn die Kerngruppe des extrem rechten "Team Menschenrechte" (TM) inklusive einiger Jungnazis waren bei der AfD aufgeschlagen. Vor der Bühne der "Allianz"-Kundgebung auf dem nahegelegenen Kornmarkt ab 16 Uhr standen etwa 2000 Menschen. Einer der Redner, der bekannte Journalist Heribert Prantl, meinte: Die AfDlerInnen "sind keine Demokraten, sie sind Demagogen mit Vertreibungsgelüsten". Im Verlauf der Kundgebung wurde dankenswerterweise darüber informiert, dass man montags ja auch gegen TM demonstrieren könne.

(7.2.26, Quellen: nn.de, eigene Informationen. Aktualisiert 9.2.26)

Nürnberg: Dubioser Wahlkampfflyer wird verteilt (Februar 2026)

In jüngster Zeit wird in Nürnberg ein dubioser Wahlkampfflyer verteilt. Der Flyer ist natürlich von der AfD und es steht "Nürnberg" vorne drauf; es scheint also um den Kommunalwahlkampf zu gehen. Warum dubios? Zunächst macht das ganze Ding einen Eindruck, komplett KI-generiert zu sein, und zwar Bilder und Text (Gibt's das schon? Eine KI-Software à la ChatGPT mit garantiert rechtem Output, vielleicht noch mit einem Knopf zum Auswählen "völkisch - rechtslibertär").

Zum Inhalt: In den fünfzehn behandelten Punkten geht es nur bei dreien um Kommunalpolitik in Nürnberg. Der Rest beschreibt die üblichen Themen extrem rechter Agitation. Die AfD Nürnberg plädiert also unter anderem für liberale Waffengesetze (!), gegen die Regulierung des Internets, für Autos, für Nationalstolz, für "gewachsene Sprache" (was immer das auch ist) und nicht zuletzt gegen "hohe Abgaben und immer neue Umverteilungsprogramme". So weit, so bekannt, irgendwas zwischen FDP, Peter Thiel, und "Heimat". Konsequent für die Reichen und für die rechte Szene.

Und Nürnberg? Da wird erstens unter einem Foto vom Hauptbahnhof "Sicherheit" gefordert. Man soll die Polizei machen lassen, "ohne ihr politisch Steine in den Weg zu legen". Hä? Versteht das jemand? Zweitens: Die AfD plädiert für "gelebtes Brauchtum" und lobt "Veranstaltungen wie das Nürnberger Volksfest, Kirchweihen oder den Christkindlesmarkt". Hä? Haben wir da irgendwas versäumt? Offensichtlich! Und drittens geht es um: "Kein Steuergeld für NGOs". Ross und Reiter werden nicht genannt, aber laut AfD scheint es um gigantische Millionenbeträge zu gehen: "(...) anstatt marode Schulen und Straßen zu sanieren oder Wohnraum zu schaffen". Hä? Streichung aller Zuschüsse für "NGOs" und die Straßen sind wieder blitzblank? Und genügend preisgünstiger Wohnraum ist wieder da? Glaubt das wirklich jemand?

Wir wissen natürlich, dass extrem rechte Agitation auch dann wirkt, wenn sie inhaltsleer ist, wie in diesem Fall. Bunte Bildchen wirken, Parolen wirken, wirre Ansammlung von "Argumenten" wirkt leider oft auch. Aber vielleicht...

(8.2.26)

Lauf: Dubioses Schwurblerblatt wird verkauft (Februar 2026)

In Lauf wird ein dubioses Schwurblerblatt namens "Straßenlicht" verkauft, das sich aus unserer Sicht als Obdachlosenzeitung tarnt und möglicherweise (hier klicken!) eine Gemeinnützigkeit nur vortäuscht. Und der Inhalt ist extrem krude: So liest sich der Beitrag auf Seite 3 ("Willkürlich zusammengewürfelte Stichpunkte zur Eigenrecherche") wie ein Sammelsurium von Verschwörungstheorien und Weltuntergangsvorhersagen, die die rechtsoffenen QuerdenkerInnen einst verkündeten und die in deren Restbeständen und im AfD-Volk immer noch virulent sind (von "Great Reset" über "Nürnberger Kodex" bis zu "5G/Geoingineering").

(8.2.26)

Nürnberg, 6. Februar: Der Widerstand muss breiter werden! Infoveranstaltung und Diskussion (Februar 2026)

Das extrem rechte Team Menschenrechte terrorisiert seit Jahren mit Aufmärschen und der Normalisierung rassistischer Erzählungen Nürnberg. Es ist wichtiger Ausdruck des Rechtsschwenks der BRD und vereint Neonazis mit "besorgten Bürgern".

Wir haben deren Akteur*innen und Aktivitäten untersucht und wollen über den Widerstand gegen diese Entwicklung nach Rechts in der Breite der Stadtgesellschaft ins Gespräch kommen. In aller Kürze gefragt: Was läuft da falsch? Oder machen wir was falsch? Was sind unsere Stärken?

Wir diskutieren und informieren. Herzliche Einladung!



(Stand 5.2.26)

Nürnberg, 2.2.26: Etwa 150 auf der Straße gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" (Februar 2026)

Am vergangenen Montag (2.2.26) protestierten in der Spitze 150 Menschen gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" in Nürnberg. Die Parolen und musikalischen Einlagen der antifaschistischen GegendemonstrantInnen waren bei den Rechten gut zu hören! Die Polizei scheint wieder mit Gäulen unterwegs gewesen zu sein; uns liegt jedenfalls ein Foto der TM-Route vor, auf dem Pferdekacke zu sehen ist.

Interessant war die Lektüre der Printausgabe der Nürnberger Nachrichten (NN) vom 4. Februar 2026. Im Lokalteil fand sich ein Artikel zur rechten Demo am Montag und den Gegenaktionen mit der wahrlich aufklärenden Überschrift "Polizei setzte Sperrgitter ein". Weder Autorenname noch Kürzel wurden angegeben. Die Erklärung: Die NN hat die Pressemitteilung der Polizei vom 2. Februar wortwörtlich wiedergegeben, ohne darauf hinzuweisen. Lediglich die Überschriften wurden selber fabriziert.

(5.2.26)

Verschiedene Orte in Mittelfranken, 30. und 31. Januar sowie 1. Februar: Auf der Straße gegen rechts (Januar / Februar 2026)
- mehrfach aktualisiert -

An diesem Wochenende fanden in der Region diverse Aktionen gegen rechts statt, veranstaltet von der Allianz gegen Rechtsextremismus und lokalen Initiativen (Menschenketten) sowie örtlichen antifaschistischen Akteuren. Aber der Reihe nach:

- Am Freitag (30.1.26) beteiligten sich etwa 200 Menschen an einer Menschenkette in Erlangen und 100 an einer ähnlichen Aktion in Schwaig.

- Am Samstag (31.1.26) protestierten AntifaschistInnen gegen einen AfD-Infostand im Nürnberger Stadtteil Ziegelstein. In Erlangen wurde zunächst ebenfalls gegen einen AfD-Infotisch (Hugenottenplatz) sowie später gegen eine Veranstaltung der Jungen Union mit dem rechten Polizeigewerkschafts-Funktionär Manuel Ostermann demonstriert (zusammen mindestens 150 Menschen). In Lauf regte sich spontaner Protest, ebenfalls gegen einen AfD-Infostand (30 Teilnehmende). Infomaterial der extrem rechten Partei wurde in einem Mülleimer entsorgt; fleißige EntsorgerInnen bekamen "Süßigkeiten, Infomaterial oder Aufkleber". In Schwabach kamen 400 zur Menschenkette, in Altdorf 200, in Herzogenaurach geschätzt 100, in Cadolzburg mehr als 100, in Bad Windsheim etwa 150, in Greding 40.

- Am Sonntag (1.2.26) waren in Dinkelsbühl mindestens 150 Menschen auf der Straße und bildeten u.a. eine Menschenkette.

Besonderheiten:

- In Lauf (31.1.26) griffen Akteure rund um die AfD GegendemonstrantInnen an, es kam zu "Beschimpfungen, Bedrohungen und sogar körperlichen Angriffen".

- Am 1. Februar ging es in Dinkelsbühl unter anderem um das Internetmobbing gegen die queere Linken-Kandidat*in Yasmin Hübel (siehe auch den Artikel weiter unten). Die von einer extrem rechten Hasskampagne Betroffene trat auf der Kundgebung persönlich auf und wurde durch mehrere RednerInnen unterstützt.

(31.1.26, ergänzt 1.2.26 und 2.2.26. Quellen: nn.de und flz.de, paywall, sowie uns zugegangene Berichte und Social-media-Postings)

Dinkelsbühl: Rechte Hasskampagne gegen queere Stadtratskandidat*in (Februar 2026)

Wie br.de (31.1.26) schrieb, entfaltete sich in den vergangenen Tagen eine massive rechte Online-Hasskampagne gegen Yasmin Hübel, queere Stadtratskandidat*in im mittelfränkischen Dinkelsbühl. Die Sprecherin des Kreisverbands Ansbach/Weißenburg-Gunzenhausen der Linkspartei ordnet sich selbst als non-binär ein. Derartige Äußerungen und Selbstbeschreibungen scheinen rechtsradikale Christen und völkische Hetzer regelmäßig zur Weißglut zu treiben, sehen sie sich doch im Besitz der religiösen bzw. rassistisch-völkischen "Wahrheit".

Interessant: In Dinkelsbühl hat sich sogar die komplette CSU-Fraktion mit Hübel solidarisiert.

br.de ("Hasskampagne gegen queere Stadtratskandidat*in in Dinkelsbühl", 19.1.26): hier klicken!

Verschiedene Orte in Mittelfranken, 28. und 29. Januar: Mehrere hundert Menschen beteiligten sich an Menschenketten gegen rechts (Januar / Februar 2026)
- aktualisiert -

Laut Presseberichten und uns zugegangenen Informationen beteiligten sich am 28. und 29. Januar mehrere Hundert Menschen an Menschenketten gegen rechts in Feuchtwangen, Nürnberg (in der Spitze 500), Feucht (120) sowie Leinburg. Aufgerufen hatten die Allianz gegen Rechtsextremiemus und lokale Initiativen.

(29.1.26, ergänzt 1.2.26. Quellen: nn.de, flz.de, 30.1.26)

Lauf: Facebook-Gruppe von der AfD gekapert? (Januar 2026)

Laut nn.de (30.1.26, paywall) wurde offenbar eine unpolitische Facebook-Gruppe mit mehreren Tausend Mitgliedern, in der es unter anderem um Wohnungsangebote ging, umbenannt und zu einer AfD-nahen Gruppe umfunktioniert. Zwei der Admins sollen für die AfD für den Laufer Stadtrat kandidieren. Eine Diskussion unter den Mitgliedern soll nicht stattgefunden haben.

Hersbruck: Mit "Datenschutz" gegen antifaschistische Bürgerproteste? / Die gute Botschaft: Die AfD hat es auch in Hersbruck nicht geschafft, eine Liste zur Stadtratswahl aufzustellen (Januar 2026)

Im mittelfränkischen Hersbruck wird das Agieren der Stadt von antifaschistischer Seite harsch kritisiert. Vor einer Woche stand ein AfD-Wahlkampfauto am Oberen Markt. "Keiner wusste Bescheid", so ein Aktiver von "Hersbruck ist bunt". Gegenprotest fiel mangels Information aus. Die Stadt Hersbruck verwies auf die angebliche Rechtslage und auf ihre Pflicht zum Datenschutz. "Hersbruck ist bunt" hält das für eine "Schutzbehauptung" und kontert: "Die Stadt Hersbruck hat also entweder kein Interesse daran, dass Rechtsextremismus in Hersbruck auf Widerspruch stößt – oder persönliche Befindlichkeiten sind den Verantwortlichen wichtiger als die Unterstützung von zivilgesellschaftlichem Engagement. Das ist einer Stadt mit der Geschichte Hersbrucks nicht würdig".

Das Bündnis geht von weiteren AfD-Auftritten in den nächsten Wochen aus, versucht, die extrem rechten Termine in Hersbruck zu recherchieren (die örtliche AfD veröffentlicht nichts, man befürchtet wohl massiven Gegenprotest) und gegebenenfalls Gegenprotest zu organisieren.

Die gute Botschaft, wie bereits in der Überschrift angekündigt: Die AfD hat es auch in Hersbruck nicht geschafft, eine Liste zur Kommunalwahl aufzustellen. Gegenproteste wirken!

(Quellen: nn.de, 28.1.26, paywall, Pressemitteilungen und Infomaterial von "Hersbruck ist bunt" und der Linkspartei Hersbruck)

Nürnberg, 24. Januar: Bei Eiseskälte auf der Straße gegen rechts (Januar 2026)

Am Samstag, den 24. Januar waren in Nürnberg in der Spitze etwa 250 Menschen auf der Straße gegen extrem rechte Veranstaltungen.

Zunächst bezog ein Infostand von Grantifa ab dem späten Vormittag Position gegen einen Wahlkampfaktion der AfD im Nürnberger Stadtteil Schniegling. Ab dem frühen Nachmittag protestierten zahlreiche Menschen auf Initiative von VerLINKung, Alerta Parade und anderen gegen "Team Menschenrechte" (TM), die mit etwa 40 Fans zum zweiten Mal in dieser Woche die Innenstadt belästigten.

Mit dabei bei TM unter anderem: Der bayerische "Heimat"-Chef Rainer Hatz, AfD-Stadtrat Krestel sowie (mindestens) ein jüngerer Neonazi.

(25.1.26)

Region um Nürnberg: Mehrere hundert Menschen nahmen an Menschenketten gegen rechts teil (Januar 2026)
- mehrfach aktualisiert -

Am vergangenen Samstag (24.1.26) nahmen mehrere hundert Menschen in der Region an Menschenketten-Aktionen gegen rechts teil, unter anderem in Postbauer-Heng (mehr als 100), Langenzenn (150), Cadolzburg (mehr als 100), Allersberg (etwa 60) sowie Obernzenn (mehr als 70).

Am Sonntag, den 25. Januar waren es in Neumarkt etwa 150 Menschen.

Die Menschenketten fanden auf Initiative der Allianz gegen Rechtsextremismus sowie örtlicher Initiativen statt.

(Quellen: br.de, 24.1.26, nn.de und flz.de, 25.1.26, paywall sowie mittelbayerische.de und news5.de, 26.1.26)

Ansbach / Brombachsee: Mordprozess gegen 19-jährige, rassistisch tickende Messerstecherin begann (Januar 2026)

Laut Nürnberger Nachrichten und Süddeutscher Zeitung (23.1.26, jeweils Printausgabe) begann vor dem Landgericht Ansbach der Prozess gegen eine 19-jährige Nürnbergerin, die einen 15-Jährigen mit deutscher und brasilianischer Staatsangehörigkeit durch Messerstiche getötet haben soll. Die Anklage lautet auf Mord.

Bisher bekannt ist: Die 19-Jährige griff am Großen Brombachsee nach einer verbalen Auseinandersetzung den 15-jährigen, dunkelhäutigen Jungen mit einem Messer an und verletzte ihn tödlich. Rassistische Motive könnten bei der Tat eine Rolle gespielt haben, da die mutmaßliche Täterin das Opfer unter anderem als "Scheißausländer" beschimpfte und ihn aufforderte, er solle "in sein Land zurückgehen". Wie br.de (23.6.25) schrieb, stünden im Strafregister der 19-Jährigen Gewaltdelikte und ein Verstoß gegen das Waffengesetz. Alle Verfahren seien jedoch nach Jugendstrafrecht eingestellt worden. Wir berichteten zuletzt im Juni 2025.

Forchheim: AfD steht nicht zur Wahl! Sehr schön! (Januar 2026)

Laut nn.de (19. und 20.1.26, paywall) stehen in Forchheim bei der Kommunalwahl weder AfD noch Republikaner auf dem Wahlzettel. Während die Republikaner nicht die notwendige Zahl an Unterstützerunterschriften aufbringen konnten, schaffte es die örtliche AfD nicht, Stadtratsliste und OB-Kandidaten einzureichen. Da kann man nur sagen: Weiter so!

Nürnberg, 19. Januar: 250 protestierten gegen den wöchentlichen Aufmarsch des extrem rechten "Team Menschenrechte" (Januar 2026)

Am gestrigen Montag demonstrierten nach unserer Einschätzung in der Spitze 250 Menschen gegen das durch die Straßen Nürnbergs marschierende "Team Menschenrechte". In der Breiten Gasse versuchten einige AntifaschistInnen, die rechte Demostrecke zu blockieren.

Mitten im TM-Zug mit etwa 50 Teilnehmenden wie so oft: Der bayerische "Heimat"(ehem. NPD)-Chef Rainer Hatz. Diesmal an einem (Heimat?-) Transparent mit dem Slogan "Antifa verbieten".

(20.1.26)

Nürnberg: Banner von Menschenrechtsausstellung beschädigt und gestohlen (Januar 2026)

Wie nn.de (19.1.26) schrieb, wurden zwei Banner der Open-Air-Ausstellung "Pictures for the Human Rights" im Nürnberger Stadtteil Langwasser gestohlen, ein drittes beschädigt. Betrachtet man das Foto im verlinkten Artikel, liegt ein rassistisches Motiv nahe.

nn.de ("Rassistische Motive? Banner von Menschenrechts-Ausstellung in Nürnberg gestohlen", 19.1.26): hier klicken!

Nürnberg: "Heil Hitler" und Hitlergruß an Wahl-Infostand der SPD (Januar 2026)
- aktualisiert -

Ein 29-Jähriger zeigte laut nordbayern.de (18.1.26) an einem Wahl-Infostand der SPD am Aufseßplatz den Hitlergruß und rief "Heil Hitler".

nordbayern.de ("Mann zeigt plötzlich Hitlergruß in Nürnberg - Passanten und Polizei nehmen Verfolgung auf", 18.1.26): hier klicken!

Nürnberg, 17. Januar: Mit Inhalten und Spaß gegen die AfD / Provokation durch TM-AktivistInnen / Danke an alle HelferInnen! (Januar 2026)

Am Samstag, den 17. Januar protestierte das Nürnberger Bündnis Nazistopp mit Support von Grantifa gegen einen Infostand der AfD in der Nürnberger Ludwigstraße. Zahlreiche PassantInnen und AktivistInnen organisierten sich Werbematerial beim AfD-Stand und entsorgten diesen unter Applaus in unserem braunen Abfallbeutel. Für die Mühe gab's ein süßes oder pikantes Teilchen. Inhaltliche Durchsagen informierten die Vorbeilaufenden.



Nürnberg, 17.1.26: Protest gegen AfD-Stand in der Innenstadt (Fotos: Nürnberger Bündnis Nazistopp)

Provozierend verhielten sich die sich zeitweise beim AfD-Stand aufhaltenden, führenden AktivistInnen des extrem rechten "Team Menschenrechte", Astrid Hartmann und Frank Kettner. Sie näherten sich unserer Kundgebung und wurden schließlich von der Polizei abgedrängt.

(17.1.26)

Nürnberg, 17. Januar: "Süßes statt Saures" - Protestieren wir gegen einen AfD-Infostand! (Januar 2026)

Am Samstag, den 17. Januar 2026 protestieren wir gegen einen AfD-Infostand in der Nürnberger Innenstadt! Die Aktion startet um 14 Uhr in der Ludwigstraße und dauert voraussichtlich bis 17 Uhr.



"Süßes statt Saures" heißt: Ihr bringt uns mindestens einen AfD-Flyer vorbei und bekommt von uns dafür eine kleine Süßigkeit. Wir versenken den Flyer in einer Mülltüte und entsorgen ihn.

Auf die Straße! Beteiligt euch an unserer Aktion!

Interessant: Auf einem aktuellen Wahlkampfflyer der Nürnberger AfD werden Kurzportraits von 19 KandidatInnen aufgeführt. Es fehlen, soweit feststellbar, die Personen auf den Listenplätzen 12, 16, 20, 22 und 23. Der Grund dafür: Unbekannt. Ansonsten kommen von den erwähnten 19 KandidatInnen laut Eigenangaben zwölf aus dem kaufmännischen Bereich und / oder sind Selbständige. Ob deren Know-how geeignet ist, die vollmundigen Wahlkampfversprechen ("bezahlbarer Wohnraum, Arbeitsplätze in der Region (...) und ein funktionsfähiges Bildungs- und Gesundheitssystem") zu realisieren, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden. Schließlich steht die AfD seit jeher für radikalen Neoliberalismus à la FDP plus völkische Ausgrenzungspolitik.

(Stand 15.1.26)

Nürnberg, 10. Januar: Aufklärung und Muffins gegen die AfD (Januar 2026)

Der heutige AfD-Infostand auf dem Heinrich-Böll-Platz im Nürnberger Stadtteil Langwasser blieb nicht ohne Gegenaktion. Grantifa und die Omas gegen Rechts AlFiMoLa hatten die Aktion angemeldet und waren mit Infostand, Muffins und heißen Getränken vor Ort. AktivistInnen beschallten die rechten WahlkämpferInnen und klärten PassantInnen auf.



Nürnberg, 10.1.26: Protest gegen AfD-Stand in Langwasser (Fotos: Nürnberger Bündnis Nazistopp)

(10.2.16)

Nürnberg: Rechter Streamer "Weichreite TV" wegen Beleidigung zu Geldstrafe verurteilt (Januar 2026)
- aktualisiert -

Der sächsische AfD-Kreisrat Sebastian Weber, der sein rechtes Publikum als "Weichreite TV" häufig mit Livestreams aus Nürnberg unterhält und aufwiegelt, wurde vor dem Landgericht Nürnberg zu einer Geldstrafe von 60 Tagessätzen wegen Beleidigung eines Polizeibeamten verurteilt, so nn.de (8.1.26, paywall). Am 17. März 2025 konnten über 76000 ZuschauerInnen verfolgen, wie Weber den Beamten als "Wichser" titulierte, als dieser ihm einen anderen Ort zuwies. Weber, der die Geschehnisse oft in selbstherrlicher Art kommentiert und die extrem rechten Demos von "Team Menschenrechte" wohlwollend begleitet, filmte den Akt der Beleidigung live und schoss damit ein klassisches Eigentor.

Bereits in der ersten Instanz, im Oktober 2025, war er zu 70 Tagessätzen verurteilt worden. Das Urteil ist vermutlich noch nicht rechtskräftig. Im nn.de-Artikel ist übrigens die Rede von einigen Vorstrafen Webers, Details sind nicht bekannt.

Zirndorf, 7. Januar: 70 Menschen gegen AfD-"Bürgerdialog" (Januar 2026)

Laut nn.de (7.1.26, paywall) protestierten am 7. Januar im mittelfränkischen Zirndorf etwa 70 Menschen gegen einen sogenannten "Bürgerdialog" der extrem rechten AfD in der Paul-Metz-Halle.

Nürnberg, 5. Januar: Etwa 200 gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" (Januar 2026)
- aktualisiert -

Am vergangenen Montag protestierten etwa 200 Menschen in Nürnberg gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" (TM). Die Rechten mobilisierten etwa 60 AnhängerInnen. Einige Sitzblockaden verzögerten die TM-Demo. Berichtet wurde eine brutale Festnahme einer antifaschistischen Person durch das USK. Später habe sich herausgestellt, dass die Person wohl mit einer anderen Person verwechselt wurde.

Update: Bei TM zu sehen waren unter anderem der bayerische "Heimat"-Chef Rainer Hatz sowie der Nürnberger AfD-Stadtrat Klaus Krestel. Der sächsische AfD-Kreisrat Sebastian Weber streamte wie so oft für die Rechten und unterhielt sein rechtes Publikum mit den Geschehnissen in einer westdeutschen Großstadt. Dazu passt, dass ein TM-Redner den GegendemonstrantInnen tatsächlich "Gotteslästerung" vorwarf. Da sehnt sich wohl jemand nach einer christlich geprägten Diktatur?

(6.1.26)

Eggolsheim, 21. Dezember: Mehr als tausend Menschen auf der Straße gegen die AfD / "Damit wir wissen, mit wem man nichts zu tun haben will" (Dezember 2025)

An den Protesten gegen den oberfränkischen AfD-Bezirksparteitag in Eggolsheim beteiligten sich mehr als tausend Menschen. Verschiedene Gewerkschaften, Parteien und antifaschistische Initiativen hatten dazu aufgerufen. Die in der Eggerbachhalle tagenden Rechten mussten teilweise an den GegendemonstrantInnen vorbeilaufen. In einem nn.de-Artikel (21.12.25, paywall) wird eine Eggolsheimerin zitiert: "Wir stehen hier auch, weil wir sehen wollen, ob Einheimische darunter sind. Damit wir wissen, mit wem man nichts zu tun haben will".



Eggolsheim, 21.12.25: Protest gegen AfD (Fotos: Roland Sauer)

(21.12.25, ergänzt 22.12.25)

Weißenburg: OB-Kandidat der AfD tritt nicht mehr an und aus der Partei aus (Dezember 2025)

Laut nn.de (16.12.25, paywall) tritt der Weißenburger OB-Kandidat der AfD, Thomas Koller, nicht mehr an und ist auch aus der Partei ausgetreten. Zudem seien seine Social-Media-Profile gelöscht worden. Zur Begründung gab der Mann an, die Führungspersonen der neuen Jugendorganisation "Generation Deutschland" seien ihm zu rechts. Mit solchen "braunen Leuten" wolle er nichts zu tun haben.

Nürnberg, 20. Dezember: 200 gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" / Danke an alle Beteiligten! (Dezember 2025)
- ergänzt -

Am heutigen Samstag protestierten in der Spitze 200 Menschen gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" (TM), das erneut nur etwa 50 Fans auf die Straße brachte. Auf dem Kornmarkt ereignete sich tatsächlich die von uns angekündigte "Sause": Es gab lautstarke Parolen und ohrenbetäubendes Gepfeife in Richtung TM und für uns und die PassantInnen Infodurchsagen, Live-Musik von den "MusikerInnen gegen Nazis" und unter anderem Punsch und Kuchen von den Aktiven von Grantifa.

Entlang der rechten Demostrecke gab es auch heute eine Gegenkundgebung (organisiert von VerLINKung), mehrere Sitzblockaden und lauten Gegenprotest. An der Kaiserburg seilten sich zwei Aktive ab und hissten ein Transparent "beware of local fascists! Stadt Nürnberg, was soll das?" Auf einem Balkon des Gewerkschaftshauses waren ebenfalls einige Antifa-Fahnen zu sehen.



Nürnberg, 20.12.25: Protest gegen "Team Menschenrechte" auf dem Kornmarkt (Fotos: Nürnberger Bündnis Nazistopp)

(20.12.25, ergänzt 21.12.25)

Greding, 20. Dezember: 250 auf der Straße gegen den bayerischen Ableger des neuen AfD-Jugendverbandes (Dezember 2025)

Wie verschiedene Medien (20.12.25) schrieben, protestierten im mittelfränkischen Greding 250 Menschen gegen die Gründungsversammlung des bayerischen Ablegers des neuen AfD-Jugendverbandes "Generation Deutschland".

Laut Endstation Rechts Bayern (20.12.25, Bluesky) hielt sich in der Gredinger Halle auch IB-Bundessprecher Maximilian Märkl auf. Vor Ort auch Lukas S. aus dem früheren (?) Umfeld von Neonazi Patrick Schröder.

endstation-rechts.de ("Bayern: Vom Verfassungsschutz beobachteter Abgeordneter bleibt Chef der AfD-Jugend", 22.12.25): hier klicken!, br.de ("AfD-Jugendverband in Bayern gegründet – begleitet von Protesten", 20.12.25): hier klicken!, nordbayern.de ("Demonstration gegen AfD-Jugend in Franken: Polizei zieht Bilanz", 20.12.25): hier klicken!

Nürnberg, 20. Dezember: Kundgebung "Mit Glöckchen und Pfeifen gegen das Team rechter Menschen" / Auf die Straße gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte"! (Dezember 2025)
- mehrfach aktualisiert -

Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen provoziert das extrem rechte "Team Menschenrechte" noch einmal und zieht mit seinem AfD- und Neonazi-Anhang durch Nürnbergs Straßen. Nicht mit uns!

Wir organisieren ab 14.30 Uhr am Nürnberger Kornmarkt eine Kundgebung in Hör- und Sichtweite des rechten Auftakts und deren Schlusskundgebung. Auf die Straße!

Bringt Glöckchen und Pfeifen mit! ACHTUNG: Die Leute von der Grantifa schenken Punsch aus!

Update: Die Omas gegen rechts führen ab 15 Uhr eine Mahnwache am Kornmarkt / Dr.-Peter-Schönlein-Platz  durch. VerLINKung organisiert eine Kundgebung am Plärrer.

Sollte es weitere Änderungen geben, werden wir euch an dieser Stelle und auf unseren social-media-Kanälen informieren!



(Stand 19.12.25)

Nürnberg, 15. Dezember: Etwa 200 gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" (Dezember 2025)

In der Spitze 200 Menschen demonstrierten am letzten Montag gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" (TM), das 50 AnhängerInnen auf die Straße zog. Eine junge Aktivistin, die in der Vergangenheit eher mit der Jungnazi-Fraktion unterwegs war, war wieder bei TM zu sehen.

Interessant: Der rechte Aufmarsch in Nürnberg wurde diesmal nicht gestreamt, ist mittlerweile wohl auch für rechte Streamer wie Sebastian Weber (sitzt für die AfD im Kreistag des sächsischen Landkreises Leipzig und berichtete häufig aus Nürnberg) uninteressant?

(16.12.25)

Bayreuth: Zahlreiche extrem rechte Schmierereien (Dezember 2025)

Wir führen keine einschlägige Statistik, dennoch scheint es so, dass aus der Wagner-Stadt Bayreuth besonders viele Meldung über rechte Schmierereien kommen. So schrieb unlängst infranken.de (14.12.25), dass dort ein Dutzend Gebäudeteile und weitere Orte mit extrem rechten Parolen à la "1161" (Anti-antifaschist Action) und "WLM" (White lives matter) besprüht wurden.

Nürnberg, 12. Dezember: Der Widerstand muss breiter werden! Infoveranstaltung und Diskussion (Dezember 2025)
- FÄLLT WEGEN KRANKHEIT AUS!! VERSCHOBEN AUF 6. FEBRUAR 2026, 18 UHR -

Das extrem rechte Team Menschenrechte terrorisiert seit Jahren mit Aufmärschen und der Normalisierung rassistischer Erzählungen Nürnberg. Es ist wichtiger Ausdruck des Rechtsschwenks der BRD und vereint Neonazis mit "besorgten Bürgern".

Wir haben deren Akteur*innen und Aktivitäten untersucht und wollen über den Widerstand gegen diese Entwicklung nach Rechts in der Breite der Stadtgesellschaft ins Gespräch kommen. In aller Kürze gefragt: Was läuft da falsch? Oder machen wir was falsch? Was sind unsere Stärken?

Wir diskutieren und informieren. Herzliche Einladung!



(11.12.25)

Nürnberg / Berlin: Ehemals in Franken aktiver Neonazi in Berlin festgenommen / Er wollte "möglichst viele Ausländer töten" (Oktober / November / Dezember 2025)
- mehrfach aktualisiert: Dan E. in Nürnberg erneut festgenommen -

Der 31-jährige Neonazi Dan E., früher eine Zeit lang im Raum Nürnberg aktiv, äußerte laut br.de (20.10.25) in einer therapeutischen Einrichtung in Berlin Suizidabsichten. Zuvor wollte er jedoch "möglichst viele Ausländer töten".

Dan E. bewegte sich in früheren Jahren im Umfeld der Neonazi-Partei "Die Rechte" und trat als Redner bei bayerischen Pegida-Demos auf. Er wurde auch vor einiger Zeit als Ordner beim extrem rechten "Team Menschenrechte" gesehen. Wie taz.de schrieb, nahm der Mann zwischenzeitlich an einem Neonazi-Aussteigerprogramm teil. Weitere Infos sind in den verlinkten Artikeln zu finden.

Update 1: Laut tagesspiegel.de (22.11.25, paywall) wurde Dan E. wieder freigelassen. Er sei keine Gefahr, die oben geschilderte Drohung ein "Hilferuf".

Update 2: BR24-Recherchen (via X Jonas Miller, 11.12.25) ergaben, dass Dan E. in Nürnberg erneut festgenommen wurde. Er soll wieder in der Psychiatrie untergebracht werden. Es geht weiterhin um Androhung von Straftaten und Verstoß gegen das Waffengesetz.

br.de ("'Ausländer töten': Bayerischer Extremist in Berlin festgenommen", 20.10.25): hier klicken!, taz.de ("Neonazi kündigte Amoklauf an", 20.10.25): hier klicken!

Nürnberg: Sexualisierte Polizeigewalt während der Proteste gegen "Team Menschenrechte"!? (Dezember 2025)

Mehrere Frauen erheben schwere Vorwürfe gegen Polizeibeamte: Sie seien während der Proteste gegen die allwöchentlichen Demos des extrem rechten "Team Menschenrechte" gewürgt worden. Einige Beamte hätten dabei gegrinst. Mit dem Thema beschäftigen sich der unten verlinkte Artikel von nd-aktuell.de sowie eine vierteilige Videoserie, die unter anderem auf unserem Instagram-Account zu betrachten ist.

nd-aktuell.de ("Polizeigewalt: 'Manchmal grinsen die Beamten dabei'", 9.12.25): hier klicken!

Nürnberg, 8. Dezember: Erneute Proteste gegen die rechte Hetze des "Team Menschenrechte" (Dezember 2025)

Am Montag, den 8. Dezember protestierten etwa 150 Menschen gegen den allwöchentlichen Aufmarsch des extrem rechten "Team Menschenrechte" mit diesmal etwa 50 Fans. Bei den Rechten mit dabei wie so oft der Nürnberger AfD-Stadtrat Klaus Krestel sowie der bayerische "Heimat"(Ex-NPD)-Chef Rainer Hatz, der laut BeobachterInnen von TM-Leuten zur Begrüßung umarmt wurde.

Zwei rechte Redner zitierten zustimmend den stellvertretenden US-Außenminister Christopher Landau, der vor Kurzem die von der EU verhängte hohe Geldstrafe gegen die Social-Media-Plattform X scharf kritisiert hatte. Eine TM-Mitläuferin verteilte einen bizarren verschwörungsideologisch ausgerichteten Flyer aus dem Hause Ivo Sasek. Der schweizer Laienprediger Sasek steht hinter Organisationen wie der Sekte "Organische Christus Generation", dem Online-Kanal kla.tv sowie der "Anti-Zensur-Koalition" (AZK). Die AZK- Konferenzen boten in der Vergangenheit auch Holocaustleugnern ein Podium.

(9.12.25)

Nürnberg, 1. Dezember: Etwa 200 gegen "Team Menschenrechte" (Dezember 2025)

Am vergangenen 1. Dezember demonstrierten etwa 200 Menschen gegen den Aufzug von rund 60 Fans des extrem rechten "Team Menschenrechte", darunter wie fast immer Ex-AktivistInnen der rassistischen Truppe "Pegida Nürnberg". Diese hatten am Montag auf der Demo offensichtlich Besuch von Edwin Wagensveld, dem früheren Chef von Pegida Holland. Wagensveld war zu Hochzeiten von Pegida auch in Deutschland überregional aktiv und beschäftigte sich zuletzt laut Medienberichten mit provokativen Koran-Verbrennungen.

(2.12.25)

Nürnberg / Schwarzenbruck: Peter Webers "Hallo Meinung" hetzt in altbekannter Manier gegen AntifaschistInnen / Fake-News: "15 Millionen produktiv Einzahlende" (Dezember 2025)

Peter Weber, Bauunternehmer aus Schwarzenbruck und seit einigen Jahren mit "Hallo Meinung" im extrem rechten Online-Medienbereich unterwegs, kann es wieder mal nicht lassen: In einem neuen Video hetzt er standesgemäß gegen die jüngsten antifaschistischen Proteste in Gießen und stellt die Geschichte wie viele rechte AgitatorInnen auf den Kopf: AntifaschistInnen seien sowas wie Nazi-Schlägertrupps und es drohe nun "1933".

Ein paar Minuten später im Video bricht er dann eine Lanze für die "wahren" LeistungsträgerInnen der Nation, also die Geldigen, und wiederholt die Fake-News-Meldung aus rechten Kreisen, dass 15 Millionen Deutsche "produktiv Einzahlende" seien und 69 Millionen Menschen in diesem Land "vom Staat Gelder kriegen". Quelle für diese Zahlen ist wohl ein Artikel im Manager Magazin aus dem Jahr 2018, dessen Behauptungen von rechten Medien emsig verbreitet werden. Ein Rechercheartikel von br.de (hier klicken!) zum Thema fasst zusammen: "Für die Grafik, die behauptet, in Deutschland gebe es 15 Millionen 'Nettosteuerzahler', gibt es keine belastbaren Belege. Sie bezieht sich auf einen Artikel, der Autor dieses Artikels räumt aber ein: Die zugrundeliegenden Zahlen für die Berechnung sind fehlerhaft".

(1.12.25)

Haundorf: Razzia wegen Verdachts der Fortführung der verbotenen neonazistíschen Gruppierung "Blood & Honour" (November / Dezember 2025)
- aktualisiert -

Wie donaukurier.de (20.11.25) schrieb, stand im Rahmen einer bundesweiten Razzia wegen Verdachts der Fortführung der verbotenen neonazistischen Gruppierung "Blood & Honour" auch ein 46-Jähriger aus Haundorf (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) im Visier der Ermittler. Näheres ist nicht bekannt.

Die Schnittmengen zwischen "Blood & Honour" und den Mördern des NSU wurden in der Vergangenheit nicht ausreichend aufgeklärt.

Update: Laut endstation-rechts.de (1.12.25) soll der oben erwähnte Haundorfer "Blood & Honour" weiterbetrieben haben, zusammen "mit zehn weiteren Männern aus sechs Bundesländern". Das weiterhin aktive B&H-Umfeld soll jedoch wesentlich größer sein.

endstation-rechts.de ("Noch ein Ermittlungsverfahren gegen das militante Neonazi-Netzwerk", 1.12.25): hier klicken!, donaukurier.de ("Neonazistisches Netzwerk Blood & Honour: Staatsanwaltschaft Halle ermittelt in Bayern", 20.11.25): hier klicken!

Nürnberg, 22. November: Lautstarke Proteste gegen Hetzveranstaltung des extrem rechten "Team Menschenrechte" (TM) / TM-Redner weiß offensichtlich nicht, wann der Nürnberger Christkindlesmarkt stattfindet! (November 2025)

"Scheiß AfD"-Gesänge und diverse lautstarke Parolen schallten auch am heutigen Samstag den gezählt 45 AnhängerInnen des extrem rechten "Team Menschenrechte" (TM) entgegen, die bei kaltem und sonnigem Wetter durch Nürnbergs Innenstadt zogen. Die Rechten machten sich gegenseitig Konkurrenz - parallel präsentierten die Querdenker von "Die Maschine steht still" ihre Plakate und ihr esoterisches Musikgedudel vor der Lorenzkirche - und waren heute ein ziemlich kleiner Haufen.

Suboptimal auf Seiten der AntifaschistInnen: Auch hier fanden mehrere Veranstaltungen parallel statt. Dennoch waren die Gegenaktionen spaßig und fantasievoll: Zu sehen waren zum Beispiel Klobürsten, eine One-Piece-Fahne und sogar ein Dino (oder war's ein Reptiloid?). Und auch TM sorgte unfreiwillig für Gelächter: Da verwies "Klaus" in seinen Reden zweimal auf den Christkindlesmarkt, der jedoch erst nächste Woche beginnt!

(22.11.25)

Nürnberg : Rede mit hart antisemitischen Aussagen (November 2025)

Ein Filmdokument des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus (X, 18.11.25) zeigt Ausschnitte von Reden bei einer Demo der Gruppe Palemanya am vergangenen Samstag in Nürnberg ("Waffenruhe? Israel bombt weiter") und prangert ein "Musterstück des Antisemitismus in Nürnberg" an.

Einer der Redner bemühte sich tatsächlich, hart antisemitische Aussagen zu produzieren. Zitat: "Wo Spaltung ist, ist der Zionismus am Werke. Wo Hass ist, ist der Zionismus am Werke. Das ist auch für Muslime gültig. Leute, wenn Muslime gegen andere hetzen, dann ist da auch der Zionismus am Werke. Wenn Muslime andere Muslime oder andere Menschen verteufeln, dann ist da auch der Zionismus drin. Alles, jede Ideologie, die den anderen verteufelt (...), da ist der Zionismus drin".

Was haben derlei Aussagen mit der israelischen Kriegsführung zu tun? Richtig: Gar nichts. Da verbreitet jemand antisemitisches Verschwörungszeugs, das auch der Geheimdienst des russischen Zaren vor mehr als hundert Jahren verfasst haben könnte.

Aufgerufen zur Demo hatte übrigens auch die "Team-Menschenrechte"- Abspaltung "Wir wollen reden".

(21.11.25)

Fürth, 17. November: 500 gegen knapp 50 Rechte! Toller Gegenprotest in Fürth! (November 2025)

Am 17. November waren in Fürth etwa 500 Menschen auf der Straße, um ihre Abscheu gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" zum Ausdruck zu bringen. Von den Rechten erschienen nur knapp 50 in Nürnbergs Nachbarstadt. Erwähnenswert ist eine fette Blockade der rechten Route. AnwohnerInnen schrien "Nazis raus", ein Kübel Wasser ging über TM nieder.



Fürth, 17.11.25: Protest gegen "Team Menschenrechte" vor dem Stadttheater (Foto: Nürnberger Bündnis Nazistopp)

Das Personal auf TM-Seite: Wie immer eine Mischung aus AfD, "Heimat" (Ex-NPD), christlichen Fundis, Querdenkern.

Danke Fürth!

(17.11.25, ergänzt 18.11.25)

Nürnberg: Messerangriff auf Mann mit ägyptischer Staatsangehörigkeit im Jahr 2023 war auch rassistisch motiviert / "Ich habe gestern leider nur einen erwischt" (November 2025)

Wie br.de (17.11.25) berichtete, war der brutale Messerangriff auf einen 45-Jährigen in Nürnbergs Südstadt am 25. Oktober 2023 auch rassistisch motiviert. Der 40-jährige Täter, ein Deutscher, stach ihm "ohne Vorwarnung mit einem Messer in den Oberkörper".

Die Antwort des Bayerischen Innenministeriums auf eine parlamentarische Anfrage von Landtagsabgeordneten der Grünen um Cemal Bozoglu brachte nun rassistische und extrem rechte Motive des Täters ans Tageslicht. Der Mann habe unter anderem geäußert: "Die wollen uns alle einnehmen. Die Araber. Ich habe gestern leider nur einen erwischt, aber es sind noch so viele". Des weiteren meinte er, die Mordtaten der SS-Totenkopfdivision "zu Ende bringen“ zu müssen. Auf seinem Mobiltelefon seien Bilder und Chats gefunden worden, die "eine Affinität zum Nationalsozialismus" vermuten lassen, so br.de. Weitere Informationen sind im verlinkten br.de-Artikel zu finden.

br.de ("Messerangriff 2023: Versuchter Mord mit rassistischem Motiv", 17.11.25): hier klicken!

Fürth, 17. November: Auf die Straße! Auch Fürth hat keinen Bock auf das Team rechter Menschen (November 2025)

Am nächsten Montag sucht das extrem rechte "Team Menschenrechte" Fürth heim. Das Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus hat rasch reagiert und eine Gegenkundgebung organisiert.

Gegenkundgebung: Ab 18.30 Uhr, Fürth, Hallplatz. Auf die Straße!

Auch die Nürnberger Omas gegen rechts mobilisieren nach Fürth!



(14.11.25)

Erlangen: Hitlergruß und rassistische Pöbeleien bei der "Langen Nacht der Wissenschaften" (November 2025)

Wie nn.de (13.11.25) schrieb, zeigten zwei Nazis bei der Erlanger "Langen Nacht der Wissenschaften" den Hitlergruß und beleidigten BesucherInnen rassistisch.

nn.de ("Kripo ermittelt nach Hitler-Gruß und Nazi-Parolen bei Erlanger Mega-Event", 13.11.25): hier klicken!

Langenzenn: Rassistische Beleidigung im Zug (November 2025)

Nachtrag vom September: Am 14. September saß eine Frau mit ihrer 8-jährigen Tochter im Zug und wurde von einem Mann rassistisch angepöbelt. Der Russisch sprechende, im selben Ort lebende Mann habe sie zudem aufgefordert, Deutschland zu verlassen. Die Betroffene versteht Russisch und hat Anzeige erstattet.

(Quelle: BUD Rundbrief, November 2025)

Nürnberg, 10. November: Erneut mindestens 250 gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" (November 2025)
- aktualisiert -

Am 10. November demonstrierten erneut mindestens 250 Menschen lautstark gegen etwa 70 AnhängerInnen des extrem rechten "Team Menschenrechte" (TM).

Bei den Rechten waren neben einigen früheren Pegida-Aktivisten der mittelfränkische AfD-Bezirksrat Krzysztof Malowaniec, der Nürnberger AfD-Stadtrat Klaus Krestel sowie eine AfD-Fahne zu sehen. Bezeichnende Formulierung aus der Rede von Krestel: "Lasst uns die Informationen sinnvoll filtern". Eine jüngere TM-Aktivistin raunte ins Mikro: "Eine Demokratie gibt es nur, wenn alle unterschiedlichen Kräfte miteinander ringen, um das Beste für das Volk zu beschließen". Das würden wahrscheinlich auch die mitmarschierenden "Heimat"-Aktivisten (Ex-NPD), darunter Bayernchef Rainer Hatz, so formulieren. Der rechtsesoterische Spruch des Abends war: "Nürnberg ist ein Kraftzentrum".

Besonders unerträglich waren die Gleichsetzungen demokratischer Mehrheitsentscheidungen und antifaschistischer Gegenproteste mit den Vorgängen in der Nazizeit durch TM-RednerInnen. Diese szenetypische Umdeutung, Verdrehung und Kaperung von Begriffen wird von AfD bis Neonaziszene fleißig betrieben, leider nicht ohne Erfolg.

(11.11.25, aktualisiert 14.11.25)

Nürnberg, 8. November: 600 bei Antifa-Demo (November 2025)

Verschiedene linke Gruppen mobilisierten zur Demo in der Nürnberger Südstadt und konnten am 8. November 600 Menschen mobilisieren. Unmittelbarer Anlass der Demo sei das "verstärkte Aufkommen von rechten Aufklebern und Schmierereien rund um den Harsdörfferplatz" gewesen, so antifaak161 auf Instagram.

Verwiesen wird unter anderem auf das (hoffentlich!) zunehmend schwächelnde extrem rechte "Team Menschenrechte", das großspurig zur Gegendemo aufrief, dann aber die Anmeldung kurzfristig zurückzog.

(9.11.25)

Nürnberg, 3. November: Mindestens 250 Menschen gegen extrem rechte Demo / Rechter Streamer distanzierte sich vom "Team Menschenrechte" (November 2025)

Am vergangenen Montag demonstrierten in Nürnberg mindestens 250 Menschen gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" (TM). Es gab entlang der rechten Strecke einige Blockadeversuche.

TM konnte etwa 70 AnhängerInnen mobilisieren, darunter den AfD-Kreisvorsitzenden Erik Neumayr, einige "Heimat"-(Ex-NPD)- Aktivisten sowie Gäste aus Neuburg an der Donau.

Interessant: Neulich distanzierte sich einer der rechten Streamer, der häufig die TM-Märsche filmte und damit auch überregional bekannt machte, von TM. Er werde nicht mehr über TM berichten. Da gebe es Meinungen, "die ich nicht transportieren möchte", sagte er in einem Video. TM zu rechts für ihn?

(4.11.25)

Nürnberg: Rassistischer Pöbler und Schläger in der U-Bahn (November 2025)

Wie uns berichtet wurde, pöbelte am gestrigen Montag ein aggressiver Rassist in der U-Bahn seinen Sitznachbarn an und forderte diesen im Befehlston auf, zu rutschen (aufzustehen), damit er die Sitzbank verlassen könne. Nachdem das Opfer mit der Hand signalisierte, dass der Rassist auf Abstand bleiben solle, schlug der Mann ihm auf die Hand und schrie dann "Pack, Dreck seid ihr" und irgendwas mit Regeln.

(4.11.25)

Bayreuth: Massenhaft rechte Schmierereien (November 2025)

In Bayreuth wurden zahlreiche Gegenstände mit rassistischen Parolen beschmiert (u.a. "White Lives Matter" und "Remigration").

(4.11.25, Endstation Rechts Bayern auf bluesky)

Wendelstein: Antisemitische und rassistische Parolen auf Plakat an der Autobahn / "Lasst Synagogen und Moscheen in Flammen stehen" (November 2025)

Laut nn.de (3.11.25, paywall) wurde über die Autobahn A73 bei Wendelstein ein großes Plakat mit antisemitischen und rassistischen Parolen gespannt, unter anderem "Lasst Synagogen und Moscheen in Flammen stehen".

(4.11.25)

Erlangen, 26. Oktober: 500 auf der Straße gegen "Stadtbild" / Merz (Oktober 2025)

Am 26. Oktober gingen auf Einladung von Fridays for Future Erlangen etwa 500 Menschen auf die Straße, um gegen die menschenverachtende "Stadtbild"- Aussage des Bundeskanzlers und die dahinter stehenden Politikvorstellungen Position zu beziehen.

(27.10.25, Quelle: Fridays for Future Erlangen via Facebook)

Nürnberg, 25. Oktober: Mindestens 600 Menschen auf der Straße gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" / Danke an alle! (Oktober 2025)
- ergänzt -

Am 25. Oktober kamen in Nürnberg zum Auftakt mindestens 600 Menschen zum Willy-Prölß-Platz, um gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" zu protestieren. Die Auftaktkundgebung hatte unser Bündnis zusammen mit den Omas gegen rechts organisiert, eine Demo in der Nähe der rechten Strecke wurde von VerLINKung durchgeführt. Entlang der rechten Demostrecke gab es Blockadeversuche, wie uns mitgeteilt wurde.



Nürnberg, 25.10.25: Protest gegen "Team Menschenrechte" am Auftaktort auf dem Willy-Prölß-Platz (Fotos: Nürnberger Bündnis Nazistopp)

Einige Schilder der GegendemonstrantInnen kritisierten die jüngste rassistische Entgleisung des Bundeskanzlers (Stichwort "Straßenbild"), siehe auch das rechte Foto.

Die Rechten konnten gerade mal sechzig AnhängerInnen mobilisieren, darunter den bayerischen "Heimat"-Chef Rainer Hatz (ehem. NPD) sowie weitere Leute aus dem "Heimat"-Umfeld. Auch AfD-Stadtrat Klaus Krestel war zu sehen.

Update: Im Anschluss an die Gegenaktionen in Sicht- und Hörweite der extrem rechten Demo veranstaltete die Allianz gegen Rechtsextremismus eine 30-minütige Protestkundgebung zum Thema "Stadtbild" auf dem Kornmarkt. Etwa 300 Menschen kamen.

Einstweilen geht die Diskussion über Polizeigewalt bei antifaschistischen Demos weiter: hier klicken!

(25.10.25, ergänzt 26.10.25)

Greding, 25. Oktober: 150 Menschen auf der Straße gegen AfD- Landesparteitag (Oktober 2025)

Wie nn.de (25.10.25, paywall) schrieb, waren am vergangenen Samstag im mittelfränkischen Greding mindestens 150 Menschen gegen die AfD auf der Straße. Ein Liedermacher wies auf das "Schweigen der Stadt" hin. Aufgerufen zum Gegenprotest hatte das örtliche Bündnis "Greding ist bunt". Die extrem rechte Partei hielt im abgelegenen Hippodrom ihren Landesparteitag ab, wie gehabt.

Die Gegendemo zog zum Hippodrom und wurde eine Zeitlang von der Polizei aufgehalten, weil drei Demonstranten auf das Dach einer Schreinerei gegenüber dem rechten Veranstaltungsort geklettert waren, dort ein großes Transparent entrollt und Bengalos entzündet hatten. Aus dem abgesperrten Bereich heraus beschimpften die aufgehaltenen TeilnehmerInnen der antifaschischen Demo lautstark die mit Bussen herangekarrten AfD-Fans.

(26.10.25)

Fürth, 24. Oktober: 200 Menschen protestierten gegen "Stadtbild"-Aussage des Bundeskanzlers (Oktober 2025)

Laut nn.de (24.10.25, paywall) protestierten in Fürth am vergangenen Freitag 200 Menschen gegen die rassistischen "Stadtbild"-Aussagen des Bundeskanzlers. Aufgerufen zur Kundgebung hatte das Fürther Bündnis gegen Rechtsextremismus und Rassismus.

Zur Rede des Bündnisses: hier klicken!

(26.10.25)

Nürnberg, 25. Oktober: Auf die Straße gegen rechte Demo! Kundgebung "Unsere Stadt - Unsere Straßen - Unser Stadtbild! Kein Platz für Faschos" (Oktober 2025)

Am kommenden Samstag ist es wieder so weit: Unter Federführung des extrem rechten "Team Menschenrechte" wird überregional zur rechten Demo nach Nürnberg mobilisiert. Wir halten dagegen: Gemeinsam mit den Omas gegen rechts veranstalten wir eine Kundgebung auf dem Willy-Prölß-Platz.

Unsere Kundgebung: Ab 13.30 Uhr, Nürnberg, Willy-Prölß-Platz. Auf die Straße!

Nach unserer Auftaktkundgebung führt VerLINKung eine Demonstration durch (Zwischenkundgebungen Siebenkeesstraße / Ecke Landgrabenstraße sowie Peter-Henlein-Straße / Ecke Tafelfeldstraße), die wieder zum Willy-Prölß-Platz. Die Nazistopp/Omas-Kundgebung "bleibt" am Willy-Prölß-Platz.



Auf unserer Kundgebung wird u.a. Andrea Kuhn sprechen (Leiterin des Nuremberg International Human Rights Film Festival). Es tritt die Band Klinikel auf.

(Stand 23.10.25)

Raum Bayreuth, Oberösterreich: Deutscher Rentner soll Muslima massiv beleidigt und geschlagen haben / Verurteilung zu zehn Monaten Haft auf Bewährung (September / Oktober 2025)
- aktualisiert -

Laut Endstation Rechts Bayern (16.9.25, bluesky) und weiteren Medienberichten soll der 66-jährige Rentner Helmut S. aus dem Raum Bayreuth im oberösterreichischen Schärding eine 33-jährige Muslima körperlich angegriffen und rassistisch beleidigt haben. "Bei verbalen Entgleisungen blieb es allerdings nicht: Er soll anschließend die Frau mit Gewalt gepackt und versucht haben, ihr ein Stück Frankfurter in den Mund zu stecken: 'Ich esse Schwein, jetzt musst du auch Schwein essen!' Danach habe er die Frau noch am Handgelenk gepackt, ihr den Arm verdreht und gedroht, ihr die Hand abzuhacken. Auch drei Faustschläge ins Gesicht habe er ihr laut Staatsanwaltschaft versetzt" (krone.at, 3.9.25).

Zum ersten Gerichtstermin erschien der Mann nicht. Was für ein Held!

Update: Wie stopptdierechten.at (21.10.25) schrieb, wurde der oben erwähnte Rassist nun im österreichischen Ried zu zehn Monaten Haft auf Bewährung und 1000 Euro Schmerzensgeldzahlung verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. In Deutschland soll er bereits drei Vorstrafen wegen Körperverletzung und Betrug erhalten haben. Weitere Informationen sind im verlinkten Artikel zu finden.

(16.9.25, ergänzt 23.10.25)

stopptdierechten.at ("Schärding-Ried/OÖ: Gewalttätiger Deutscher verurteilt", 21.10.25): hier klicken!

Nürnberg, in eigener Sache: Homepage wieder in Betrieb (Oktober 2025)

Wie ihr vielleicht registriert habt, war die Nazistopp-Homepage in den vergangenen Tagen zeitweise "verschwunden" und nach dem "Wiederauftauchen" dann ohne Aktualisierungen. Der Grund: Unser Server wurde abgeschaltet und der "Umzug" auf den neuen Server war schwieriger als gedacht. Bis zur Fertigstellung der neuen und moderneren Seite jetzt also wieder die "alte" Seite in bekanntem Retro-Flair.

(21.10.25)

Nürnberg, 20. Oktober: Erneut protestierten mindestens 300 Menschen gegen die Demo des extrem rechten "Team Menschenrechte" (Oktober 2025)

Am vergangenen Montag (20.9.25) protestierten mindestens 300 Menschen gegen die montägliche Demo des extrem rechten "Team Menschenrechte". Erneut kam es zu mehreren Blockadeversuchen der rechten Demo. Bei den Rechten marschierten etwa 60 AnhängerInnen mit.

Gesehen wurden auch sechs Ponys und zwei Einhörner, jeweils selbst gebastelte Demo-Accessoires, eine satirische Reaktion auf den zunehmenden Einsatz von berittenen PolizistInnen. Der Einsatz von Polizeipferden führte bereits mehrfach zu massiveren Verletzungen bei GegendemonstrantInnen.

(21.10.25)

Nürnberg, 6. Oktober: 300 gegen Aufzug des extrem rechten "Team Menschenrechte" (Oktober 2025)

Nach uns zugegangenen Berichten demonstrierten am vergangenen Montag etwa 300 Menschen gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte", das etwa 60 AnhängerInnen mobilisieren konnte. Zu erwähnen sind mehrere kurzzeitige Sitzblockaden seitens der AntifaschistInnen sowie der erneute Einsatz einer Reiterstaffel (führte in der Vergangenheit mehrfach zu Verletzungen). An einem Parkhaus prangte ein Riesentransparent mit der Aufschrift "NBG NaziFREI!", das auf eine antifaschistische Demo am 8. November hinwies.

(7.10.25)

Cadolzburg, 4. Oktober: Mehrere Dutzend Menschen protestierten gegen AfD-Veranstaltung (Oktober 2025)

Laut nn.de (5.10.25, paywall) protestierten vor der früheren Gaststätte "Gwäxhaus" in Cadolzburg mehrere Dutzend Menschen gegen eine AfD-Veranstaltung. Mobilisiert hatte das Bündnis gegen Rechtsextremismus Cadolzburg.

Laut Artikel hat die Partei "Erdgeschoss der ehemaligen Gaststätte, die Veranda und Terrasse, einen Keller und 16 Parkplätze" von einer Erbengemeinschaft angemietet.

(5.10.25)

Nürnberg und anderswo: Nationalsozialistische Propaganda in den Telegram-Kommentarspalten eines rechten Streamers, der häufig auf den Demos des Team Menschenrechte in unserer Stadt anzutreffen ist (Oktober 2025)

Sebastian Weber sitzt für die AfD im Kreistag des sächsischen Landkreises Leipzig. Der Mann ist bekanntlich bundesweit als rechter Medienaktivist unter der Bezeichnung "Weichreite TV" unterwegs und "begleitet wohlwollend rechtes Protestgeschehen", wie es in einem Artikel auf dem Portal "Tolerantes Sachsen" heißt (hier klicken!). Doch darum soll es an dieser Stelle nicht gehen. Es geht um knallharte NS-Propaganda, die in den Kommentarspalten des rechten Streamers zu finden ist.

Auf seinem Telegram-Kanal "Weichreite Kanal" postet Weber unter anderem reißerische Werbung für seine jeweiligen Auftritte als "Journalist", so am 20. September 2025. Einige der seit über einer Woche von jeder Person einsehbaren Kommentare unter seinem Beitrag haben es in sich.

So betrieb eine "Ines Wunder" offene NS-Propaganda. Sie sprach Herrn Weber persönlich an ("Lieber Sebastian, ich habe einiges zu dem Thema: Nazi, NS leider geht es nicht einzustellen") und zählte dann auf, "was der Nationalsozialismus bietet". In der langen Liste finden sich platte Lügen ("fast nicht vorhandene Kriminalität"), völkische Propanda ("Die Schaffung einer erwachten Nation, die sich der globalen Probleme und der internationalen Lügen und Propaganda bewusst ist" und "Schützt die eigene Rasse und bietet jeder Rasse / jedem Volk eine sichere Heimat"), Leckerlis für Freunde und Freundinnen schlechter Kunst ("Keine degenerierte Kunst oder Bücher") und Waffen- und GewaltfetischistInnen ("Keine strenge 'Waffenkontroll'-Gesetzgebung") sowie natürlich knallharten Antisemitismus ("Jüdische Bankenkartelle werden Ihre Nation nicht regieren" und "die Beendigung des Einflusses parasitärer jüdischer Bankenkartelle / Zentralbanken").

Ein bisschen weiter unten verlinkte besagte "Ines Wunder" auf ein TikTok-Video mit dem Dateinamen "1933", in dem ein jugendlich gestylter Sprecher namens "federfehde" diverse Maßnahmen der historischen Nationalsozialisten lobt, zum Beispiel die Schließung von Homosexuellenbars (Folterung und Ermordung von homosexuellen Männern in den KZs erwähnt er natürlich nicht). Ein antisemitisches und verschwörungsideologisches Zitat aus dem Video: "So gut wie alle Banken, die ausnahmslos in Privatbesitz lagen, wurden verstaatlicht oder vom Staat kontrolliert. Und ja, das betraf fast ausnahmslos jüdische Unternehmen, die eben diese privaten Banken betrieben hatten. Warum? Der Grund waren die unfassbaren Zinslasten, die diese Banken eben veranschlagt haben, zu reduzieren oder sogar auf Null zu senken". Im Folgenden wird der "größte Wirtschaftsaufschwung der Menschheit" in Nazideutschland in den Jahren nach nach 1933 herbeifantasiert und last but not least der deutsche Angriffskrieg 1939 unumwunden gerechtfertigt. Adolf Hitler, im Video "der Maler aus Österreich" genannt, wird als Friedensapostel geschildert, der sich international und leider leider vergeblich für Rüstungsbeschränkungen eingesetzt habe, "weil er eben Krieg gegen Zivilisten maximal einschränken wollte". Zynischer und verlogener geht's nicht.

Offensichtlich lässt ein Herr Weber derartige NS-Propaganda auf seinem Telegram-Kanal zu, von inhaltlicher Kontrolle kann keine Rede sein. Wir sind gespannt auf das Herumgeeiere von Herrn Weber und auch auf die Reaktion der Justiz, denn wir haben Anzeige erstattet.

(1.10.25)

Nürnberg, 27. September: Etwa 1800 Menschen auf der Straße gegen rechts! / Skandalöse extrem rechte Zwischenkundgebung auf der Straße der Menschenrechte / Martialischer Polizeiauftritt gegen AntifaschistInnen / Vielen Dank an alle AntifaschistInnen! (September 2025)
- aktualisiert -

Zwei Anlässe (Proteste gegen extrem rechte Demo sowie Demo wegen der harten Gefängnisstrafe gegen die Antifaschistin Hanna) brachten am 27. September etwa 1800 Menschen auf die Straße.

Zum einen demonstrierten etwa 1500 Menschen, um gegen die am Vortag verhängte Haftstrafe gegen Hanna S. zu protestieren (Hintergründe sind unter anderem hier und hier nachzulesen), zum anderen beteiligten sich 300 Menschen an der Kundgebung des Nürnberger Bündnis Nazistopp und der Omas gegen rechts auf dem Sebalder Platz, in Hör- und Sichtweite der Auftakt- und Schlusskundgebung der Demonstration des extrem rechten Bündnisses "Gemeinsam für Deutschland" (GfD). Eine weitere kleine Gegenkundgebung beschallte die Rechten von der anderen Seite her. Die GfD-Hetzer, in Nürnberg wie immer unter Federführung des extrem rechten "Team Menschenrechte" unterwegs, konnten trotz überregionaler Mobilisierung erneut nur 100 AnhängerInnen mobilisieren, eine klare Blamage. Mehrere hundert Menschen schließlich beteiligten sich an den lautstarken Protesten und Blockadeaktionen entlang der rechten Route. Ein überaus martialischer Polizeieinsatz richtete sich offensichtlich vor allem gegen die antifaschistischen GegendemonstrantInnen und führte laut ersten Berichten zu mehreren Verletzten. Drei verletzte Personen mussten im Krankenhaus behandelt werden.


Nürnberg, 28.9.25: Protestkundgebung gegen den Aufmarsch von "Gemeinsam für Deutschland" am Auftaktort am Rand des Sebalder Platzes (Foto: Nürnberger Bündnis Nazistopp)

Die Gegenkundgebung von Nazistopp und den Omas sorgte für lautstarke Sprechchöre gegen die extrem Rechten, für inhaltliche Einordnung durch Infostand und einige Reden sowie für musikalische Begleitung, unter anderem durch die Auftritte von "Edle Brüder" und "Kriemhild & Andreas Cipa". Danke an die MusikerInnen und an alle, die an diesem Tag gegen rechts auf der Straße waren!

Nach dem Demostart der extrem Rechten zog von unserem Kundgebungsgelände eine angemeldete Demonstration der Gruppe VerLINKung los. Die DemoteilnehmerInnen kamen nach kurzer Zeit völlig konsterniert wieder zurück, weil sie an einem von Polizeikräften errichteten Sperrgitter aufgehalten worden seien. Mehrere Polizeibeamte hätten mit gezogenen Schlagstöcken auf das Gitter geschlagen, die AntifaschistInnen aggressiv angebrüllt und sie zum Umdrehen gezwungen. Gewaltandrohung gegen eine Demonstration, die keinen Anlass dazu geboten hat!? Halb Nürnberg scheint an diesem Tag abgegittert gewesen zu sein.

Ebenso skandalös erscheint die Tatsache, dass die extrem Rechten von GfD eine etwa zwanzigminütige Zwischenkundgebung in der Straße der Menschenrechte abhalten konnten. nn.de kommentierte, dass die Rechten erstaunt über dieses Zugeständnis der Stadt Nürnberg waren. Deren Redner Frank Kettner "nahm dies als Bestärkung der eigenen politischen Aktivität auf".

Bei den Rechten waren einige AfD-Fahnen zu sehen sowie der mittelfränkische AfD-Bezirksrat Krzysztof Malowaniec. Die Heimat, ehemals NPD, war personell stark vertreten, unter anderem mit deren Bayernchef Rainer Hatz. Zu sehen waren der ehemalige NPD-Bundestagskandidat Maik Langen sowie Szeneanwalt Frank Miksch. Neben evangelikalem, pseudo-friedlichem Gesülze klärten GfD-Redner darüber auf, dass es nur zwei Geschlechter gebe und forderten in klassisch extrem rechter Manier: "Wir wollen unser Land zurück". Ein weiteres, bezeichnendes Fragment aus einer rechten Rede: "Eines Tages wird eine Partei an die Macht kommen und dann werden wir diese Verbrecher zur Rechenschaft ziehen".

Update: Mittlerweile ist von vier schwerer verletzten GegendemonstrantInnen auszugehen. Wie bereits bei vorhergehenden Polizeieinsätzen war daran nach verschiedenen Berichten unter anderem die Reiterstaffel der Polizei beteiligt, die rücksichtslos vorging und teilweise ihre Pferde nicht unter Kontrolle hatte.

(28. und 29.9.25, Quellen: Unter anderem eigene Beobachtungen, nn.de 27.9.25 paywall, Meldung der Roten Hilfe, Ausschussantrag der Linken Liste)

nd-aktuell.de ("Polizeipferde und Schlagstöcke gegen Antifas in Nürnberg", 14.10.25): hier klicken!, taz.de ("Gemeinsam gegen die Straße", 3.10.25): hier klicken!

Nürnberg, 27. September: Auf die Straße gegen "Gemeinsam für Deutschland"! (September 2025)

Die extrem Rechten von "Gemeinsam für Deutschland" haben trotz einbrechender Teilnehmerzahlen angekündigt, am Samstag, den 27. September erneut in Nürnberg zu demonstrieren. Wir halten dagegen und werden an diesem Tag ab 13 Uhr zusammen mit den Omas gegen rechts mit einer Gegenkundgebung präsent sein.

Unsere Kundgebung: Ab 13 Uhr, Sebalder Platz in Richtung Kugel-Apotheke. Auf die Straße!

Nach unserer Auftaktkundgebung führt VerLINKung eine Demonstration durch (Zwischenkundgebung Karlstraße / Höhe Augustinerstraße), die wieder zum Sebalder Platz zurückführt. Die Nazistopp/Omas-Kundgebung "bleibt" am Sebalder Platz.



Bei unserer Kundgebung werden "Edle Brüder" und "Kriemhild & Andreas Cipa" auftreten.

(Stand 24.9.25)

Würzburg / Gemünden: Haftstrafe für Querdenker wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Nötigung bestätigt (September 2025)

Laut Süddeutscher Zeitung (25.9.25, Printausgabe) wurde die gegen einen 41-jährigen Mann aus der Querdenkerszene verhängte 16-monatige Haftstrafe nun rechtskräftig. Der Mann hatte im Januar 2021 dazu beigetragen, einen ICE in Unterfranken zur Schnellbremsung zu zwingen.

Der 41-Jährige und unbekannte Mittäter waren in der Querdenkerszene aktiv und spannten am 6. Januar 2021 an Holzlatten befestigte Plakate über die Bahnstrecke. Darauf zu lesen waren Parolen wie "Diesmal Fake" oder "Achtung Gleisbruch 2km" (wir berichteten mehrfach).

Laut taz.de vom 25. April 2021 (hier klicken!) hatte sich der Verurteilte noch im Mai 2020 auf einer Demo als besorgter Familienvater präsentiert. Im März 2021 äußerte er sich JournalistInnen gegenüber in Reichsbürger-Manier. Über weitere deutlich rechtsgerichtete Äußerungen des Mannes informiert der verlinkte taz.de-Artikel.

Hintergrund: Am Tag der Attacke auf den ICE, am 6. Januar 2021, wurde in zahlreichen Querdenker-Foren für Autobahnblockaden mobilisiert, die kurzzeitig auch in der Region Nürnberg / Fürth stattfanden.

(26.9.25)

Nürnberg: Neonazi zu drei Monaten Gefängnis wegen Bedrohung verurteilt / "Ich klopp dich um" (September 2025)
ergänzt -

Wie uns berichtet wurde, wurde Neonazi Sven M. vor dem Nürnberger Amtsgericht zu einer Gefängnisstrafe von drei Monaten ohne Bewährung verurteilt, und zwar wegen Bedrohung eines Antifaschisten. Das Urteil ist vermutlich noch nicht rechtskräftig. M. nahm bis vor einigen Monaten regelmäßig an Demonstrationen des extrem rechten "Team Menschenrechte" (TM) teil.

Update: Der 37-jährige Sven M. kam mit einem Nazi-Shirt zum Prozess (Aufdruck "APR" = "Aryan People Resistance"). Im Prozess ging es darum, dass M. am 7. April den Geschädigten mit den Worten "Ich klopp dich um" und einer aggressiv wirkenden Geste bedroht haben soll. M. ist wohl mehrfach einschlägig vorbestraft und befand sich wegen einer früheren Verurteilung noch auf Bewährung. Möglicherweise wartet ein weiterer Prozess auf ihn: Er soll am selben Tag (7. April) nach dem Ende der TM-Demonstration gemeinsam mit anderen auf AntifaschistInnen losgegangen sein.

(24.9.25, ergänzt 25.9.25, Quellen: Prozessbeobachtung, nn.de 24.9.25, Endstation Rechts Bayern bluesky 24.9.25)

Fürth: Antisemitischer Aushang an Pizzeria (September 2025)

Wie nn.de (24.9.25, paywall) schrieb, hing vor der Tür einer Fürther Pizzeria kurzzeitig ein Schild mit der Aussage "Israelische Bürger sind nicht willkommen". Der Wirt bestritt laut Artikel eine antisemitische Absicht und gab an, er habe israelische Bürger aufrütteln wollen und selbstverständlich seien diese in seinem Lokal willkommen. Na ja... Klingt schwer nach Ausrede...

(24.9.25)

nordbayern.org ("'Das ist blanker Antisemitismus': Aufregung um Pizza-Zulu in Fürth zieht weite Kreise", 25.9.25): hier klicken!, sueddeutsche.de ("'Nicht willkommen': Wirbel um Aushang gegen Israelis in Restaurant", 24.9.25): hier klicken!

Nürnberg, 22. September: Mindestens 300 gegen den extrem rechten Aufmarsch des "Team Menschenrechte" (September 2025)

Gegen den montäglichen Aufmarsch des extrem rechten "Team Menschenrechte" in der Nürnberger Innenstadt protestierten am 22. September mindestens 300 Menschen. Die Rechten konnten etwa 60 AnhängerInnen mobilisieren. Wie fast jedes Mal in den vergangenen Monaten kam es zu Sitzblockaden vonseiten der GegendemonstrantInnen.

(23.9.25)

Nürnberg: Extrem rechte Landtagsabgeordnete fordert "Remigration" und unterhält Kontakte zu Neonazis sowie radikalen Antisemiten (September 2025)

Als "Spaziergang" war die provokative Aktion der AfD-Landtagsabgeordneten Elena Roon (Bayern) und Lena Kotré (Brandenburg) angekündigt, natürlich begleitet vom rechten Streamer Sebastian Weber (ebenfalls AfD). Frau Kotré forderte "Remigration", aus unserer Sicht bedeutet das gewalttätige Vertreibung von Teilen der Bevölkerung, und hat hat offensichtlich kein Problem mit der extrem rechten Szene. Laut welt.de (4.7.25) lud sie Keith Woods aka Keith O'Brien in den Brandenburger Landtag ein. Der Ire "schwadroniert über 'jüdische Macht' und 'rassischen Nationalismus' und tritt gemeinsam mit Holocaust-Leugnern und Neonazis auf", so das Online-Portal. Wie correctiv.org (27.12.24) wiederum schrieb, nahm Kotré im Dezember 2024 an einem Neonazitreffen in der Schweiz teil.

Entlang der Strecke des extrem rechten "Spaziergangs", der auch vom "Team Menschenrechte" beworben worden war, gab es natürlich Gegenprotest.

welt.de ("Wie die Brandenburger AfD einen antisemitischen Nationalisten hofiert", 4.7.25): hier klicken!, correctiv.org ("Kein Geheimtreffen gegen Deutschland – wir waren trotzdem dabei", 27.12.24): hier klicken!

(13.9.25)

Nürnberg: Rechter Boxer aus dem Ring geflogen (September 2025)

Wie nn.de (11.9.25, paywall) schrieb, darf der aus Schweinfurt stammende Lucas S. nun doch nicht an einem Boxwettkampf am 13. September in der Nürnberger Meistersingerhalle teilnehmen. Das Online-Portal über den extrem rechten Boxer: "Unsere Recherchen haben ergeben, dass Lucas S. in Schweinfurt mit der rechtsextremen Partei der III. Weg sympathisiert. Auf seinem privaten Instagram-Account postete er unter anderem sich selbst mit erhobenen Daumen in der KZ-Gedenkstätte Dachau sowie ein Foto zum Todestag von Rudolf Heß, der als Stellvertreter Adolf Hitlers fungierte, mit den Worten 'Rudolf Hess unvergessen'".

In den letzten Tagen sei der Druck von allen Seiten (Halle, Fans, Sponsoren) gestiegen, heißt es. Der Chef des Veranstalters TBL meint, "dass Ablehnung durch die Gesellschaft nicht der richtige Weg sei und Extremisten durch den Sport leichter resozialisiert werden könnten". Aha!

(11.9.25)

Nürnberg, 9. September: Zivilgesellschaft gedenkt der Ermordung Enver Simseks vor 25 Jahren und fordert zusammen mit den Opferangehörigen weiter Aufklärung / Danke an alle MitorganisatorInnen und HelferInnen! (September 2025)
- aktualisiert -

450 Menschen kamen am 9. September trotz Dauerregen zur Gedenkveranstaltung für Enver Simsek an den nach ihm benannten Platz in Nürnberg. Seine Tochter Semiya Simsek und fünf weitere Betroffene rassistischer Gewalt hielten bewegende Reden.


Nürnberg, 9.9.25: Gedenkveranstaltung zum 25. Jahrestag der Ermordung Enver Simseks am gleichnahmigen Platz. Links zu sehen: Semiya Simsek bei ihrer Ansprache sowie Musikerin Eilin Herrmann (Fotos: Nürnberger Bündnis Nazistopp)

Die Stimmung während der 90-minütigen Kundgebung war sehr emotional. Die aus der Türkei angereiste Semiya Simsek forderte, "dass auch die Helfer und Helfershelfer zur Rechenschaft gezogen werden". Nach den Reden von Gamze Kubasik aus Dortmund und Mandy Boulgarides, deren Väter vom NSU ermordet worden waren, sprach Serkan Yildirim ("Mehmet O."), der den NSU-Bombenanschlag 1999 in Nürnberg schwer verletzt überlebt hatte. Sein Appell: "Kämpft jeden Tag für eine offene und tolerante Gesellschaft, in der jeder Mensch sicher leben kann, unabhängig von seiner Herkunft, Religion oder Hautfarbe". Für die Initiative OEZ München Erinnern stand Yasemin Kiliç auf der Bühne. Sie hatte beim rassistischen Terroranschlag am OEZ in München 2016 ihr Kind verloren. Çetin Gültekin, dessen Bruder bei dem rassistisch motivierten Anschlag im Jahr 2020 in Hanau ermordet worden war, fand ebenfalls bewegende Worte.

"Wer gegen Nazis kämpft, kann sich nicht auf den Staat verlassen", zitierte Rechtsanwältin Seda Basay-Yildiz die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano. Weitere Statements kamen von Buchautorin Christine Werner, Gisbert von Eyb für das Nürnberger Bündnis Nazistopp sowie Alev Bahadir für die Migrantenvereinigung Junge Stimme. Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkveranstaltung von der Nürnberger Cellistin Eilin Herrmann. Die Moderation übernahmen Birgit Mair sowie Ali Sirin vom Solidaritätsnetzwerk der Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt, das zusammen mit dem Nürnberger Bündnis Nazistopp federführend die Veranstaltung organisiert hatte.

Wir bedanken uns herzlich für die tatkräftige Unterstützung durch Menschen aus folgenden Organisationen und Initiativen: Omas gegen rechts Nürnberg, Das Schweigen durchbrechen, ver.di Mittelfranken - AK Antifaschismus/Antirassismus, SJD - Die Falken Nürnberg, Junge Stimme e.V., Freundschafts- und Solidaritätsverein e.V., Bündnis 90 / Die Grünen, Naturfreunde Nürnberg-Mitte, Omas gegen Rechts AlFiMoLa, Linksjugend ['solid], VerLINKung, Motorradclub Kuhle Wampe - Geyers Schwarzer Haufen.

Wir bedanken uns auch beim Stadion Nürnberg für den Support mit der Bühne.

Ergänzung: Erwähnt sei an dieser Stelle, daß um 17 Uhr, eineinhalb Stunden vor Beginn unserer Veranstaltung und mitten im Aufbau, eine kleine Gedenkveranstaltung des türkischen Konsulats stattfand. Diese Veranstaltung war uns im Vorfeld nicht durch das Ordnungsamt der Stadt Nürnberg angekündigt worden, sondern kurzfristig durch vor Ort eingesetzte Polizeikräfte.

(10.9.25, aktualisiert 11.9.25. Anmerkung zu einigen Namen im Text: Derzeit - November 2025 - akzeptiert unser Server keine türkischen Sonderzeichen, sorry)

yenihayat.de ("25 Jahre Ermordung von Enver Simsek: große Gedenkveranstaltung in Nürnberg", 9.9.25): hier klicken!, ardmediathek.de ("Live aus Nürnberg: Gedenken an den ersten NSU-Mord vor 25 Jahre", 9.9.25): hier klicken!, swr.de ("Vor 25 Jahren beging der NSU mit dem Mord an Enver Simsek sein erstes Verbrechen", 9.9.25): hier klicken!, evangelisch.de ("Erster NSU-Mordanschlag vor 25 Jahren", 9.9.25): hier klicken!, taz.de ("'Wer hat den NSU unterstützt?'", 10.9.25): hier klicken!, evangelisch.de ("Erster NSU-Mordanschlag vor 25 Jahren", 9.9.25): hier klicken!, nordbayern.de ("'Wie rassistisch können Behörden agieren?' - Lesung vor Jahrestag des ersten NSU-Mordes", 9.9.25): hier klicken!, deutschlandfunk.de ("Wir werden nicht ernst genommen", 9.9.25): hier klicken!, br.de ("Erster NSU-Mord: Welche Rolle spielte Ex-Neonazi Christian W.?", 9.9.25): hier klicken!

Nürnberg, 9. September: Vor 25 Jahren wurde Enver Simsek vom NSU ermordet / Gedenkveranstaltung gemeinsam mit der Familie Simsek und weiteren Betroffenen rechter Gewalt (Juli / August / September 2025)
- mehrfach aktualisiert -

Vor 25 Jahren wurde Enver Simsek vom rechtsterroristischen NSU ermordet. Am Dienstag, den 9. September 2025 findet zu diesem Anlass eine Gedenkveranstaltung gemeinsam mit der Familie Simsek statt.

Auszug aus dem Programm: Es werden sechs Betroffene rechter Gewalt in Deutschland sprechen, darunter auch Menschen aus Dortmund und München, deren Väter vom NSU ermordet wurden sowie Serkan Yildirim, bekannt als Mehmet O. Er überlebte den NSU-Bombenanschlag 1999 in Nürnberg. Für die Initiative OEZ München Erinnern spricht eine Mutter, die beim rassistischen Terroranschlag am OEZ in München im Jahr 2016 ihr Kind verloren hat. Auch Çetin Gültekin von der Initiative 19. Februar Hanau wird einen Redebeitrag halten. Er hat bei dem rassistischen Anschlag im Jahr 2020 seinen Bruder verloren.

Musikalisch umrahmt wird die Gedenkveranstaltung von der Nürnberger Cellistin Eilin Herrmann.

Zeit: 9.9.25, 18.30 Uhr bis 20 Uhr
Ort: Enver-?im?ek-Platz in Nürnberg
Veranstalter: Nürnberger Bündnis Nazistopp in Kooperation mit dem Solidaritätsnetzwerk der Betroffenen rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt


Fahrradtreff für alle, die nicht aktiv vor Ort beim Aufbau mithelfen: 17.30 Uhr Nelson-Mandela-Platz (Nürnberg), südlich vom Bahnhof. Abfahrt spätestens 17.45 Uhr!



Unterstützt wird die Veranstaltung vor Ort von: Omas gegen rechts Nürnberg, Das Schweigen durchbrechen, Ver.di Mittelfranken AK Antifaschismus/Antirassismus, SJD - Die Falken Nürnberg, Junge Stimme e.V, Freundschafts und Solidaritätsverein e.V., Bündnis 90 / Die Grünen, Naturfreunde Nürnberg-Mitte, Omas gegen Rechts AlFiMoLa (Altenfurt, Fischbach, Moorenbrunn, Langwasser), Linksjugend ['solid], VerLINKung.


Nürnberg: Aktion der Omas gegen rechts AlFiMoLa zum Gedenktag. Mehr als 100 dieser Blumenväschen wurden in Nürnbergs Süden aufgestellt (Foto: privat)

Flyer: hier klicken!

Plakat / Poster: hier klicken!

(Stand: 9.9.25)

fr.de ("Erster NSU-Mordanschlag wurde vor 25 Jahren verübt: 'Der Schmerz wird immer größer'", 3.9.25): hier klicken!, juedische-allgemeine.de ("'Der Schmerz wird immer größer' - 25 Jahre nach dem ersten NSU-Mordanschlag", 2.9.25): hier klicken!

Nürnberg: 300 gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" (September 2025)

Am vergangenen Montag protestierten etwa 300 Menschen gegen einen Aufmarsch des extrem rechten "Team Menschenrechte", das nur etwa 50 AnhängerInnen mobilisieren konnten. Eine Sitzblockade der rechten Route bei der Museumsbrücke wurde durch die Polizei aufgelöst.

Wie uns mitgeteilt wurde, zeigte ein betrunkener Rechter (Zitat aus der Mitteilung: "ein betrunkener AfDler") den Hitlergruß und wurde deshalb angezeigt. Ein Gegendemonstrant wurde verletzt, weil ein Polizeipferd auf seinen Fuß gestiegen ist.

(9.9.25)

Nürnberg: Nazischmierereien an verschiedenen Orten (September 2025)

Wie uns mitgeteilt wurde, wurden auf Bänken auf der Schweinauer Buck und am Skatepark am Pferdemarkt in St. Leonhard Nazischmierereien hinterlassen. Auf Fotos zu sehen sind Hakenkreuze, Runen und Parolen à la "FCK ANTIFA".

(8.9.25)

Röthenbach: Razzia bei Ex-AfDler (September 2025)

In Röthenbach bei Altdorf wurde laut nn.de (5.9.25, paywall) das Anwesen eines ehemaligen AfD-Politikers durchsucht. Dabei gehe es um den "Verdacht des Betrugs". Näheres ist derzeit nicht bekannt.

Interessant sind die im Artikel zitierten Bemerkungen von OrtsbewohnerInnen über den Mann. Laut Nachbarn brülle er regelmäßig herum, werde als "Dorf-Fascho" bezeichnet. Und weiter: "Er führt sich auf wie der Sheriff und terrorisiert die gesamte Nachbarschaft".

(6.9.25)

Danke und Kontakt

Wir danken allen Organisationen und Einzelpersonen, die das Nürnberger Bündnis Nazistopp unterstützen!

Kontakt per Email: nazistopp.nuernberg@yahoo.de

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