*** Nürnberg, 12.2.26 (Donnerstag), ab 13.30 Uhr,
Insinger Straße: Protest gegen Wahlkampfstand der AfD
(Grantifa)
*** Nürnberg, 14.2.26 (Samstag), Innenstadt,
Karolinenstraße, 14 bis 17 Uhr: Protest gegen
Wahlkampfstand der AfD, Süßes gegen Saures (Nürnberger
Bündnis Nazistopp)
*** Seybothenreuth (Lkr. Bayreuth), 14.2.26 (Samstag),
17 - 20 Uhr an der Mehrzweckhalle Seybothenreuth: Demo
gegen AfD-Wahlkampfveranstaltung mit Björn Höcke
(Bündnis für Demokratie und Zusammenhalt)
*** Erlangen, 14.2.26 (Samstag), ab 10 Uhr,
Hugenottenplatz: Mahnwache gegen AfD (Initiative
AfD-Verbot jetzt)
*** Höchstadt, 14.2.26 (Samstag), ab 10 Uhr,
Steinwegstraße: Mahnwache gegen AfD (Initiative
AfD-Verbot jetzt)
*** Scheinfeld, 15.2.26 (Sonntag), ab 10 Uhr, Am
Stadtsee: Keine Gewalt, keine Bedrohungen! Kundgebung
für eine freiheitlich-liberale Gesellschaft, für
Menschenrechte und Demokratie (Scheinfeld ist bunt)
*** Nürnberg, 19.2.26 (Donnerstag), 18.30 Uhr,
Gostenhofer Hauptstraße / Plärrer: Antirassistischer
Kampftag, Jahrestag der rassistischen Mordserie in Hanau
(Migrantifa)
*** Nürnberg, 21.2.26 (Samstag), 10 bis 13 Uhr,
Stadtteil Johannis, Palmplatz: Protest gegen
Wahlkampfstand der AfD, Süßes gegen Saures (Nürnberger
Bündnis Nazistopp)
*** Nürnberg, 21.2.26 (Samstag), 16 Uhr, Wiesenstr. 86:
Veranstaltung "Wie moderne Faschisten die Gewerkschaften
zerschlagen wollen und wie wir das verhindern" (DIDF,
IAC Nürnberg)
*** Herzogenaurach, 21.2.26 (Samstag), ab 10 Uhr,
Marktplatz: Mahnwache gegen AfD (Initiative AfD-Verbot
jetzt)
*** Fürth, 28.2.26 (Samstag), 11 Uhr, Fürther Freiheit:
Demo "Fürth vielfältig - standhaft - solidarisch!"
(Fürther Bündnis gegen rechts)
*** Neumarkt, 28.2.26 (Samstag), ab 10 Uhr,
Rathausplatz: Mahnwache gegen AfD (Initiative AfD-Verbot
jetzt)
*** Höchstadt, 7.3.26 (Samstag), ab 10 Uhr,
Steinwegstraße: Mahnwache gegen AfD (Initiative
AfD-Verbot jetzt)
*** Nürnberg, 7.3.26 (Samstag), ab 14 Uhr, Innenstadt:
Mahnwache gegen AfD (Initiative AfD-Verbot jetzt)
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*** Download der neuen Nazistopp-Broschüre "Das
sogenannte 'Team Menschenrechte'. Eine Analyse": hier
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der neue Faschismus": hier
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/ verteilt!
*** Download der AJC-Broschüre "Die Umsturzpartei - Wie
die AfD unsere Demokratie gefährdet": hier
klicken! Lesenswert u.a. die Abschnitte "Politik
gegen Arme" und "Spendensumpf, Milliardärsfreunde und
Crash-Propheten"
*** Download des Arbeitspapiers vom August 2022 zur
hiesigen Querdenkerbewegung ("Die Querdenkerbewegung in
Nürnberg: Antipolitisch, irrational, rechtsoffen"): hier
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*** Wir freuen uns über Spenden für unsere laufenden
Aktionen und bedanken uns bei den bisherigen SpenderInnen!
Zum Spendenkonto: hier
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Uffenheim: Perfide AfD-Kampagne gegen antifaschistisch
Aktive / Bündnisse erklären sich solidarisch mit Betroffenen (Februar 2026)
Im mittelfränkischen Städtchen Uffenheim geht es rund. Am 1. Februar
tauchten auf Wahlkampfplakaten von SPD und Grünen rechte
Schmierereien auf, zudem "Hakenkreuze, AfD-Schriftzüge
und Hitlerbärtchen" (Fränkische Landeszeitung, 10.2.26). Am 4.
Februar brannte dann ein Kleintransporter aus, der angeblich einem
AfD-Mitglied gehört. Ob es Brandstiftung war usw.? Bisher unklar.
Dennoch entbrannte in rechten Internetmedien nach sattsam bekanntem
Muster
eine Hetzkampagne gegen örtliche Aktive gegen rechts, unter anderem
einen Stadtrats- und Kreistagskandidaten von Bündnis90/Die Grünen,
die Omas gegen rechts, die "Antifa" und so weiter.
In einer Pressemitteilung äußern sich nun das Bündnis gegen Rechts
im Landkreis Neustadt/Aisch–Bad Windsheim, die Omas gegen Rechts
Neustadt/Aisch und das Bündnis "Scheinfeld ist bunt" zur Sache:
"Insbesondere im Hinblick auf Uffenheim, wo ein insbesondere
im Internet gegen Rechts engagierter Lehrer nun von der AfD
beschuldigt wird, hinter Schmierereien und dem Brand eines
Fahrzeugs zu stecken, wo die AfD von "False Flag"-Operationen
raunt und örtliche Mitglieder der Grünen in Zusammenhang mit
Terrorist:innen bringt, eskaliert die Auseinandersetzung derzeit".
Die Bündnisse "stehen solidarisch zu denen, die von Rechtsextremen
verunglimpft, bedroht und beschuldigt werden".
(12.2.26, mit Informationen von nn.de und der Fränkischen
Landeszeitung, Printausgabe 10.2.26)
Nürnberg, Lauf, Hersbruck, 7. Februar:
Auf der Straße gegen rechts (Februar 2026)
- aktualisiert -
Am heutigen Samstag (7.2.26) wurde in den drei
mittelfränkischen Städten Nürnberg, Lauf und Hersbruck
gegen rechts demonstriert.
Start war in Hersbruck. Dort protestierten bereits am
Morgen etwa 50 AntifaschistInnen auf Initiative von
"Hersbruck ist bunt" gegen einen AfD-Infostand. In einem
Redebeitrag des Bündnisses hieß es in Bezug auf den
Umstand, dass es dort bei der Kommunalwahl keine
AfD-Stadtratsliste geben wird: "Es will hier schlicht
und ergreifend niemand sein Gesicht in der
Öffentlichkeit mit der AfD in Verbindung gebracht sehen.
Das ist gut so und das soll auch so bleiben. Deswegen
sind wir auch heute wieder hier".
Ab 11 Uhr ging es in Lauf weiter. In der Spitze 500
Menschen demonstrierten lautstark gegen die extrem rechte
AfD. Ein Redner kritisierte, die Partei "habe
keinerlei Programme für die Probleme vor Ort in Lauf und
Umgebung".

Lauf (links) und Nürnberg (rechts), 7.2.26:
Straßenproteste gegen rechts (Fotos: Nürnberger Bündnis
Nazistopp)
Ab 14 Uhr war dann Nürnberg an der Reihe. Etwa 40 Menschen
platzierten sich in der Nähe eines AfD-Infostandes,
protestierten dagegen und behielten die rechten Akteure im
Auge. Nicht ohne Grund, denn die Kerngruppe des extrem
rechten "Team Menschenrechte" (TM) inklusive einiger
Jungnazis waren bei der AfD aufgeschlagen. Vor der Bühne
der "Allianz"-Kundgebung auf dem nahegelegenen Kornmarkt
ab 16 Uhr standen etwa 2000 Menschen. Einer der Redner,
der bekannte Journalist Heribert Prantl, meinte: Die
AfDlerInnen "sind keine Demokraten, sie sind Demagogen
mit Vertreibungsgelüsten". Im Verlauf der Kundgebung
wurde dankenswerterweise darüber informiert, dass man
montags ja auch gegen TM demonstrieren könne.
(7.2.26, Quellen: nn.de, eigene Informationen.
Aktualisiert 9.2.26)
Nürnberg: Dubioser Wahlkampfflyer wird verteilt
(Februar 2026)
In jüngster Zeit wird in Nürnberg ein dubioser
Wahlkampfflyer verteilt. Der Flyer ist natürlich von der
AfD und es steht "Nürnberg" vorne drauf; es scheint also
um den Kommunalwahlkampf zu gehen. Warum dubios? Zunächst
macht das ganze Ding einen Eindruck, komplett KI-generiert
zu sein, und zwar Bilder und Text (Gibt's das schon? Eine
KI-Software à la ChatGPT mit garantiert rechtem Output,
vielleicht noch mit einem Knopf zum Auswählen "völkisch -
rechtslibertär").
Zum Inhalt: In den fünfzehn behandelten Punkten geht es
nur bei dreien um Kommunalpolitik in Nürnberg. Der Rest
beschreibt die üblichen Themen extrem rechter Agitation.
Die AfD Nürnberg plädiert also unter anderem für liberale
Waffengesetze (!), gegen die Regulierung des Internets,
für Autos, für Nationalstolz, für "gewachsene Sprache"
(was immer das auch ist) und nicht zuletzt gegen "hohe
Abgaben und immer neue Umverteilungsprogramme". So
weit, so bekannt, irgendwas zwischen FDP, Peter Thiel, und
"Heimat". Konsequent für die Reichen und für die rechte
Szene.
Und Nürnberg? Da wird erstens unter einem Foto vom
Hauptbahnhof "Sicherheit" gefordert. Man soll die
Polizei machen lassen, "ohne ihr politisch Steine in
den Weg zu legen". Hä? Versteht das jemand?
Zweitens: Die AfD plädiert für "gelebtes Brauchtum"
und lobt "Veranstaltungen wie das Nürnberger
Volksfest, Kirchweihen oder den Christkindlesmarkt".
Hä? Haben wir da irgendwas versäumt? Offensichtlich! Und
drittens geht es um: "Kein Steuergeld für NGOs".
Ross und Reiter werden nicht genannt, aber laut AfD
scheint es um gigantische Millionenbeträge zu gehen: "(...)
anstatt marode Schulen und Straßen zu sanieren oder
Wohnraum zu schaffen". Hä? Streichung aller
Zuschüsse für "NGOs" und die Straßen sind wieder
blitzblank? Und genügend preisgünstiger Wohnraum ist
wieder da? Glaubt das wirklich jemand?
Wir wissen natürlich, dass extrem rechte Agitation auch
dann wirkt, wenn sie inhaltsleer ist, wie in diesem Fall.
Bunte Bildchen wirken, Parolen wirken, wirre Ansammlung
von "Argumenten" wirkt leider oft auch. Aber vielleicht...
(8.2.26)
Lauf: Dubioses Schwurblerblatt wird verkauft (Februar
2026)
In Lauf wird ein dubioses Schwurblerblatt namens
"Straßenlicht" verkauft, das sich aus unserer Sicht als
Obdachlosenzeitung tarnt und möglicherweise (hier
klicken!) eine Gemeinnützigkeit nur vortäuscht. Und
der Inhalt ist extrem krude: So liest sich der Beitrag auf
Seite 3 ("Willkürlich zusammengewürfelte Stichpunkte
zur Eigenrecherche") wie ein Sammelsurium von
Verschwörungstheorien und Weltuntergangsvorhersagen, die
die rechtsoffenen QuerdenkerInnen einst verkündeten und
die in deren Restbeständen und im AfD-Volk immer noch
virulent sind (von "Great Reset" über "Nürnberger
Kodex" bis zu "5G/Geoingineering").
(8.2.26)
Nürnberg, 6. Februar: Der Widerstand muss breiter
werden! Infoveranstaltung und Diskussion (Februar 2026)
Das extrem rechte Team Menschenrechte terrorisiert seit
Jahren mit Aufmärschen und der Normalisierung
rassistischer Erzählungen Nürnberg. Es ist wichtiger
Ausdruck des Rechtsschwenks der BRD und vereint Neonazis
mit "besorgten Bürgern".
Wir haben deren Akteur*innen und Aktivitäten untersucht
und wollen über den Widerstand gegen diese Entwicklung
nach Rechts in der Breite der Stadtgesellschaft ins
Gespräch kommen. In aller Kürze gefragt: Was läuft da
falsch? Oder machen wir was falsch? Was sind unsere
Stärken?
Wir diskutieren und informieren. Herzliche Einladung!
(Stand 5.2.26)
Nürnberg, 2.2.26: Etwa 150 auf der Straße gegen das
extrem rechte "Team Menschenrechte" (Februar 2026)
Am vergangenen Montag (2.2.26) protestierten in der Spitze
150 Menschen gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte"
in Nürnberg. Die Parolen und musikalischen Einlagen der
antifaschistischen GegendemonstrantInnen waren bei den
Rechten gut zu hören! Die Polizei scheint wieder mit
Gäulen unterwegs gewesen zu sein; uns liegt jedenfalls ein
Foto der TM-Route vor, auf dem Pferdekacke zu sehen ist.
Interessant war die Lektüre der Printausgabe der
Nürnberger Nachrichten (NN) vom 4. Februar 2026. Im
Lokalteil fand sich ein Artikel zur rechten Demo am Montag
und den Gegenaktionen mit der wahrlich aufklärenden
Überschrift "Polizei setzte Sperrgitter ein".
Weder Autorenname noch Kürzel wurden angegeben. Die
Erklärung: Die NN hat die Pressemitteilung der Polizei vom
2. Februar wortwörtlich wiedergegeben, ohne darauf
hinzuweisen. Lediglich die Überschriften wurden selber
fabriziert.
(5.2.26)
Verschiedene Orte in Mittelfranken, 30. und 31.
Januar sowie 1. Februar: Auf der Straße gegen rechts
(Januar / Februar 2026)
- mehrfach aktualisiert -
An diesem Wochenende fanden in der Region diverse Aktionen
gegen rechts statt, veranstaltet von der Allianz gegen
Rechtsextremismus und lokalen Initiativen (Menschenketten)
sowie örtlichen antifaschistischen Akteuren. Aber der
Reihe nach:
- Am Freitag (30.1.26) beteiligten sich etwa 200 Menschen
an einer Menschenkette in Erlangen und 100 an
einer ähnlichen Aktion in Schwaig.
- Am Samstag (31.1.26) protestierten AntifaschistInnen
gegen einen AfD-Infostand im Nürnberger Stadtteil
Ziegelstein. In Erlangen wurde zunächst
ebenfalls gegen einen AfD-Infotisch (Hugenottenplatz)
sowie später gegen eine Veranstaltung der Jungen Union mit
dem rechten Polizeigewerkschafts-Funktionär Manuel
Ostermann demonstriert (zusammen mindestens 150 Menschen).
In Lauf regte sich spontaner Protest, ebenfalls
gegen einen AfD-Infostand (30 Teilnehmende). Infomaterial
der extrem rechten Partei wurde in einem Mülleimer
entsorgt; fleißige EntsorgerInnen bekamen "Süßigkeiten,
Infomaterial oder Aufkleber". In Schwabach
kamen 400 zur Menschenkette, in Altdorf 200, in Herzogenaurach
geschätzt 100, in Cadolzburg mehr als 100, in Bad
Windsheim etwa 150, in Greding 40.
- Am Sonntag (1.2.26) waren in Dinkelsbühl
mindestens 150 Menschen auf der Straße und bildeten u.a.
eine Menschenkette.
Besonderheiten:
- In Lauf (31.1.26) griffen Akteure rund um die
AfD GegendemonstrantInnen an, es kam zu "Beschimpfungen,
Bedrohungen und sogar körperlichen Angriffen".
- Am 1. Februar ging es in Dinkelsbühl unter
anderem um das Internetmobbing gegen die queere
Linken-Kandidat*in Yasmin Hübel (siehe auch den Artikel
weiter unten). Die von einer extrem rechten Hasskampagne
Betroffene trat auf der Kundgebung persönlich auf und
wurde durch mehrere RednerInnen unterstützt.
(31.1.26, ergänzt 1.2.26 und 2.2.26. Quellen: nn.de und
flz.de, paywall, sowie uns zugegangene Berichte und
Social-media-Postings)
Dinkelsbühl: Rechte Hasskampagne gegen queere
Stadtratskandidat*in (Februar 2026)
Wie br.de (31.1.26) schrieb, entfaltete sich in den
vergangenen Tagen eine massive rechte Online-Hasskampagne
gegen Yasmin Hübel, queere Stadtratskandidat*in im
mittelfränkischen Dinkelsbühl. Die Sprecherin des
Kreisverbands Ansbach/Weißenburg-Gunzenhausen der
Linkspartei ordnet sich selbst als non-binär ein.
Derartige Äußerungen und Selbstbeschreibungen scheinen
rechtsradikale Christen und völkische Hetzer regelmäßig
zur Weißglut zu treiben, sehen sie sich doch im Besitz der
religiösen bzw. rassistisch-völkischen "Wahrheit".
Interessant: In Dinkelsbühl hat sich sogar die komplette
CSU-Fraktion mit Hübel solidarisiert.
br.de ("Hasskampagne gegen queere Stadtratskandidat*in in
Dinkelsbühl", 19.1.26): hier
klicken!
Verschiedene Orte in Mittelfranken, 28. und 29.
Januar: Mehrere hundert Menschen beteiligten sich an
Menschenketten gegen rechts (Januar / Februar 2026)
- aktualisiert -
Laut Presseberichten und uns zugegangenen Informationen
beteiligten sich am 28. und 29. Januar mehrere Hundert
Menschen an Menschenketten gegen rechts in Feuchtwangen,
Nürnberg (in der Spitze 500), Feucht (120)
sowie Leinburg. Aufgerufen hatten die Allianz
gegen Rechtsextremiemus und lokale Initiativen.
(29.1.26, ergänzt 1.2.26. Quellen: nn.de, flz.de, 30.1.26)
Lauf: Facebook-Gruppe von der AfD gekapert? (Januar
2026)
Laut nn.de (30.1.26, paywall) wurde offenbar eine
unpolitische Facebook-Gruppe mit mehreren Tausend
Mitgliedern, in der es unter anderem um Wohnungsangebote
ging, umbenannt und zu einer AfD-nahen Gruppe
umfunktioniert. Zwei der Admins sollen für die AfD für den
Laufer Stadtrat kandidieren. Eine Diskussion unter den
Mitgliedern soll nicht stattgefunden haben.
Hersbruck: Mit "Datenschutz" gegen antifaschistische
Bürgerproteste? / Die gute Botschaft: Die AfD hat es
auch in Hersbruck nicht geschafft, eine Liste zur
Stadtratswahl aufzustellen (Januar 2026)
Im mittelfränkischen Hersbruck wird das Agieren der Stadt
von antifaschistischer Seite harsch kritisiert. Vor einer
Woche stand ein AfD-Wahlkampfauto am Oberen Markt. "Keiner
wusste Bescheid", so ein Aktiver von "Hersbruck ist
bunt". Gegenprotest fiel mangels Information aus. Die
Stadt Hersbruck verwies auf die angebliche Rechtslage und
auf ihre Pflicht zum Datenschutz. "Hersbruck ist bunt"
hält das für eine "Schutzbehauptung" und kontert:
"Die Stadt Hersbruck hat also entweder kein Interesse
daran, dass Rechtsextremismus in Hersbruck auf
Widerspruch stößt – oder persönliche Befindlichkeiten
sind den Verantwortlichen wichtiger als die
Unterstützung von zivilgesellschaftlichem Engagement.
Das ist einer Stadt mit der Geschichte Hersbrucks nicht
würdig".
Das Bündnis geht von weiteren AfD-Auftritten in den
nächsten Wochen aus, versucht, die extrem rechten Termine
in Hersbruck zu recherchieren (die örtliche AfD
veröffentlicht nichts, man befürchtet wohl massiven
Gegenprotest) und gegebenenfalls Gegenprotest zu
organisieren.
Die gute Botschaft, wie bereits in der Überschrift
angekündigt: Die AfD hat es auch in Hersbruck nicht
geschafft, eine Liste zur Kommunalwahl aufzustellen.
Gegenproteste wirken!
(Quellen: nn.de, 28.1.26, paywall, Pressemitteilungen und
Infomaterial von "Hersbruck ist bunt" und der Linkspartei
Hersbruck)
Nürnberg, 24. Januar: Bei Eiseskälte auf der Straße
gegen rechts (Januar 2026)
Am Samstag, den 24. Januar waren in Nürnberg in der Spitze
etwa 250 Menschen auf der Straße gegen extrem rechte
Veranstaltungen.
Zunächst bezog ein Infostand von Grantifa ab dem späten
Vormittag Position gegen einen Wahlkampfaktion der AfD im
Nürnberger Stadtteil Schniegling. Ab dem frühen Nachmittag
protestierten zahlreiche Menschen auf Initiative von
VerLINKung, Alerta Parade und anderen gegen "Team
Menschenrechte" (TM), die mit etwa 40 Fans zum zweiten Mal
in dieser Woche die Innenstadt belästigten.
Mit dabei bei TM unter anderem: Der bayerische
"Heimat"-Chef Rainer Hatz, AfD-Stadtrat Krestel sowie
(mindestens) ein jüngerer Neonazi.
(25.1.26)
Region um Nürnberg: Mehrere hundert Menschen nahmen
an Menschenketten gegen rechts teil (Januar 2026)
- mehrfach aktualisiert -
Am vergangenen Samstag (24.1.26) nahmen mehrere hundert
Menschen in der Region an Menschenketten-Aktionen gegen
rechts teil, unter anderem in Postbauer-Heng (mehr
als 100), Langenzenn (150), Cadolzburg
(mehr als 100), Allersberg (etwa 60) sowie Obernzenn
(mehr als 70).
Am Sonntag, den 25. Januar waren es in Neumarkt
etwa 150 Menschen.
Die Menschenketten fanden auf Initiative der Allianz gegen
Rechtsextremismus sowie örtlicher Initiativen statt.
(Quellen: br.de, 24.1.26, nn.de und flz.de, 25.1.26,
paywall sowie mittelbayerische.de und news5.de, 26.1.26)
Ansbach / Brombachsee: Mordprozess gegen 19-jährige,
rassistisch tickende Messerstecherin begann (Januar
2026)
Laut Nürnberger Nachrichten und Süddeutscher Zeitung
(23.1.26, jeweils Printausgabe) begann vor dem Landgericht
Ansbach der Prozess gegen eine 19-jährige Nürnbergerin,
die einen 15-Jährigen mit deutscher und brasilianischer
Staatsangehörigkeit durch Messerstiche getötet haben soll.
Die Anklage lautet auf Mord.
Bisher bekannt ist: Die 19-Jährige griff am Großen
Brombachsee nach einer verbalen Auseinandersetzung den
15-jährigen, dunkelhäutigen Jungen mit einem Messer an und
verletzte ihn tödlich. Rassistische Motive könnten bei der
Tat eine Rolle gespielt haben, da die mutmaßliche Täterin
das Opfer unter anderem als "Scheißausländer"
beschimpfte und ihn aufforderte, er solle "in sein
Land zurückgehen". Wie br.de (23.6.25) schrieb,
stünden im Strafregister der 19-Jährigen Gewaltdelikte und
ein Verstoß gegen das Waffengesetz. Alle Verfahren seien
jedoch nach Jugendstrafrecht eingestellt worden. Wir
berichteten zuletzt im Juni 2025.
Forchheim: AfD steht nicht zur Wahl! Sehr schön!
(Januar 2026)
Laut nn.de (19. und 20.1.26, paywall) stehen in Forchheim
bei der Kommunalwahl weder AfD noch Republikaner auf dem
Wahlzettel. Während die Republikaner nicht die notwendige
Zahl an Unterstützerunterschriften aufbringen konnten,
schaffte es die örtliche AfD nicht, Stadtratsliste und
OB-Kandidaten einzureichen. Da kann man nur sagen: Weiter
so!
Nürnberg, 19. Januar: 250 protestierten gegen den
wöchentlichen Aufmarsch des extrem rechten "Team
Menschenrechte" (Januar 2026)
Am gestrigen Montag demonstrierten nach unserer
Einschätzung in der Spitze 250 Menschen gegen das durch
die Straßen Nürnbergs marschierende "Team Menschenrechte".
In der Breiten Gasse versuchten einige AntifaschistInnen,
die rechte Demostrecke zu blockieren.
Mitten im TM-Zug mit etwa 50 Teilnehmenden wie so oft: Der
bayerische "Heimat"(ehem. NPD)-Chef Rainer Hatz. Diesmal
an einem (Heimat?-) Transparent mit dem Slogan "Antifa
verbieten".
(20.1.26)
Nürnberg: Banner von Menschenrechtsausstellung
beschädigt und gestohlen (Januar 2026)
Wie nn.de (19.1.26) schrieb, wurden zwei Banner der
Open-Air-Ausstellung "Pictures for the Human Rights" im
Nürnberger Stadtteil Langwasser gestohlen, ein drittes
beschädigt. Betrachtet man das Foto im verlinkten Artikel,
liegt ein rassistisches Motiv nahe.
nn.de ("Rassistische Motive? Banner von
Menschenrechts-Ausstellung in Nürnberg gestohlen",
19.1.26): hier
klicken!
Nürnberg: "Heil Hitler" und Hitlergruß an
Wahl-Infostand der SPD (Januar 2026)
- aktualisiert -
Ein 29-Jähriger zeigte laut nordbayern.de (18.1.26) an
einem Wahl-Infostand der SPD am Aufseßplatz den Hitlergruß
und rief "Heil Hitler".
nordbayern.de ("Mann zeigt plötzlich Hitlergruß in
Nürnberg - Passanten und Polizei nehmen Verfolgung auf",
18.1.26): hier
klicken!
Nürnberg, 17. Januar: Mit Inhalten und Spaß gegen die
AfD / Provokation durch TM-AktivistInnen / Danke an alle
HelferInnen! (Januar 2026)
Am Samstag, den 17. Januar protestierte das Nürnberger
Bündnis Nazistopp mit Support von Grantifa gegen einen
Infostand der AfD in der Nürnberger Ludwigstraße.
Zahlreiche PassantInnen und AktivistInnen organisierten
sich Werbematerial beim AfD-Stand und entsorgten diesen
unter Applaus in unserem braunen Abfallbeutel. Für die
Mühe gab's ein süßes oder pikantes Teilchen. Inhaltliche
Durchsagen informierten die Vorbeilaufenden.

Nürnberg, 17.1.26: Protest gegen AfD-Stand in der
Innenstadt (Fotos: Nürnberger Bündnis Nazistopp)
Provozierend verhielten sich die sich zeitweise beim
AfD-Stand aufhaltenden, führenden AktivistInnen des extrem
rechten "Team Menschenrechte", Astrid Hartmann und Frank
Kettner. Sie näherten sich unserer Kundgebung und wurden
schließlich von der Polizei abgedrängt.
(17.1.26)
Nürnberg, 17. Januar: "Süßes statt Saures" -
Protestieren wir gegen einen AfD-Infostand! (Januar
2026)
Am Samstag, den 17. Januar 2026 protestieren wir gegen
einen AfD-Infostand in der Nürnberger Innenstadt! Die
Aktion startet um 14 Uhr in der Ludwigstraße
und dauert voraussichtlich bis 17 Uhr.
"Süßes statt Saures" heißt: Ihr bringt uns mindestens
einen AfD-Flyer vorbei und bekommt von uns dafür eine
kleine Süßigkeit. Wir versenken den Flyer in einer
Mülltüte und entsorgen ihn.
Auf die Straße! Beteiligt euch an unserer Aktion!
Interessant: Auf einem aktuellen Wahlkampfflyer der
Nürnberger AfD werden Kurzportraits von 19 KandidatInnen
aufgeführt. Es fehlen, soweit feststellbar, die Personen
auf den Listenplätzen 12, 16, 20, 22 und 23. Der Grund
dafür: Unbekannt. Ansonsten kommen von den erwähnten 19
KandidatInnen laut Eigenangaben zwölf aus dem
kaufmännischen Bereich und / oder sind Selbständige. Ob
deren Know-how geeignet ist, die vollmundigen
Wahlkampfversprechen ("bezahlbarer Wohnraum,
Arbeitsplätze in der Region (...) und ein
funktionsfähiges Bildungs- und Gesundheitssystem")
zu realisieren, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden.
Schließlich steht die AfD seit jeher für radikalen
Neoliberalismus à la FDP plus völkische
Ausgrenzungspolitik.
(Stand 15.1.26)
Nürnberg, 10. Januar: Aufklärung und Muffins gegen die
AfD (Januar 2026)
Der heutige AfD-Infostand auf dem Heinrich-Böll-Platz im
Nürnberger Stadtteil Langwasser blieb nicht ohne
Gegenaktion. Grantifa und die Omas gegen Rechts AlFiMoLa
hatten die Aktion angemeldet und waren mit Infostand,
Muffins und heißen Getränken vor Ort. AktivistInnen
beschallten die rechten WahlkämpferInnen und klärten
PassantInnen auf.

Nürnberg, 10.1.26: Protest gegen AfD-Stand in
Langwasser (Fotos: Nürnberger Bündnis Nazistopp)
(10.2.16)
Nürnberg: Rechter Streamer "Weichreite TV" wegen
Beleidigung zu Geldstrafe verurteilt (Januar 2026)
- aktualisiert -
Der sächsische AfD-Kreisrat Sebastian Weber, der sein
rechtes Publikum als "Weichreite TV" häufig mit
Livestreams aus Nürnberg unterhält und aufwiegelt, wurde
vor dem Landgericht Nürnberg zu einer Geldstrafe von 60
Tagessätzen wegen Beleidigung eines Polizeibeamten
verurteilt, so nn.de (8.1.26, paywall). Am 17. März 2025
konnten über 76000 ZuschauerInnen verfolgen, wie Weber den
Beamten als "Wichser" titulierte, als dieser ihm einen
anderen Ort zuwies. Weber, der die Geschehnisse oft in
selbstherrlicher Art kommentiert und die extrem rechten
Demos von "Team Menschenrechte" wohlwollend begleitet,
filmte den Akt der Beleidigung live und schoss damit ein
klassisches Eigentor.
Bereits in der ersten Instanz, im Oktober 2025, war er zu
70 Tagessätzen verurteilt worden. Das Urteil ist
vermutlich noch nicht rechtskräftig. Im nn.de-Artikel ist
übrigens die Rede von einigen Vorstrafen Webers, Details
sind nicht bekannt.
Zirndorf, 7. Januar: 70 Menschen gegen
AfD-"Bürgerdialog" (Januar 2026)
Laut nn.de (7.1.26, paywall) protestierten am 7. Januar im
mittelfränkischen Zirndorf etwa 70 Menschen gegen einen
sogenannten "Bürgerdialog" der extrem rechten AfD in der
Paul-Metz-Halle.
Nürnberg, 5. Januar: Etwa 200 gegen das extrem rechte
"Team Menschenrechte" (Januar 2026)
- aktualisiert -
Am vergangenen Montag protestierten etwa 200 Menschen in
Nürnberg gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte"
(TM). Die Rechten mobilisierten etwa 60 AnhängerInnen.
Einige Sitzblockaden verzögerten die TM-Demo. Berichtet
wurde eine brutale Festnahme einer antifaschistischen
Person durch das USK. Später habe sich herausgestellt,
dass die Person wohl mit einer anderen Person verwechselt
wurde.
Update: Bei TM zu sehen waren unter anderem der
bayerische "Heimat"-Chef Rainer Hatz sowie der Nürnberger
AfD-Stadtrat Klaus Krestel. Der sächsische AfD-Kreisrat
Sebastian Weber streamte wie so oft für die Rechten und
unterhielt sein rechtes Publikum mit den Geschehnissen in
einer westdeutschen Großstadt. Dazu passt, dass ein
TM-Redner den GegendemonstrantInnen tatsächlich "Gotteslästerung"
vorwarf. Da sehnt sich wohl jemand nach einer christlich
geprägten Diktatur?
(6.1.26)
Eggolsheim, 21. Dezember: Mehr als tausend Menschen
auf der Straße gegen die AfD / "Damit wir wissen,
mit wem man nichts zu tun haben will" (Dezember
2025)
An den Protesten gegen den oberfränkischen
AfD-Bezirksparteitag in Eggolsheim beteiligten sich mehr
als tausend Menschen. Verschiedene Gewerkschaften,
Parteien und antifaschistische Initiativen hatten dazu
aufgerufen. Die in der Eggerbachhalle tagenden Rechten
mussten teilweise an den GegendemonstrantInnen
vorbeilaufen. In einem nn.de-Artikel (21.12.25, paywall)
wird eine Eggolsheimerin zitiert: "Wir stehen hier
auch, weil wir sehen wollen, ob Einheimische darunter
sind. Damit wir wissen, mit wem man nichts zu tun haben
will".

Eggolsheim, 21.12.25: Protest gegen AfD (Fotos: Roland
Sauer)
(21.12.25, ergänzt 22.12.25)
Weißenburg: OB-Kandidat der AfD tritt nicht mehr an
und aus der Partei aus (Dezember 2025)
Laut nn.de (16.12.25, paywall) tritt der Weißenburger
OB-Kandidat der AfD, Thomas Koller, nicht mehr an und ist
auch aus der Partei ausgetreten. Zudem seien seine
Social-Media-Profile gelöscht worden. Zur Begründung gab
der Mann an, die Führungspersonen der neuen
Jugendorganisation "Generation Deutschland" seien ihm zu
rechts. Mit solchen "braunen Leuten" wolle er
nichts zu tun haben.
Nürnberg, 20. Dezember: 200 gegen das extrem rechte
"Team Menschenrechte" / Danke an alle Beteiligten!
(Dezember 2025)
- ergänzt -
Am heutigen Samstag protestierten in der Spitze 200
Menschen gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte"
(TM), das erneut nur etwa 50 Fans auf die Straße brachte.
Auf dem Kornmarkt ereignete sich tatsächlich die von uns
angekündigte "Sause": Es gab lautstarke Parolen und
ohrenbetäubendes Gepfeife in Richtung TM und für uns und
die PassantInnen Infodurchsagen, Live-Musik von den
"MusikerInnen gegen Nazis" und unter anderem Punsch und
Kuchen von den Aktiven von Grantifa.
Entlang der rechten Demostrecke gab es auch heute eine
Gegenkundgebung (organisiert von VerLINKung), mehrere
Sitzblockaden und lauten Gegenprotest. An der Kaiserburg
seilten sich zwei Aktive ab und hissten ein Transparent
"beware of local fascists! Stadt Nürnberg, was soll das?"
Auf einem Balkon des Gewerkschaftshauses waren ebenfalls
einige Antifa-Fahnen zu sehen.

Nürnberg, 20.12.25: Protest gegen "Team Menschenrechte"
auf dem Kornmarkt (Fotos: Nürnberger Bündnis Nazistopp)
(20.12.25, ergänzt 21.12.25)
Greding, 20. Dezember: 250 auf der Straße gegen den
bayerischen Ableger des neuen AfD-Jugendverbandes
(Dezember 2025)
Wie verschiedene Medien (20.12.25) schrieben,
protestierten im mittelfränkischen Greding 250 Menschen
gegen die Gründungsversammlung des bayerischen Ablegers
des neuen AfD-Jugendverbandes "Generation Deutschland".
Laut Endstation Rechts Bayern (20.12.25, Bluesky) hielt
sich in der Gredinger Halle auch IB-Bundessprecher
Maximilian Märkl auf. Vor Ort auch Lukas S. aus dem
früheren (?) Umfeld von Neonazi Patrick Schröder.
endstation-rechts.de ("Bayern: Vom Verfassungsschutz
beobachteter Abgeordneter bleibt Chef der AfD-Jugend",
22.12.25): hier
klicken!, br.de ("AfD-Jugendverband in Bayern
gegründet – begleitet von Protesten", 20.12.25): hier
klicken!, nordbayern.de ("Demonstration gegen
AfD-Jugend in Franken: Polizei zieht Bilanz", 20.12.25): hier
klicken!
Nürnberg, 20. Dezember: Kundgebung "Mit Glöckchen und
Pfeifen gegen das Team rechter Menschen" / Auf die
Straße gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte"!
(Dezember 2025)
- mehrfach aktualisiert -
Kurz vor den Weihnachtsfeiertagen provoziert das extrem
rechte "Team Menschenrechte" noch einmal und zieht mit
seinem AfD- und Neonazi-Anhang durch Nürnbergs Straßen.
Nicht mit uns!
Wir organisieren ab 14.30 Uhr am Nürnberger Kornmarkt
eine Kundgebung in Hör- und Sichtweite des rechten
Auftakts und deren Schlusskundgebung. Auf die Straße!
Bringt Glöckchen und Pfeifen mit! ACHTUNG: Die Leute von
der Grantifa schenken Punsch aus!
Update: Die Omas gegen rechts führen ab 15 Uhr eine
Mahnwache am Kornmarkt / Dr.-Peter-Schönlein-Platz
durch. VerLINKung organisiert eine Kundgebung am Plärrer.
Sollte es weitere Änderungen geben, werden wir euch an
dieser Stelle und auf unseren social-media-Kanälen
informieren!
(Stand 19.12.25)
Nürnberg, 15. Dezember: Etwa 200 gegen das extrem
rechte "Team Menschenrechte" (Dezember 2025)
In der Spitze 200 Menschen demonstrierten am letzten
Montag gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" (TM),
das 50 AnhängerInnen auf die Straße zog. Eine junge
Aktivistin, die in der Vergangenheit eher mit der
Jungnazi-Fraktion unterwegs war, war wieder bei TM zu
sehen.
Interessant: Der rechte Aufmarsch in Nürnberg wurde
diesmal nicht gestreamt, ist mittlerweile wohl auch für
rechte Streamer wie Sebastian Weber (sitzt für die AfD im
Kreistag des sächsischen Landkreises Leipzig und
berichtete häufig aus Nürnberg) uninteressant?
(16.12.25)
Bayreuth: Zahlreiche extrem rechte Schmierereien
(Dezember 2025)
Wir führen keine einschlägige Statistik, dennoch scheint
es so, dass aus der Wagner-Stadt Bayreuth besonders viele
Meldung über rechte Schmierereien kommen. So schrieb
unlängst infranken.de (14.12.25), dass dort ein Dutzend
Gebäudeteile und weitere Orte mit extrem rechten Parolen à
la "1161" (Anti-antifaschist Action) und "WLM"
(White lives matter) besprüht wurden.
Nürnberg, 12. Dezember: Der Widerstand muss breiter
werden! Infoveranstaltung und Diskussion (Dezember 2025)
- FÄLLT WEGEN KRANKHEIT AUS!! VERSCHOBEN AUF 6. FEBRUAR
2026, 18 UHR -
Das extrem rechte Team Menschenrechte terrorisiert seit
Jahren mit Aufmärschen und der Normalisierung
rassistischer Erzählungen Nürnberg. Es ist wichtiger
Ausdruck des Rechtsschwenks der BRD und vereint Neonazis
mit "besorgten Bürgern".
Wir haben deren Akteur*innen und Aktivitäten untersucht
und wollen über den Widerstand gegen diese Entwicklung
nach Rechts in der Breite der Stadtgesellschaft ins
Gespräch kommen. In aller Kürze gefragt: Was läuft da
falsch? Oder machen wir was falsch? Was sind unsere
Stärken?
Wir diskutieren und informieren. Herzliche Einladung!
(11.12.25)
Nürnberg / Berlin: Ehemals in Franken aktiver Neonazi
in Berlin festgenommen / Er wollte "möglichst viele
Ausländer töten" (Oktober / November / Dezember
2025)
- mehrfach aktualisiert: Dan E. in Nürnberg erneut
festgenommen -
Der 31-jährige Neonazi Dan E., früher eine Zeit lang im
Raum Nürnberg aktiv, äußerte laut br.de (20.10.25) in
einer therapeutischen Einrichtung in Berlin
Suizidabsichten. Zuvor wollte er jedoch "möglichst
viele Ausländer töten".
Dan E. bewegte sich in früheren Jahren im Umfeld der
Neonazi-Partei "Die Rechte" und trat als Redner bei
bayerischen Pegida-Demos auf. Er wurde auch vor einiger
Zeit als Ordner beim extrem rechten "Team Menschenrechte"
gesehen. Wie taz.de schrieb, nahm der Mann
zwischenzeitlich an einem Neonazi-Aussteigerprogramm teil.
Weitere Infos sind in den verlinkten Artikeln zu finden.
Update 1: Laut tagesspiegel.de (22.11.25, paywall)
wurde Dan E. wieder freigelassen. Er sei keine Gefahr, die
oben geschilderte Drohung ein "Hilferuf".
Update 2: BR24-Recherchen (via X Jonas Miller,
11.12.25) ergaben, dass Dan E. in Nürnberg erneut
festgenommen wurde. Er soll wieder in der Psychiatrie
untergebracht werden. Es geht weiterhin um Androhung von
Straftaten und Verstoß gegen das Waffengesetz.
br.de ("'Ausländer töten': Bayerischer Extremist in Berlin
festgenommen", 20.10.25): hier
klicken!, taz.de ("Neonazi kündigte Amoklauf an",
20.10.25): hier
klicken!
Nürnberg: Sexualisierte Polizeigewalt während der
Proteste gegen "Team Menschenrechte"!? (Dezember 2025)
Mehrere Frauen erheben schwere Vorwürfe gegen
Polizeibeamte: Sie seien während der Proteste gegen die
allwöchentlichen Demos des extrem rechten "Team
Menschenrechte" gewürgt worden. Einige Beamte hätten dabei
gegrinst. Mit dem Thema beschäftigen sich der unten
verlinkte Artikel von nd-aktuell.de sowie eine vierteilige
Videoserie, die unter anderem auf unserem
Instagram-Account zu betrachten ist.
nd-aktuell.de ("Polizeigewalt: 'Manchmal grinsen die
Beamten dabei'", 9.12.25): hier
klicken!
Nürnberg, 8. Dezember: Erneute Proteste gegen die
rechte Hetze des "Team Menschenrechte" (Dezember 2025)
Am Montag, den 8. Dezember protestierten etwa 150 Menschen
gegen den allwöchentlichen Aufmarsch des extrem rechten
"Team Menschenrechte" mit diesmal etwa 50 Fans. Bei den
Rechten mit dabei wie so oft der Nürnberger AfD-Stadtrat
Klaus Krestel sowie der bayerische "Heimat"(Ex-NPD)-Chef
Rainer Hatz, der laut BeobachterInnen von TM-Leuten zur
Begrüßung umarmt wurde.
Zwei rechte Redner zitierten zustimmend den
stellvertretenden US-Außenminister Christopher Landau, der
vor Kurzem die von der EU verhängte hohe Geldstrafe gegen
die Social-Media-Plattform X scharf kritisiert hatte. Eine
TM-Mitläuferin verteilte einen bizarren
verschwörungsideologisch ausgerichteten Flyer aus dem
Hause Ivo Sasek. Der schweizer Laienprediger Sasek steht
hinter Organisationen wie der Sekte "Organische Christus
Generation", dem Online-Kanal kla.tv sowie der
"Anti-Zensur-Koalition" (AZK). Die AZK- Konferenzen boten
in der Vergangenheit auch Holocaustleugnern ein Podium.
(9.12.25)
Nürnberg, 1. Dezember: Etwa 200 gegen "Team
Menschenrechte" (Dezember 2025)
Am vergangenen 1. Dezember demonstrierten etwa 200
Menschen gegen den Aufzug von rund 60 Fans des extrem
rechten "Team Menschenrechte", darunter wie fast immer
Ex-AktivistInnen der rassistischen Truppe "Pegida
Nürnberg". Diese hatten am Montag auf der Demo
offensichtlich Besuch von Edwin Wagensveld, dem früheren
Chef von Pegida Holland. Wagensveld war zu Hochzeiten von
Pegida auch in Deutschland überregional aktiv und
beschäftigte sich zuletzt laut Medienberichten mit
provokativen Koran-Verbrennungen.
(2.12.25)
Nürnberg / Schwarzenbruck: Peter Webers "Hallo
Meinung" hetzt in altbekannter Manier gegen
AntifaschistInnen / Fake-News: "15 Millionen
produktiv Einzahlende" (Dezember 2025)
Peter Weber, Bauunternehmer aus Schwarzenbruck und seit
einigen Jahren mit "Hallo Meinung" im extrem rechten
Online-Medienbereich unterwegs, kann es wieder mal nicht
lassen: In einem neuen Video hetzt er standesgemäß gegen
die jüngsten antifaschistischen Proteste in Gießen und
stellt die Geschichte wie viele rechte AgitatorInnen auf
den Kopf: AntifaschistInnen seien sowas wie
Nazi-Schlägertrupps und es drohe nun "1933".
Ein paar Minuten später im Video bricht er dann eine Lanze
für die "wahren" LeistungsträgerInnen der Nation, also die
Geldigen, und wiederholt die Fake-News-Meldung aus rechten
Kreisen, dass 15 Millionen Deutsche "produktiv
Einzahlende" seien und 69 Millionen Menschen in
diesem Land "vom Staat Gelder kriegen". Quelle für
diese Zahlen ist wohl ein Artikel im Manager Magazin aus
dem Jahr 2018, dessen Behauptungen von rechten Medien
emsig verbreitet werden. Ein Rechercheartikel von br.de (hier
klicken!) zum Thema fasst zusammen: "Für die
Grafik, die behauptet, in Deutschland gebe es 15
Millionen 'Nettosteuerzahler', gibt es keine belastbaren
Belege. Sie bezieht sich auf einen Artikel, der Autor
dieses Artikels räumt aber ein: Die zugrundeliegenden
Zahlen für die Berechnung sind fehlerhaft".
(1.12.25)
Haundorf: Razzia wegen Verdachts der Fortführung der
verbotenen neonazistíschen Gruppierung "Blood &
Honour" (November / Dezember 2025)
- aktualisiert -
Wie donaukurier.de (20.11.25) schrieb, stand im Rahmen
einer bundesweiten Razzia wegen Verdachts der Fortführung
der verbotenen neonazistischen Gruppierung "Blood &
Honour" auch ein 46-Jähriger aus Haundorf (Landkreis
Weißenburg-Gunzenhausen) im Visier der Ermittler. Näheres
ist nicht bekannt.
Die Schnittmengen zwischen "Blood & Honour" und den
Mördern des NSU wurden in der Vergangenheit nicht
ausreichend aufgeklärt.
Update: Laut endstation-rechts.de (1.12.25) soll
der oben erwähnte Haundorfer "Blood & Honour"
weiterbetrieben haben, zusammen "mit zehn weiteren
Männern aus sechs Bundesländern". Das weiterhin
aktive B&H-Umfeld soll jedoch wesentlich größer sein.
endstation-rechts.de ("Noch ein Ermittlungsverfahren gegen
das militante Neonazi-Netzwerk", 1.12.25): hier
klicken!, donaukurier.de ("Neonazistisches Netzwerk
Blood & Honour: Staatsanwaltschaft Halle ermittelt in
Bayern", 20.11.25): hier
klicken!
Nürnberg, 22. November: Lautstarke Proteste gegen
Hetzveranstaltung des extrem rechten "Team
Menschenrechte" (TM) / TM-Redner weiß offensichtlich
nicht, wann der Nürnberger Christkindlesmarkt
stattfindet! (November 2025)
"Scheiß AfD"-Gesänge und diverse lautstarke Parolen
schallten auch am heutigen Samstag den gezählt 45
AnhängerInnen des extrem rechten "Team Menschenrechte"
(TM) entgegen, die bei kaltem und sonnigem Wetter durch
Nürnbergs Innenstadt zogen. Die Rechten machten sich
gegenseitig Konkurrenz - parallel präsentierten die
Querdenker von "Die Maschine steht still" ihre Plakate und
ihr esoterisches Musikgedudel vor der Lorenzkirche - und
waren heute ein ziemlich kleiner Haufen.
Suboptimal auf Seiten der AntifaschistInnen: Auch hier
fanden mehrere Veranstaltungen parallel statt. Dennoch
waren die Gegenaktionen spaßig und fantasievoll: Zu sehen
waren zum Beispiel Klobürsten, eine One-Piece-Fahne und
sogar ein Dino (oder war's ein Reptiloid?). Und auch TM
sorgte unfreiwillig für Gelächter: Da verwies "Klaus" in
seinen Reden zweimal auf den Christkindlesmarkt, der
jedoch erst nächste Woche beginnt!
(22.11.25)
Nürnberg : Rede mit hart antisemitischen Aussagen
(November 2025)
Ein Filmdokument des Jüdischen Forums für Demokratie und
gegen Antisemitismus (X, 18.11.25) zeigt Ausschnitte von
Reden bei einer Demo der Gruppe Palemanya am vergangenen
Samstag in Nürnberg ("Waffenruhe? Israel bombt weiter")
und prangert ein "Musterstück des Antisemitismus in
Nürnberg" an.
Einer der Redner bemühte sich tatsächlich, hart
antisemitische Aussagen zu produzieren. Zitat: "Wo
Spaltung ist, ist der Zionismus am Werke. Wo Hass ist,
ist der Zionismus am Werke. Das ist auch für Muslime
gültig. Leute, wenn Muslime gegen andere hetzen, dann
ist da auch der Zionismus am Werke. Wenn Muslime andere
Muslime oder andere Menschen verteufeln, dann ist da
auch der Zionismus drin. Alles, jede Ideologie, die den
anderen verteufelt (...), da ist der Zionismus drin".
Was haben derlei Aussagen mit der israelischen
Kriegsführung zu tun? Richtig: Gar nichts. Da verbreitet
jemand antisemitisches Verschwörungszeugs, das auch der
Geheimdienst des russischen Zaren vor mehr als hundert
Jahren verfasst haben könnte.
Aufgerufen zur Demo hatte übrigens auch die
"Team-Menschenrechte"- Abspaltung "Wir wollen reden".
(21.11.25)
Fürth, 17. November: 500 gegen knapp 50 Rechte!
Toller Gegenprotest in Fürth! (November 2025)
Am 17. November waren in Fürth etwa 500 Menschen auf der
Straße, um ihre Abscheu gegen das extrem rechte "Team
Menschenrechte" zum Ausdruck zu bringen. Von den Rechten
erschienen nur knapp 50 in Nürnbergs Nachbarstadt.
Erwähnenswert ist eine fette Blockade der rechten Route.
AnwohnerInnen schrien "Nazis raus", ein Kübel Wasser ging
über TM nieder.

Fürth, 17.11.25: Protest gegen "Team Menschenrechte"
vor dem Stadttheater (Foto: Nürnberger Bündnis
Nazistopp)
Das Personal auf TM-Seite: Wie immer eine Mischung aus
AfD, "Heimat" (Ex-NPD), christlichen Fundis, Querdenkern.
Danke Fürth!
(17.11.25, ergänzt 18.11.25)
Nürnberg: Messerangriff auf Mann mit ägyptischer
Staatsangehörigkeit im Jahr 2023 war auch rassistisch
motiviert / "Ich habe gestern leider nur einen
erwischt" (November 2025)
Wie br.de (17.11.25) berichtete, war der brutale
Messerangriff auf einen 45-Jährigen in Nürnbergs Südstadt
am 25. Oktober 2023 auch rassistisch motiviert. Der
40-jährige Täter, ein Deutscher, stach ihm "ohne
Vorwarnung mit einem Messer in den Oberkörper".
Die Antwort des Bayerischen Innenministeriums auf eine
parlamentarische Anfrage von Landtagsabgeordneten der
Grünen um Cemal Bozoglu brachte nun rassistische und
extrem rechte Motive des Täters ans Tageslicht. Der Mann
habe unter anderem geäußert: "Die wollen uns alle
einnehmen. Die Araber. Ich habe gestern leider nur einen
erwischt, aber es sind noch so viele". Des weiteren
meinte er, die Mordtaten der SS-Totenkopfdivision "zu
Ende bringen“ zu müssen. Auf seinem Mobiltelefon
seien Bilder und Chats gefunden worden, die "eine
Affinität zum Nationalsozialismus" vermuten lassen,
so br.de. Weitere Informationen sind im verlinkten
br.de-Artikel zu finden.
br.de ("Messerangriff 2023: Versuchter Mord mit
rassistischem Motiv", 17.11.25): hier
klicken!
Fürth, 17. November: Auf die Straße! Auch Fürth hat
keinen Bock auf das Team rechter Menschen (November
2025)
Am nächsten Montag sucht das extrem rechte "Team
Menschenrechte" Fürth heim. Das Fürther Bündnis gegen
Rechtsextremismus und Rassismus hat rasch reagiert und
eine Gegenkundgebung organisiert.
Gegenkundgebung: Ab 18.30 Uhr, Fürth, Hallplatz. Auf
die Straße!
Auch die Nürnberger Omas gegen rechts mobilisieren nach
Fürth!
(14.11.25)
Erlangen: Hitlergruß und rassistische Pöbeleien bei
der "Langen Nacht der Wissenschaften" (November 2025)
Wie nn.de (13.11.25) schrieb, zeigten zwei Nazis bei der
Erlanger "Langen Nacht der Wissenschaften" den Hitlergruß
und beleidigten BesucherInnen rassistisch.
nn.de ("Kripo ermittelt nach Hitler-Gruß und Nazi-Parolen
bei Erlanger Mega-Event", 13.11.25): hier
klicken!
Langenzenn: Rassistische Beleidigung im Zug (November
2025)
Nachtrag vom September: Am 14. September saß eine Frau mit
ihrer 8-jährigen Tochter im Zug und wurde von einem Mann
rassistisch angepöbelt. Der Russisch sprechende, im selben
Ort lebende Mann habe sie zudem aufgefordert, Deutschland
zu verlassen. Die Betroffene versteht Russisch und hat
Anzeige erstattet.
(Quelle: BUD Rundbrief, November 2025)
Nürnberg, 10. November: Erneut mindestens 250 gegen
das extrem rechte "Team Menschenrechte" (November 2025)
- aktualisiert -
Am 10. November demonstrierten erneut mindestens 250
Menschen lautstark gegen etwa 70 AnhängerInnen des extrem
rechten "Team Menschenrechte" (TM).
Bei den Rechten waren neben einigen früheren
Pegida-Aktivisten der mittelfränkische AfD-Bezirksrat
Krzysztof Malowaniec, der Nürnberger AfD-Stadtrat Klaus
Krestel sowie eine AfD-Fahne zu sehen. Bezeichnende
Formulierung aus der Rede von Krestel: "Lasst uns die
Informationen sinnvoll filtern". Eine jüngere
TM-Aktivistin raunte ins Mikro: "Eine Demokratie gibt
es nur, wenn alle unterschiedlichen Kräfte miteinander
ringen, um das Beste für das Volk zu beschließen".
Das würden wahrscheinlich auch die mitmarschierenden
"Heimat"-Aktivisten (Ex-NPD), darunter Bayernchef Rainer
Hatz, so formulieren. Der rechtsesoterische Spruch des
Abends war: "Nürnberg ist ein Kraftzentrum".
Besonders unerträglich waren die Gleichsetzungen
demokratischer Mehrheitsentscheidungen und
antifaschistischer Gegenproteste mit den Vorgängen in der
Nazizeit durch TM-RednerInnen. Diese szenetypische
Umdeutung, Verdrehung und Kaperung von Begriffen wird von
AfD bis Neonaziszene fleißig betrieben, leider nicht ohne
Erfolg.
(11.11.25, aktualisiert 14.11.25)
Nürnberg, 8. November: 600 bei Antifa-Demo (November
2025)
Verschiedene linke Gruppen mobilisierten zur Demo in der
Nürnberger Südstadt und konnten am 8. November 600
Menschen mobilisieren. Unmittelbarer Anlass der Demo sei
das "verstärkte Aufkommen von rechten Aufklebern und
Schmierereien rund um den Harsdörfferplatz" gewesen,
so antifaak161 auf Instagram.
Verwiesen wird unter anderem auf das (hoffentlich!)
zunehmend schwächelnde extrem rechte "Team
Menschenrechte", das großspurig zur Gegendemo aufrief,
dann aber die Anmeldung kurzfristig zurückzog.
(9.11.25)
Nürnberg, 3. November: Mindestens 250 Menschen gegen
extrem rechte Demo / Rechter Streamer distanzierte sich
vom "Team Menschenrechte" (November 2025)
Am vergangenen Montag demonstrierten in Nürnberg
mindestens 250 Menschen gegen das extrem rechte "Team
Menschenrechte" (TM). Es gab entlang der rechten Strecke
einige Blockadeversuche.
TM konnte etwa 70 AnhängerInnen mobilisieren, darunter den
AfD-Kreisvorsitzenden Erik Neumayr, einige
"Heimat"-(Ex-NPD)- Aktivisten sowie Gäste aus Neuburg an
der Donau.
Interessant: Neulich distanzierte sich einer der rechten
Streamer, der häufig die TM-Märsche filmte und damit auch
überregional bekannt machte, von TM. Er werde nicht mehr
über TM berichten. Da gebe es Meinungen, "die ich
nicht transportieren möchte", sagte er in einem
Video. TM zu rechts für ihn?
(4.11.25)
Nürnberg: Rassistischer Pöbler und Schläger in der
U-Bahn (November 2025)
Wie uns berichtet wurde, pöbelte am gestrigen Montag ein
aggressiver Rassist in der U-Bahn seinen Sitznachbarn an
und forderte diesen im Befehlston auf, zu rutschen
(aufzustehen), damit er die Sitzbank verlassen könne.
Nachdem das Opfer mit der Hand signalisierte, dass der
Rassist auf Abstand bleiben solle, schlug der Mann ihm auf
die Hand und schrie dann "Pack, Dreck seid ihr"
und irgendwas mit Regeln.
(4.11.25)
Bayreuth: Massenhaft rechte Schmierereien (November
2025)
In Bayreuth wurden zahlreiche Gegenstände mit
rassistischen Parolen beschmiert (u.a. "White Lives
Matter" und "Remigration").
(4.11.25, Endstation Rechts Bayern auf bluesky)
Wendelstein: Antisemitische und rassistische Parolen
auf Plakat an der Autobahn / "Lasst Synagogen und
Moscheen in Flammen stehen" (November 2025)
Laut nn.de (3.11.25, paywall) wurde über die Autobahn A73
bei Wendelstein ein großes Plakat mit antisemitischen und
rassistischen Parolen gespannt, unter anderem "Lasst
Synagogen und Moscheen in Flammen stehen".
(4.11.25)
Erlangen, 26. Oktober: 500 auf der Straße gegen "Stadtbild"
/ Merz (Oktober 2025)
Am 26. Oktober gingen auf Einladung von Fridays for Future
Erlangen etwa 500 Menschen auf die Straße, um gegen die
menschenverachtende "Stadtbild"- Aussage des
Bundeskanzlers und die dahinter stehenden
Politikvorstellungen Position zu beziehen.
(27.10.25, Quelle: Fridays for Future Erlangen via
Facebook)
Nürnberg, 25. Oktober: Mindestens 600 Menschen auf der
Straße gegen das extrem rechte "Team Menschenrechte" /
Danke an alle! (Oktober 2025)
- ergänzt -
Am 25. Oktober kamen in Nürnberg zum Auftakt mindestens
600 Menschen zum Willy-Prölß-Platz, um gegen das extrem
rechte "Team Menschenrechte" zu protestieren. Die
Auftaktkundgebung hatte unser Bündnis zusammen mit den
Omas gegen rechts organisiert, eine Demo in der Nähe der
rechten Strecke wurde von VerLINKung durchgeführt. Entlang
der rechten Demostrecke gab es Blockadeversuche, wie uns
mitgeteilt wurde.

Nürnberg, 25.10.25: Protest gegen "Team Menschenrechte"
am Auftaktort auf dem Willy-Prölß-Platz (Fotos:
Nürnberger Bündnis Nazistopp)
Einige Schilder der GegendemonstrantInnen kritisierten die
jüngste rassistische Entgleisung des Bundeskanzlers
(Stichwort "Straßenbild"), siehe auch das rechte
Foto.
Die Rechten konnten gerade mal sechzig AnhängerInnen
mobilisieren, darunter den bayerischen "Heimat"-Chef
Rainer Hatz (ehem. NPD) sowie weitere Leute aus dem
"Heimat"-Umfeld. Auch AfD-Stadtrat Klaus Krestel war zu
sehen.
Update: Im Anschluss an die Gegenaktionen in Sicht-
und Hörweite der extrem rechten Demo veranstaltete die
Allianz gegen Rechtsextremismus eine 30-minütige
Protestkundgebung zum Thema "Stadtbild" auf dem Kornmarkt.
Etwa 300 Menschen kamen.
Einstweilen geht die Diskussion über Polizeigewalt bei
antifaschistischen Demos weiter: hier
klicken!
(25.10.25, ergänzt 26.10.25)
Greding, 25. Oktober: 150 Menschen auf der Straße
gegen AfD- Landesparteitag (Oktober 2025)
Wie nn.de (25.10.25, paywall) schrieb, waren am
vergangenen Samstag im mittelfränkischen Greding
mindestens 150 Menschen gegen die AfD auf der Straße. Ein
Liedermacher wies auf das "Schweigen der Stadt"
hin. Aufgerufen zum Gegenprotest hatte das örtliche
Bündnis "Greding ist bunt". Die extrem rechte Partei hielt
im abgelegenen Hippodrom ihren Landesparteitag ab, wie
gehabt.
Die Gegendemo zog zum Hippodrom und wurde eine Zeitlang
von der Polizei aufgehalten, weil drei Demonstranten auf
das Dach einer Schreinerei gegenüber dem rechten
Veranstaltungsort geklettert waren, dort ein großes
Transparent entrollt und Bengalos entzündet hatten. Aus
dem abgesperrten Bereich heraus beschimpften die
aufgehaltenen TeilnehmerInnen der antifaschischen Demo
lautstark die mit Bussen herangekarrten AfD-Fans.
(26.10.25)
Fürth, 24. Oktober: 200 Menschen protestierten gegen
"Stadtbild"-Aussage des Bundeskanzlers (Oktober 2025)
Laut nn.de (24.10.25, paywall) protestierten in Fürth am
vergangenen Freitag 200 Menschen gegen die rassistischen
"Stadtbild"-Aussagen des Bundeskanzlers. Aufgerufen zur
Kundgebung hatte das Fürther Bündnis gegen
Rechtsextremismus und Rassismus.
Zur Rede des Bündnisses: hier
klicken!
(26.10.25)
Nürnberg, 25. Oktober: Auf die Straße gegen rechte
Demo! Kundgebung "Unsere Stadt - Unsere Straßen - Unser
Stadtbild! Kein Platz für Faschos" (Oktober 2025)
Am kommenden Samstag ist es wieder so weit: Unter
Federführung des extrem rechten "Team Menschenrechte" wird
überregional zur rechten Demo nach Nürnberg mobilisiert.
Wir halten dagegen: Gemeinsam mit den Omas gegen rechts
veranstalten wir eine Kundgebung auf dem
Willy-Prölß-Platz.
Unsere Kundgebung: Ab 13.30 Uhr, Nürnberg,
Willy-Prölß-Platz. Auf die Straße!
Nach unserer Auftaktkundgebung führt VerLINKung eine
Demonstration durch (Zwischenkundgebungen Siebenkeesstraße
/ Ecke Landgrabenstraße sowie Peter-Henlein-Straße / Ecke
Tafelfeldstraße), die wieder zum Willy-Prölß-Platz. Die
Nazistopp/Omas-Kundgebung "bleibt" am Willy-Prölß-Platz.
Auf unserer Kundgebung wird u.a. Andrea Kuhn
sprechen (Leiterin des Nuremberg International Human
Rights Film Festival). Es tritt die Band Klinikel auf.
(Stand 23.10.25)
Raum Bayreuth, Oberösterreich: Deutscher Rentner soll
Muslima massiv beleidigt und geschlagen haben /
Verurteilung zu zehn Monaten Haft auf Bewährung
(September / Oktober 2025)
- aktualisiert -
Laut Endstation Rechts Bayern (16.9.25, bluesky) und
weiteren Medienberichten soll der 66-jährige Rentner
Helmut S. aus dem Raum Bayreuth im oberösterreichischen
Schärding eine 33-jährige Muslima körperlich angegriffen
und rassistisch beleidigt haben. "Bei verbalen
Entgleisungen blieb es allerdings nicht: Er soll
anschließend die Frau mit Gewalt gepackt und versucht
haben, ihr ein Stück Frankfurter in den Mund zu stecken:
'Ich esse Schwein, jetzt musst du auch Schwein essen!'
Danach habe er die Frau noch am Handgelenk gepackt, ihr
den Arm verdreht und gedroht, ihr die Hand abzuhacken.
Auch drei Faustschläge ins Gesicht habe er ihr laut
Staatsanwaltschaft versetzt" (krone.at, 3.9.25).
Zum ersten Gerichtstermin erschien der Mann nicht. Was für
ein Held!
Update: Wie stopptdierechten.at (21.10.25) schrieb,
wurde der oben erwähnte Rassist nun im österreichischen
Ried zu zehn Monaten Haft auf Bewährung und 1000 Euro
Schmerzensgeldzahlung verurteilt. Das Urteil ist noch
nicht rechtskräftig. In Deutschland soll er bereits drei
Vorstrafen wegen Körperverletzung und Betrug erhalten
haben. Weitere Informationen sind im verlinkten Artikel zu
finden.
(16.9.25, ergänzt 23.10.25)
stopptdierechten.at ("Schärding-Ried/OÖ: Gewalttätiger
Deutscher verurteilt", 21.10.25): hier
klicken!
Nürnberg, in eigener Sache: Homepage wieder in Betrieb
(Oktober 2025)
Wie ihr vielleicht registriert habt, war die
Nazistopp-Homepage in den vergangenen Tagen zeitweise
"verschwunden" und nach dem "Wiederauftauchen" dann ohne
Aktualisierungen. Der Grund: Unser Server wurde
abgeschaltet und der "Umzug" auf den neuen Server war
schwieriger als gedacht. Bis zur Fertigstellung der neuen
und moderneren Seite jetzt also wieder die "alte" Seite in
bekanntem Retro-Flair.
(21.10.25)
Nürnberg, 20. Oktober: Erneut protestierten mindestens
300 Menschen gegen die Demo des extrem rechten "Team
Menschenrechte" (Oktober 2025)
Am vergangenen Montag (20.9.25) protestierten mindestens
300 Menschen gegen die montägliche Demo des extrem rechten
"Team Menschenrechte". Erneut kam es zu mehreren
Blockadeversuchen der rechten Demo. Bei den Rechten
marschierten etwa 60 AnhängerInnen mit.
Gesehen wurden auch sechs Ponys und zwei Einhörner,
jeweils selbst gebastelte Demo-Accessoires, eine
satirische Reaktion auf den zunehmenden Einsatz von
berittenen PolizistInnen. Der Einsatz von Polizeipferden
führte bereits mehrfach zu massiveren Verletzungen bei
GegendemonstrantInnen.
(21.10.25)
Nürnberg, 6. Oktober: 300 gegen Aufzug des extrem
rechten "Team Menschenrechte" (Oktober 2025)
Nach uns zugegangenen Berichten demonstrierten am
vergangenen Montag etwa 300 Menschen gegen das extrem
rechte "Team Menschenrechte", das etwa 60 AnhängerInnen
mobilisieren konnte. Zu erwähnen sind mehrere kurzzeitige
Sitzblockaden seitens der AntifaschistInnen sowie der
erneute Einsatz einer Reiterstaffel (führte in der
Vergangenheit mehrfach zu Verletzungen). An einem Parkhaus
prangte ein Riesentransparent mit der Aufschrift "NBG
NaziFREI!", das auf eine antifaschistische Demo am 8.
November hinwies.
(7.10.25)
Cadolzburg, 4. Oktober: Mehrere Dutzend Menschen
protestierten gegen AfD-Veranstaltung (Oktober 2025)
Laut nn.de (5.10.25, paywall) protestierten vor der
früheren Gaststätte "Gwäxhaus" in Cadolzburg mehrere
Dutzend Menschen gegen eine AfD-Veranstaltung. Mobilisiert
hatte das Bündnis gegen Rechtsextremismus Cadolzburg.
Laut Artikel hat die Partei "Erdgeschoss der
ehemaligen Gaststätte, die Veranda und Terrasse, einen
Keller und 16 Parkplätze" von einer
Erbengemeinschaft angemietet.
(5.10.25)
Nürnberg und anderswo: Nationalsozialistische
Propaganda in den Telegram-Kommentarspalten eines
rechten Streamers, der häufig auf den Demos des Team
Menschenrechte in unserer Stadt anzutreffen ist (Oktober
2025)
Sebastian Weber sitzt für die AfD im Kreistag des
sächsischen Landkreises Leipzig. Der Mann ist bekanntlich
bundesweit als rechter Medienaktivist unter der
Bezeichnung "Weichreite TV" unterwegs und "begleitet
wohlwollend rechtes Protestgeschehen", wie es in
einem Artikel auf dem Portal "Tolerantes Sachsen" heißt (hier
klicken!). Doch darum soll es an dieser Stelle nicht
gehen. Es geht um knallharte NS-Propaganda, die in den
Kommentarspalten des rechten Streamers zu finden ist.
Auf seinem Telegram-Kanal "Weichreite Kanal" postet Weber
unter anderem reißerische Werbung für seine jeweiligen
Auftritte als "Journalist", so am 20. September 2025.
Einige der seit über einer Woche von jeder Person
einsehbaren Kommentare unter seinem Beitrag haben es in
sich.
So betrieb eine "Ines Wunder" offene NS-Propaganda. Sie
sprach Herrn Weber persönlich an ("Lieber Sebastian,
ich habe einiges zu dem Thema: Nazi, NS leider geht es
nicht einzustellen") und zählte dann auf, "was
der Nationalsozialismus bietet". In der langen Liste
finden sich platte Lügen ("fast nicht vorhandene
Kriminalität"), völkische Propanda ("Die
Schaffung einer erwachten Nation, die sich der globalen
Probleme und der internationalen Lügen und Propaganda
bewusst ist" und "Schützt die eigene Rasse und
bietet jeder Rasse / jedem Volk eine sichere Heimat"),
Leckerlis für Freunde und Freundinnen schlechter Kunst ("Keine
degenerierte Kunst oder Bücher") und Waffen- und
GewaltfetischistInnen ("Keine strenge
'Waffenkontroll'-Gesetzgebung") sowie natürlich
knallharten Antisemitismus ("Jüdische Bankenkartelle
werden Ihre Nation nicht regieren" und "die
Beendigung des Einflusses parasitärer jüdischer
Bankenkartelle / Zentralbanken").
Ein bisschen weiter unten verlinkte besagte "Ines Wunder"
auf ein TikTok-Video mit dem Dateinamen "1933", in
dem ein jugendlich gestylter Sprecher namens "federfehde"
diverse Maßnahmen der historischen Nationalsozialisten
lobt, zum Beispiel die Schließung von Homosexuellenbars
(Folterung und Ermordung von homosexuellen Männern in den
KZs erwähnt er natürlich nicht). Ein antisemitisches und
verschwörungsideologisches Zitat aus dem Video: "So
gut wie alle Banken, die ausnahmslos in Privatbesitz
lagen, wurden verstaatlicht oder vom Staat kontrolliert.
Und ja, das betraf fast ausnahmslos jüdische
Unternehmen, die eben diese privaten Banken betrieben
hatten. Warum? Der Grund waren die unfassbaren
Zinslasten, die diese Banken eben veranschlagt haben, zu
reduzieren oder sogar auf Null zu senken". Im
Folgenden wird der "größte Wirtschaftsaufschwung der
Menschheit" in Nazideutschland in den Jahren nach
nach 1933 herbeifantasiert und last but not least der
deutsche Angriffskrieg 1939 unumwunden gerechtfertigt.
Adolf Hitler, im Video "der Maler aus Österreich"
genannt, wird als Friedensapostel geschildert, der sich
international und leider leider vergeblich für
Rüstungsbeschränkungen eingesetzt habe, "weil er eben
Krieg gegen Zivilisten maximal einschränken wollte".
Zynischer und verlogener geht's nicht.
Offensichtlich lässt ein Herr Weber derartige
NS-Propaganda auf seinem Telegram-Kanal zu, von
inhaltlicher Kontrolle kann keine Rede sein. Wir sind
gespannt auf das Herumgeeiere von Herrn Weber und auch auf
die Reaktion der Justiz, denn wir haben Anzeige erstattet.
(1.10.25)
Nürnberg, 27. September: Etwa 1800 Menschen auf der
Straße gegen rechts! / Skandalöse extrem rechte
Zwischenkundgebung auf der Straße der Menschenrechte /
Martialischer Polizeiauftritt gegen AntifaschistInnen /
Vielen Dank an alle AntifaschistInnen! (September 2025)
- aktualisiert -
Zwei Anlässe (Proteste gegen extrem rechte Demo sowie Demo
wegen der harten Gefängnisstrafe gegen die Antifaschistin
Hanna) brachten am 27. September etwa 1800 Menschen auf
die Straße.
Zum einen demonstrierten etwa 1500 Menschen, um gegen die
am Vortag verhängte Haftstrafe gegen Hanna S. zu
protestieren (Hintergründe sind unter anderem hier
und hier
nachzulesen), zum anderen beteiligten sich 300 Menschen an
der Kundgebung des Nürnberger Bündnis Nazistopp und der
Omas gegen rechts auf dem Sebalder Platz, in Hör- und
Sichtweite der Auftakt- und Schlusskundgebung der
Demonstration des extrem rechten Bündnisses "Gemeinsam für
Deutschland" (GfD). Eine weitere kleine Gegenkundgebung
beschallte die Rechten von der anderen Seite her. Die
GfD-Hetzer, in Nürnberg wie immer unter Federführung des
extrem rechten "Team Menschenrechte" unterwegs, konnten
trotz überregionaler Mobilisierung erneut nur 100
AnhängerInnen mobilisieren, eine klare Blamage. Mehrere
hundert Menschen schließlich beteiligten sich an den
lautstarken Protesten und Blockadeaktionen entlang der
rechten Route. Ein überaus martialischer Polizeieinsatz
richtete sich offensichtlich vor allem gegen die
antifaschistischen GegendemonstrantInnen und führte laut
ersten Berichten zu mehreren Verletzten. Drei verletzte
Personen mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Nürnberg, 28.9.25: Protestkundgebung gegen den
Aufmarsch von "Gemeinsam für Deutschland" am Auftaktort
am Rand des Sebalder Platzes (Foto: Nürnberger Bündnis
Nazistopp)
Die Gegenkundgebung von Nazistopp und den Omas sorgte für
lautstarke Sprechchöre gegen die extrem Rechten, für
inhaltliche Einordnung durch Infostand und einige Reden
sowie für musikalische Begleitung, unter anderem durch die
Auftritte von "Edle Brüder" und "Kriemhild & Andreas
Cipa". Danke an die MusikerInnen und an alle, die an
diesem Tag gegen rechts auf der Straße waren!
Nach dem Demostart der extrem Rechten zog von unserem
Kundgebungsgelände eine angemeldete Demonstration der
Gruppe VerLINKung los. Die DemoteilnehmerInnen kamen nach
kurzer Zeit völlig konsterniert wieder zurück, weil sie an
einem von Polizeikräften errichteten Sperrgitter
aufgehalten worden seien. Mehrere Polizeibeamte hätten mit
gezogenen Schlagstöcken auf das Gitter geschlagen, die
AntifaschistInnen aggressiv angebrüllt und sie zum
Umdrehen gezwungen. Gewaltandrohung gegen eine
Demonstration, die keinen Anlass dazu geboten hat!? Halb
Nürnberg scheint an diesem Tag abgegittert gewesen zu
sein.
Ebenso skandalös erscheint die Tatsache, dass die extrem
Rechten von GfD eine etwa zwanzigminütige
Zwischenkundgebung in der Straße der Menschenrechte
abhalten konnten. nn.de kommentierte, dass die Rechten
erstaunt über dieses Zugeständnis der Stadt Nürnberg
waren. Deren Redner Frank Kettner "nahm dies als
Bestärkung der eigenen politischen Aktivität auf".
Bei den Rechten waren einige AfD-Fahnen zu sehen sowie der
mittelfränkische AfD-Bezirksrat Krzysztof Malowaniec. Die
Heimat, ehemals NPD, war personell stark vertreten, unter
anderem mit deren Bayernchef Rainer Hatz. Zu sehen waren
der ehemalige NPD-Bundestagskandidat Maik Langen sowie
Szeneanwalt Frank Miksch. Neben evangelikalem,
pseudo-friedlichem Gesülze klärten GfD-Redner darüber auf,
dass es nur zwei Geschlechter gebe und forderten in
klassisch extrem rechter Manier: "Wir wollen unser
Land zurück". Ein weiteres, bezeichnendes Fragment
aus einer rechten Rede: "Eines Tages wird eine Partei
an die Macht kommen und dann werden wir diese Verbrecher
zur Rechenschaft ziehen".
Update: Mittlerweile ist von vier schwerer
verletzten GegendemonstrantInnen auszugehen. Wie bereits
bei vorhergehenden Polizeieinsätzen war daran nach
verschiedenen Berichten unter anderem die Reiterstaffel
der Polizei beteiligt, die rücksichtslos vorging und
teilweise ihre Pferde nicht unter Kontrolle hatte.
(28. und 29.9.25, Quellen: Unter anderem eigene
Beobachtungen, nn.de 27.9.25 paywall, Meldung der Roten
Hilfe, Ausschussantrag der Linken Liste)
nd-aktuell.de ("Polizeipferde und Schlagstöcke gegen
Antifas in Nürnberg", 14.10.25): hier
klicken!, taz.de ("Gemeinsam gegen die Straße",
3.10.25): hier
klicken!
Nürnberg, 27. September: Auf die Straße gegen
"Gemeinsam für Deutschland"! (September 2025)
Die extrem Rechten von "Gemeinsam für Deutschland" haben
trotz einbrechender Teilnehmerzahlen angekündigt, am
Samstag, den 27. September erneut in Nürnberg zu
demonstrieren. Wir halten dagegen und werden an diesem Tag
ab 13 Uhr zusammen mit den Omas gegen rechts mit einer
Gegenkundgebung präsent sein.
Unsere Kundgebung: Ab 13 Uhr, Sebalder Platz in
Richtung Kugel-Apotheke. Auf die Straße!
Nach unserer Auftaktkundgebung führt VerLINKung eine
Demonstration durch (Zwischenkundgebung Karlstraße / Höhe
Augustinerstraße), die wieder zum Sebalder Platz
zurückführt. Die Nazistopp/Omas-Kundgebung "bleibt" am
Sebalder Platz.
Bei unserer Kundgebung werden "Edle Brüder" und "Kriemhild
& Andreas Cipa" auftreten.
(Stand 24.9.25)
Würzburg / Gemünden: Haftstrafe für Querdenker wegen
gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr und Nötigung
bestätigt (September 2025)
Laut Süddeutscher Zeitung (25.9.25, Printausgabe) wurde
die gegen einen 41-jährigen Mann aus der Querdenkerszene
verhängte 16-monatige Haftstrafe nun rechtskräftig. Der
Mann hatte im Januar 2021 dazu beigetragen, einen ICE in
Unterfranken zur Schnellbremsung zu zwingen.
Der 41-Jährige und unbekannte Mittäter waren in der
Querdenkerszene aktiv und spannten am 6. Januar 2021 an
Holzlatten befestigte Plakate über die Bahnstrecke. Darauf
zu lesen waren Parolen wie "Diesmal Fake" oder "Achtung
Gleisbruch 2km" (wir berichteten mehrfach).
Laut taz.de vom 25. April 2021 (hier
klicken!) hatte sich der Verurteilte noch im Mai
2020 auf einer Demo als besorgter Familienvater
präsentiert. Im März 2021 äußerte er sich JournalistInnen
gegenüber in Reichsbürger-Manier. Über weitere deutlich
rechtsgerichtete Äußerungen des Mannes informiert der
verlinkte taz.de-Artikel.
Hintergrund: Am Tag der Attacke auf den ICE, am 6.
Januar 2021, wurde in zahlreichen Querdenker-Foren für
Autobahnblockaden mobilisiert, die kurzzeitig auch in der
Region Nürnberg / Fürth stattfanden.
(26.9.25)
Nürnberg: Neonazi zu drei Monaten Gefängnis wegen
Bedrohung verurteilt / "Ich klopp dich um"
(September 2025)
ergänzt -
Wie uns berichtet wurde, wurde Neonazi Sven M. vor dem
Nürnberger Amtsgericht zu einer Gefängnisstrafe von drei
Monaten ohne Bewährung verurteilt, und zwar wegen
Bedrohung eines Antifaschisten. Das Urteil ist vermutlich
noch nicht rechtskräftig. M. nahm bis vor einigen Monaten
regelmäßig an Demonstrationen des extrem rechten "Team
Menschenrechte" (TM) teil.
Update: Der 37-jährige Sven M. kam mit einem
Nazi-Shirt zum Prozess (Aufdruck "APR" = "Aryan
People Resistance"). Im Prozess ging es darum, dass
M. am 7. April den Geschädigten mit den Worten "Ich
klopp dich um" und einer aggressiv wirkenden Geste
bedroht haben soll. M. ist wohl mehrfach einschlägig
vorbestraft und befand sich wegen einer früheren
Verurteilung noch auf Bewährung. Möglicherweise wartet ein
weiterer Prozess auf ihn: Er soll am selben Tag (7. April)
nach dem Ende der TM-Demonstration gemeinsam mit anderen
auf AntifaschistInnen losgegangen sein.
(24.9.25, ergänzt 25.9.25, Quellen: Prozessbeobachtung,
nn.de 24.9.25, Endstation Rechts Bayern bluesky 24.9.25)
Fürth: Antisemitischer Aushang an Pizzeria (September
2025)
Wie nn.de (24.9.25, paywall) schrieb, hing vor der Tür
einer Fürther Pizzeria kurzzeitig ein Schild mit der
Aussage "Israelische Bürger sind nicht willkommen".
Der Wirt bestritt laut Artikel eine antisemitische Absicht
und gab an, er habe israelische Bürger aufrütteln wollen
und selbstverständlich seien diese in seinem Lokal
willkommen. Na ja... Klingt schwer nach Ausrede...
(24.9.25)
nordbayern.org ("'Das ist blanker Antisemitismus':
Aufregung um Pizza-Zulu in Fürth zieht weite Kreise",
25.9.25): hier
klicken!, sueddeutsche.de ("'Nicht willkommen':
Wirbel um Aushang gegen Israelis in Restaurant", 24.9.25):
hier
klicken!
Nürnberg, 22. September: Mindestens 300 gegen den
extrem rechten Aufmarsch des "Team Menschenrechte"
(September 2025)
Gegen den montäglichen Aufmarsch des extrem rechten "Team
Menschenrechte" in der Nürnberger Innenstadt protestierten
am 22. September mindestens 300 Menschen. Die Rechten
konnten etwa 60 AnhängerInnen mobilisieren. Wie fast jedes
Mal in den vergangenen Monaten kam es zu Sitzblockaden
vonseiten der GegendemonstrantInnen.
(23.9.25)
Nürnberg: Extrem rechte Landtagsabgeordnete fordert "Remigration"
und unterhält Kontakte zu Neonazis sowie radikalen
Antisemiten (September 2025)
Als "Spaziergang" war die provokative Aktion der
AfD-Landtagsabgeordneten Elena Roon (Bayern) und Lena
Kotré (Brandenburg) angekündigt, natürlich begleitet vom
rechten Streamer Sebastian Weber (ebenfalls AfD). Frau
Kotré forderte "Remigration", aus unserer Sicht
bedeutet das gewalttätige Vertreibung von Teilen der
Bevölkerung, und hat hat offensichtlich kein Problem mit
der extrem rechten Szene. Laut welt.de (4.7.25) lud sie
Keith Woods aka Keith O'Brien in den Brandenburger Landtag
ein. Der Ire "schwadroniert über 'jüdische Macht' und
'rassischen Nationalismus' und tritt gemeinsam mit
Holocaust-Leugnern und Neonazis auf", so das
Online-Portal. Wie correctiv.org (27.12.24) wiederum
schrieb, nahm Kotré im Dezember 2024 an einem
Neonazitreffen in der Schweiz teil.
Entlang der Strecke des extrem rechten "Spaziergangs",
der auch vom "Team Menschenrechte" beworben worden war,
gab es natürlich Gegenprotest.
welt.de ("Wie die Brandenburger AfD einen antisemitischen
Nationalisten hofiert", 4.7.25): hier
klicken!, correctiv.org ("Kein Geheimtreffen gegen
Deutschland – wir waren trotzdem dabei", 27.12.24): hier
klicken!
(13.9.25)
Nürnberg: Rechter Boxer aus dem Ring geflogen
(September 2025)
Wie nn.de (11.9.25, paywall) schrieb, darf der aus
Schweinfurt stammende Lucas S. nun doch nicht an einem
Boxwettkampf am 13. September in der Nürnberger
Meistersingerhalle teilnehmen. Das Online-Portal über den
extrem rechten Boxer: "Unsere Recherchen haben
ergeben, dass Lucas S. in Schweinfurt mit der
rechtsextremen Partei der III. Weg sympathisiert. Auf
seinem privaten Instagram-Account postete er unter
anderem sich selbst mit erhobenen Daumen in der
KZ-Gedenkstätte Dachau sowie ein Foto zum Todestag von
Rudolf Heß, der als Stellvertreter Adolf Hitlers
fungierte, mit den Worten 'Rudolf Hess unvergessen'".
In den letzten Tagen sei der Druck von allen Seiten
(Halle, Fans, Sponsoren) gestiegen, heißt es. Der Chef des
Veranstalters TBL meint, "dass Ablehnung durch die
Gesellschaft nicht der richtige Weg sei und Extremisten
durch den Sport leichter resozialisiert werden könnten".
Aha!
(11.9.25)
Nürnberg, 9. September: Zivilgesellschaft gedenkt der
Ermordung Enver Simseks vor 25 Jahren und fordert
zusammen mit den Opferangehörigen weiter Aufklärung /
Danke an alle MitorganisatorInnen und HelferInnen!
(September 2025)
- aktualisiert -
450 Menschen kamen am 9. September trotz Dauerregen zur
Gedenkveranstaltung für Enver Simsek an den nach ihm
benannten Platz in Nürnberg. Seine Tochter Semiya Simsek
und fünf weitere Betroffene rassistischer Gewalt hielten
bewegende Reden.
 
Nürnberg, 9.9.25: Gedenkveranstaltung zum 25. Jahrestag
der Ermordung Enver Simseks am gleichnahmigen Platz.
Links zu sehen: Semiya Simsek bei ihrer Ansprache sowie
Musikerin Eilin Herrmann (Fotos: Nürnberger Bündnis
Nazistopp)
Die Stimmung während der 90-minütigen Kundgebung war sehr
emotional. Die aus der Türkei angereiste Semiya Simsek
forderte, "dass auch die Helfer und Helfershelfer zur
Rechenschaft gezogen werden". Nach den Reden von
Gamze Kubasik aus Dortmund und Mandy Boulgarides, deren
Väter vom NSU ermordet worden waren, sprach Serkan
Yildirim ("Mehmet O."), der den NSU-Bombenanschlag 1999 in
Nürnberg schwer verletzt überlebt hatte. Sein Appell: "Kämpft
jeden Tag für eine offene und tolerante Gesellschaft, in
der jeder Mensch sicher leben kann, unabhängig von
seiner Herkunft, Religion oder Hautfarbe". Für die
Initiative OEZ München Erinnern stand Yasemin Kiliç auf
der Bühne. Sie hatte beim rassistischen Terroranschlag am
OEZ in München 2016 ihr Kind verloren. Çetin Gültekin,
dessen Bruder bei dem rassistisch motivierten Anschlag im
Jahr 2020 in Hanau ermordet worden war, fand ebenfalls
bewegende Worte.
"Wer gegen Nazis kämpft, kann sich nicht auf den Staat
verlassen", zitierte Rechtsanwältin Seda
Basay-Yildiz die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano.
Weitere Statements kamen von Buchautorin Christine Werner,
Gisbert von Eyb für das Nürnberger Bündnis Nazistopp sowie
Alev Bahadir für die Migrantenvereinigung Junge Stimme.
Musikalisch umrahmt wurde die Gedenkveranstaltung von der
Nürnberger Cellistin Eilin Herrmann. Die Moderation
übernahmen Birgit Mair sowie Ali Sirin vom
Solidaritätsnetzwerk der Betroffenen rechter,
rassistischer und antisemitischer Gewalt, das zusammen mit
dem Nürnberger Bündnis Nazistopp federführend die
Veranstaltung organisiert hatte.
Wir bedanken uns herzlich für die tatkräftige
Unterstützung durch Menschen aus folgenden Organisationen
und Initiativen: Omas gegen rechts Nürnberg, Das Schweigen
durchbrechen, ver.di Mittelfranken - AK
Antifaschismus/Antirassismus, SJD - Die Falken Nürnberg,
Junge Stimme e.V., Freundschafts- und Solidaritätsverein
e.V., Bündnis 90 / Die Grünen, Naturfreunde
Nürnberg-Mitte, Omas gegen Rechts AlFiMoLa, Linksjugend
['solid], VerLINKung, Motorradclub Kuhle Wampe - Geyers
Schwarzer Haufen.
Wir bedanken uns auch beim Stadion Nürnberg für den
Support mit der Bühne.
Ergänzung: Erwähnt sei an dieser Stelle, daß um 17
Uhr, eineinhalb Stunden vor Beginn unserer Veranstaltung
und mitten im Aufbau, eine kleine Gedenkveranstaltung des
türkischen Konsulats stattfand. Diese Veranstaltung war
uns im Vorfeld nicht durch das Ordnungsamt der Stadt
Nürnberg angekündigt worden, sondern kurzfristig durch vor
Ort eingesetzte Polizeikräfte.
(10.9.25, aktualisiert 11.9.25. Anmerkung zu einigen Namen
im Text: Derzeit - November 2025 - akzeptiert unser Server
keine türkischen Sonderzeichen, sorry)
yenihayat.de ("25 Jahre Ermordung von Enver Simsek: große
Gedenkveranstaltung in Nürnberg", 9.9.25): hier
klicken!, ardmediathek.de ("Live aus Nürnberg:
Gedenken an den ersten NSU-Mord vor 25 Jahre", 9.9.25): hier
klicken!, swr.de ("Vor 25 Jahren beging der NSU mit
dem Mord an Enver Simsek sein erstes Verbrechen", 9.9.25):
hier
klicken!, evangelisch.de ("Erster NSU-Mordanschlag
vor 25 Jahren", 9.9.25): hier
klicken!, taz.de ("'Wer hat den NSU unterstützt?'",
10.9.25): hier
klicken!, evangelisch.de ("Erster NSU-Mordanschlag
vor 25 Jahren", 9.9.25): hier
klicken!, nordbayern.de ("'Wie rassistisch können
Behörden agieren?' - Lesung vor Jahrestag des ersten
NSU-Mordes", 9.9.25): hier
klicken!, deutschlandfunk.de ("Wir werden nicht
ernst genommen", 9.9.25): hier
klicken!, br.de ("Erster NSU-Mord: Welche Rolle
spielte Ex-Neonazi Christian W.?", 9.9.25): hier
klicken!
Nürnberg, 9. September: Vor 25 Jahren wurde Enver
Simsek vom NSU ermordet / Gedenkveranstaltung gemeinsam
mit der Familie Simsek und weiteren Betroffenen rechter
Gewalt (Juli / August / September 2025)
- mehrfach aktualisiert -
Vor 25 Jahren wurde Enver Simsek vom rechtsterroristischen
NSU ermordet. Am Dienstag, den 9. September 2025 findet zu
diesem Anlass eine Gedenkveranstaltung gemeinsam mit der
Familie Simsek statt.
Auszug aus dem Programm: Es werden sechs Betroffene
rechter Gewalt in Deutschland sprechen, darunter auch
Menschen aus Dortmund und München, deren Väter vom NSU
ermordet wurden sowie Serkan Yildirim, bekannt als Mehmet
O. Er überlebte den NSU-Bombenanschlag 1999 in Nürnberg.
Für die Initiative OEZ München Erinnern spricht eine
Mutter, die beim rassistischen Terroranschlag am OEZ in
München im Jahr 2016 ihr Kind verloren hat. Auch Çetin
Gültekin von der Initiative 19. Februar Hanau wird einen
Redebeitrag halten. Er hat bei dem rassistischen Anschlag
im Jahr 2020 seinen Bruder verloren.
Musikalisch umrahmt wird die Gedenkveranstaltung von der
Nürnberger Cellistin Eilin Herrmann.
Zeit: 9.9.25, 18.30 Uhr bis 20 Uhr
Ort: Enver-?im?ek-Platz in Nürnberg
Veranstalter: Nürnberger Bündnis Nazistopp in
Kooperation mit dem Solidaritätsnetzwerk der Betroffenen
rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt
Fahrradtreff für alle, die nicht aktiv vor Ort beim
Aufbau mithelfen: 17.30 Uhr Nelson-Mandela-Platz
(Nürnberg), südlich vom Bahnhof. Abfahrt spätestens
17.45 Uhr!
Unterstützt wird die Veranstaltung vor Ort von:
Omas gegen rechts Nürnberg, Das Schweigen durchbrechen,
Ver.di Mittelfranken AK Antifaschismus/Antirassismus, SJD
- Die Falken Nürnberg, Junge Stimme e.V, Freundschafts und
Solidaritätsverein e.V., Bündnis 90 / Die Grünen,
Naturfreunde Nürnberg-Mitte, Omas gegen Rechts AlFiMoLa
(Altenfurt, Fischbach, Moorenbrunn, Langwasser),
Linksjugend ['solid], VerLINKung.

Nürnberg: Aktion der Omas gegen rechts AlFiMoLa zum
Gedenktag. Mehr als 100 dieser Blumenväschen wurden in
Nürnbergs Süden aufgestellt (Foto: privat)
Flyer: hier
klicken!
Plakat / Poster: hier
klicken!
(Stand: 9.9.25)
fr.de ("Erster NSU-Mordanschlag wurde vor 25 Jahren
verübt: 'Der Schmerz wird immer größer'", 3.9.25): hier
klicken!, juedische-allgemeine.de ("'Der Schmerz
wird immer größer' - 25 Jahre nach dem ersten
NSU-Mordanschlag", 2.9.25): hier
klicken!
Nürnberg: 300 gegen das extrem rechte "Team
Menschenrechte" (September 2025)
Am vergangenen Montag protestierten etwa 300 Menschen
gegen einen Aufmarsch des extrem rechten "Team
Menschenrechte", das nur etwa 50 AnhängerInnen
mobilisieren konnten. Eine Sitzblockade der rechten Route
bei der Museumsbrücke wurde durch die Polizei aufgelöst.
Wie uns mitgeteilt wurde, zeigte ein betrunkener Rechter
(Zitat aus der Mitteilung: "ein betrunkener AfDler")
den Hitlergruß und wurde deshalb angezeigt. Ein
Gegendemonstrant wurde verletzt, weil ein Polizeipferd auf
seinen Fuß gestiegen ist.
(9.9.25)
Nürnberg: Nazischmierereien an verschiedenen Orten
(September 2025)
Wie uns mitgeteilt wurde, wurden auf Bänken auf der
Schweinauer Buck und am Skatepark am Pferdemarkt in St.
Leonhard Nazischmierereien hinterlassen. Auf Fotos zu
sehen sind Hakenkreuze, Runen und Parolen à la "FCK
ANTIFA".
(8.9.25)
Röthenbach: Razzia bei Ex-AfDler (September 2025)
In Röthenbach bei Altdorf wurde laut nn.de (5.9.25,
paywall) das Anwesen eines ehemaligen AfD-Politikers
durchsucht. Dabei gehe es um den "Verdacht des
Betrugs". Näheres ist derzeit nicht bekannt.
Interessant sind die im Artikel zitierten Bemerkungen von
OrtsbewohnerInnen über den Mann. Laut Nachbarn brülle er
regelmäßig herum, werde als "Dorf-Fascho"
bezeichnet. Und weiter: "Er führt sich auf wie der
Sheriff und terrorisiert die gesamte Nachbarschaft".
(6.9.25)
Danke und Kontakt
Wir danken allen Organisationen und Einzelpersonen, die
das Nürnberger Bündnis Nazistopp unterstützen!
Kontakt per Email: nazistopp.nuernberg@yahoo.de

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Commons Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung
2.0 Lizenz. Quellenangabe bei der Verwendung von
Texten dieser Homepage: www.nazistopp-nuernberg.de
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