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Bamberg: Rechte Hetze eines CSU-Funktionärs (April
2023)
Laut sueddeutsche.de (25.4.23) wird gegen den Bamberger
CSU-Funktionär Stefan Düring "wegen des Vorwurfs des
öffentlichen Aufforderns zu Straftaten" ermittelt.
Der Mann habe auf Facebook die Abschaltung der letzten
AKWs folgendermaßen kommentiert: "Order 66 für die
Grünen!" Bei dem Begriff "Order 66" aus der
Star-Wars-Saga handelt es sich um einen
Vernichtungsbefehl.
Bereits im März wurden rassistische Äußerungen aus der
gleichen Ecke bekannt (wir berichteten).
sueddeutsche.de ("Staatsanwaltschaft ermittelt gegen
CSU-Funktionär", 25.4.23): hier
klicken!
Wendelstein: Hakenkreuze, "Hitler" und "88"
(April 2023)
Wie nordbayern.de (25.4.23) schrieb, brachten Unbekannte
im mittelfränkischen Wendelstein mehrere Hakenkreuze, das
Wort "Hitler" sowie die Zahl "88" (= "Heil
Hitler") auf einem Wahlplakat an.
nordbayern.de ("Zeugen gesucht: Wer hat in Wendelstein
rechte Parolen auf ein Wahlplakat geritzt?", 25.4.23): hier
klicken!
Nürnberg: Hitlergrüße am laufenden Band (April 2023)
Laut nordbayern.de (25.4.23) zeigten in den vergangenen
Tagen zwei Männer in Nürnberg Hitlergrüße: Ein 53-Jähriger
am Rande einer Demonstration, ein 33-Jähriger auf einem
Polizeirevier.
nordbayern.de ("Bei Versammlung in Nürnberg: Mann zeigt
mehrfach den Hitlergruß", 25.4.23): hier
klicken!, nordbayern.de ("Mann betritt nachts
Dienststelle der Nürnberger Bundespolizei - dann eskaliert
die Situation", 25.4.23): hier
klicken!
Ansbach, 22. April: Kundgebung gegen rechts / "Frieden
ja, aber ohne NPD" (April 2023)
Wie Doku Ansbach (22.4.23) berichtete, fand am 22. April
in Ansbach eine kleine antifaschistische Kundgebung statt.
Die AnsbacherInnen kritisierten die Teilnahme von Nazis an
den örtlichen Querdenkerdemos. Eine Parole lautete: "Frieden
ja, aber ohne NPD"
Auf Fotos der Querdenkerdemo an diesem Tag sind
NPD-Aktivisten zu sehen, aber auch eine Vertreterin der
reichsbürgerischen "Nation Asgard" sowie Leute mit
Schildern von "Team Menschenrechte Nürnberg" (TM).
Auf dem eigenen Twitter-Account verbreitete TM Fotos von
dem Ansbacher Aufzug.
(24.4.23)
Nürnberg: Linke Liste fordert Absage von
Frei.Wild-Konzert in Nürnberg (April 2023)
Laut nordbayern.de (19.4.23) fordert die im Nürnberger
Stadtrat vertretene Linke Liste die Absage des für den 25.
Mai geplanten Konzertes der Band Frei.Wild. Deren Texte
seien von einer "völkisch-nationalen Gesinnung und
gewaltverherrlichendem Denken" geprägt.
nordbayern.de ("'Völkisch-nationale Gesinnung': Linke
Liste fordert Absage von Frei.Wild-Konzert in Nürnberg",
19.4.23): hier
klicken!
Nürnberg und Altdorf: Reichsbürgergruppierung "Königreich
Deutschland" fand keinen Saal (April 2023)
Wie uns mitgeteilt wurde, gelang es der
Reichsbürgergruppierung "Königreich Deutschland"
nicht, für den 15. April einen Veranstaltungsraum in der
Region Nürnberg zu finden. Sowohl in Nürnberg als auch
anschließend in Altdorf kam es nach dem Bekanntwerden der
entsprechenden Orte erfreulicherweise zu Absagen an die
Adresse des Königreichs.
(15.4.23)
Nürnberg, 15. April: 300 lautstark gegen die AfD /
Vielen Dank an alle AntifaschistInnen, die heute auf der
Straße waren! (April 2023)
In der Spitze waren es etwa 300 Menschen, die am 15. April
in Nürnberg lautstark gegen die AfD protestierten.
Zunächst demonstrierten viele Menschen auf Initiative des
Antifaschistischen Aktionsbündnisses Nürnberg und weiterer
Gruppierungen vom Königstor zum Jakobsplatz, bevor unser
Bündnis dort ab 14 Uhr eine Kundgebung durchführte.
Erfreulich, dass die Zahl der AfD-SympathisantInnen mit
höchstens 200 deutlich unter den Erwartungen der Rechten
lag, und das trotz angereister Redner-Prominenz.

Nürnberg, 15.4.23: Protest gegen AfD-Demo auf dem
Jakobsplatz (Fotos: Rüdiger Löster)
Unter den Rechten waren Transparente aus dem Umfeld von
Compact ("Ami go home") sowie der Identitären
Bewegung ("Globalisten Grenzen zeigen") zu sehen.
Ein Mann, der 2018 am Frontbanner mit "Freiheit für
Ursula Haverbeck" durch Nürnberg zog, war ebenso bei
der AfD zu sehen wie mehrere Aktive des "Team
Menschenrechte Nürnberg".
Auffällig war, wie aggressiv manche Rechten versuchten,
GegendemonstrantInnen zu provozieren. Insgesamt wurden
mindestens sieben derartige Versuche gezählt, darunter
beispielhaft ein AfDler mit Parteifahne und ein
offensichtlich nicht ganz nüchterner rechter
Kampfsportfan. Eine AfDlerin beschimpfte uns in
antisemitischer Manier als "National-Zionisten"
(was auch immer das sein soll). Wir bedanken uns bei den
AntifaschistInnen, die sich den rechten
Provokationsversuchen beherzt entgegengestellt haben.
Als Quelle dienten auch die Twitter-Accounts @mor_schl
sowie @ER_Bayern.
nn.de ("'Gefährliche Partei, radikal und rassistisch':
Vehementer Protest gegen AfD-Kundgebung in Nürnberg",
15.4.23): hier
klicken!, br.de ("Nürnberg: 250 Menschen
demonstrieren gegen AfD-Kundgebung", 15.4.23): hier
klicken!
Nürnberg, 15. April, 14 Uhr: Kein Frieden mit der AfD!
Gegenkundgebung auf dem Jakobsplatz / Seid laut! Auf die
Straße! (April 2023)
- mehrfach aktualisiert -
Unter dem Motto "Kein Frieden mit der AfD" ruft das
Nürnberger Bündnis Nazistopp dazu auf, am Samstag, den 15.
April in Nürnberg gegen die AfD auf die Straße zu gehen!
Haltet euch den Termin (14 bis max. 18 Uhr,
voraussichtlich östliche Seite Jakobsplatz, in der Nähe
der christlichen Buchhandlung) schon mal frei!
Kommt am Samstag zu unserer Kundgebung und seid laut! Und
bitte lasst Länderfahnen Zuhause!
Die extrem rechte Partei will sich an diesem Tag auf dem
Jakobsplatz ab 14 Uhr als Friedenskraft präsentieren.
Dabei fordert diese Partei, wenn man ihre Programmatik
ernst nimmt, das Gegenteil. So wurde in deren
Bundestagswahlprogramm 2021 zum Beispiel die "Wiederherstellung
der Wehrfähigkeit Deutschlands" gefordert, unter
anderem durch den "Erhalt einer autonomen und
leistungsfähigen wehrtechnischen Industrie in
Deutschland". Die Bundeswehr soll "wieder einen
starken Korpsgeist, ihre Traditionen und deutsche Werte
pflegen" sowie "die besten Traditionen der
deutschen Militärgeschichte leben". Mit Pazifismus
hat das alles nichts zu tun, mit dem Wunsch nach
Wiedererlangung deutscher "nationaler Größe" schon eher.
Das angekündigte rechte Rednerquartett (Tino Chrupalla,
Peter Boehringer, Stephan Protschka, Rainer Rothfuß)
unterstreicht diese Einschätzung. Auch in der "Friedensinitiative"
der AfD "für Ukraine und Russland" empfiehlt die
rechte Partei in deutschnationalem Ton eine "führende
Rolle Deutschlands bei der Schaffung von Frieden und
Stabilität in ganz Europa vom Atlantik bis zum Ural".
Das Nürnberger Bündnis Nazistopp hat eine Gegenkundgebung
in Hör- und Sichtweite der AfD-Veranstaltung angemeldet.
Als Dateianhang, auf unserer Internetseite und auf FB
findet ihr ein Sharepic, das ihr nach Herzenslust zur
Bewerbung unserer Gegenveranstaltung verwenden dürft! Da
es im Laufe der nächsten Tage noch Veränderungen geben
kann, werden wir euch noch einmal via Mail informieren
bzw. unsere Einträge auf der Homepage entsprechend
aktualisieren.
Bitte die Kundgebung auf unserer Facebook-Seite teilen und
verbreiten: hier
klicken!
Unter dem Motto "Nie wieder Faschismus! - Nie wieder
Krieg!" organisieren die OA und weitere Gruppierungen am
15. April eine Demonstration hin zur AfD-Kundgebung.
Start: 12.30 Uhr Königstor. Weitere Infos: hier
klicken!
(Stand 14.4.23)
Nürnberg: AfD-Bezirkstagkandidatin Ekaterina Gutner
tritt als Jüdin auf und behauptet, in der Partei noch
"keinem einzigen Antisemiten begegnet" zu sein (April
2023)
Wie br.de (11.4.23) schrieb, tritt eine hiesige
AfD-Bezirkstagskandidatin als Jüdin an die Öffentlichkeit
und behauptet, in der Partei noch "keinem einzigen
Antisemiten begegnet" zu sein. Sie scheint mit dem extrem
rechten Milieu gut vernetzt zu sein. Weitere Infos sind im
unten verlinkten Artikel zu finden.
br.de ("'Juden in der AfD': Provokation als politisches
Kalkül?", 11.4.23): hier
klicken!
Fürth: 34-Jähriger rief "Heil Hitler" im Café
(April 2023)
Laut nordbayern.de (10.4.23) rief ein aggressiver
34-Jähriger in einem Fürther Café lautstark "Heil
Hitler". Weitere Infos sind im unten verlinkten
Artikel nachzulesen.
nordbayern.de ("Mann rief Nazi-Parolen: Festnahme in der
Gustavstraße", 10.4.23): hier
klicken!
Bad Windsheim: 200 gegen die AfD (April 2023)
Wie verschiedene Medien (8.4.23) berichteten,
demonstrierten in Bad Windsheim etwa 200 Menschen gegen
einen Auftritt der AfD. Letztere konnten etwa vierzig
AnhängerInnen mobilisieren.
Während sich laut flz.de die AfDlerInnen in ihren Reden
und öffentlichen Äußerungen als vermeintliche
Friedenskraft präsentierten, zeigte sich die
AfD-Kreisrätin Benedikt erfreut, in der "alten
Reichsstadt Bad Windsheim" öffentlich aufzutreten.
Angesichts der Deutschlandflaggen auf den Seiten der
AfD-Rednertribüne und dem Kundgebungsort vor dem örtlichen
"Kriegerdenkmal" Roland war auch BeobachterInnen klar:
Hier präsentiert sich keine Friedenspartei, sondern eine
radikalnationalistische Organisation (Transparentparolen
u.a.: "Unser Land zuerst", "Ami go home").
nordbayern.de ("Auftritt der AfD stößt in Bad Windsheim
auf breites Bündnis von Gegendemonstranten", 8.4.23): hier
klicken!, flz.de ("Bad Windsheim: Über 100 Menschen
demonstrieren gegen die AfD", 8.4.23): hier
klicken!
Weißenburg: Knast für Reichsbürger (April 2023)
Laut nn.de (3.4.23) wurde ein 59-jähriger Reichsbürger aus
dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zu einer Haftstrafe
von vier Monaten verurteilt. Das Urteil ist noch nicht
rechtskräftig.
Der einschlägig vorbestrafte Mann hatte sich zunächst
geweigert, eine Geldbuße wegen nicht geleisteter
Trennungsunterhaltszahlungen zu entrichten. Dann schlug er
mit Reichsbürger-Quatschjura zurück. Eine daraus
resultierende "Forderung" an das Jobcenter in Höhe von
sieben Millionen Euro wertete das Gericht schließlich als
versuchte Erpressung.
(3.4.23)
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