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Bayreuth: Hitlergruß auf Corona-Demo (Januar 2023)
Laut kurier.de (25.1.23) zeigte ein 56-jähriger, aus dem
Landkreis Bayreuth stammender Mann auf einer Bayreuther
Querdenker-Demo vor etwa einem Jahr den Hitlergruß. Nun
wurde er auf der Basis eines Fotos identifiziert.
kurier.de ("Er zeigte Hitlergruß auf Corona-Demo",
25.1.23): hier
klicken!
Nürnberg: Hallo Tote Hosen, in Sachen Anselmo /
Pantera / Rock im Park hätten wir da einen Vorschlag! /
Update: Pantera ausgeladen (Januar 2023)
- aktualisiert -
Hallo Hosen!
Zum geplanten Auftritt von Phil Anselmo/Pantera mit Euch
zusammen bei Rock im Park wollen wir uns als Nürnberger
Bündnis Nazistopp auch äußern:
Ein Hitlergruß und White-Power-Ruf sind keine Lappalie und
auch nicht mit Alkoholkonsum oder einer angeblichen
depressiven Episode zu rechtfertigen. Bisher erfolgte von
Phil Anselmo nur eine einfache Entschuldigung. Die Band
hält es auch nicht für erforderlich, sich aktuell auf
ihrem Internetauftritt oder Facebook zu äußern. Anselmo
hätte jetzt sechs Jahre Zeit gehabt, sich eindeutig und
aktiv antirassistisch zu engagieren, wenn ihm seine
Rehabilitation wichtig gewesen wäre. Das hat er nicht
getan. Damit ist er mit seinem Dementi für uns völlig
unglaubwürdig. Wir werden daher aufrufen, RiP in diesem
Jahr zu boykottieren.
Von euch als aktive Antifaschisten würden wir uns
wünschen, dass ihr unter diesen Umständen auf einen
Auftritt bei RiP verzichtet. Vielleicht wäre es auch eine
Idee stattdessen zeitgleich an anderer Stelle in Nürnberg
ein tolles antifaschistisches Konzert zu veranstalten.
Solltet Ihr euch dazu entscheiden, würden wir euch bei
Orga und Werbung natürlich nach Kräften unterstützen!
Solidarische Grüße
Euer Bündnis Nazistopp
Update: Laut nordbayern.de (23.1.23) ließ der
RiP-Veranstalter nun verlauten, er habe sich mit der
Kritik am Pantera-Sänger vertieft auseinandergesetzt und
nun die Band ausgeladen. Wir begrüßen diesen Schritt.
(19.1.23, ergänzt 23.1.23)
br.de ("Nach Kritik: Metal-Band Pantera doch nicht bei
Rockfestivals", 23.1.23): hier
klicken!
nordbayern.de ("Nach Hitlergruß-Eklat: Veranstalter von
Rock im Park werfen Pantera aus Line-Up", 23.1.23): hier
klicken!, br.de ("Bündnis Nazistopp fordert 'Tote
Hosen' zum Festival-Boykott auf", 23.1.23): hier
klicken!
Ansbach: Querdenker sehen NPD selbst dann nicht, wenn
sie hinter und vor ihnen läuft (Januar 2023)
doku ansbach (21.1.23) beobachtete den jüngsten
Querdenkeraufzug in Ansbach und kam zu folgendem Befund: "Demo
der verschwörungstheoretischen Szene" mit "einem
erheblichen NPD-Anteil". Die an der Demospitze
mitgeführten Banner mit dem "Heimat"-Label habe
man "im Materialshop der NPD" entdeckt. Die
örtliche Querdenkerszene will davon nichts wissen.
(23.1.23)
Scheßlitz, Breitengüßbach und Schweinfurt: Proteste
gegen Nazidemos (Januar 2023)
- aktualisiert -
Am 20. Januar in Breitengüßbach (Ofr.) und am 21. Januar
in Scheßlitz (Ofr.) und Schweinfurt (Ufr.) hetzten Nazis
vom III. Weg sowie vom "Kollektiv Zukunft schaffen -
Heimat schützen" (KZSHS) unter anderem gegen Geflüchtete,
nicht ohne energischen Gegenprotest. An den jeweiligen
Gegenmobilisierungen beteiligt waren die Initiativen
"Güßbach bleibt bunt", "Omas gegen rechts Bamberg" sowie
"Schweinfurt ist bunt".
KZSHS-Leute waren zeitweilig auch auf den rechtsoffenen
Querdenker-Demos von "Stay awake Bamberg" zu sehen. In
Schweinfurt befindet sich seit einiger Zeit ein Büro der
Nazis vom III. Weg.
(Quellen: Twitter Martin Müller 20.1.23, mainpost.de,
20.1.23 und 22.1.23, Facebook Schweinfurt ist bunt
21.1.23, Twitter Endstation Rechts Bayern 21.1.23)
endstation-rechts-bayern.de ("Neonazis initiieren Proteste
gegen lokale Geflüchtetenunterkünfte", 22.1.23): hier
klicken!
Nürnberg: Hitlergruß in Diskothek (Januar 2023)
Laut nordbayern.de (22.1.23) zeigte ein 40-jähriger Mann
in einer Nürnberger Diskothek den Hitlergruß und schrie "Heil
Hitler". Näheres ist nicht bekannt.
nordbayern.de ("Aufregung in Nürnberger Disko: Mann zeigt
Hitlergruß - und wird festgenommen", 22.1.23): hier
klicken!
Nürnberg: Rechtsoffene Querdenker hetzen gegen
KlimaaktivistInnen (Januar 2023)
In den letzten Tagen, das Klima-Protestcamp im
nordrheinwestfälischen Lüzerath wurde nach und nach von
der Polizei geräumt bzw. weggeprügelt, hetzte die
rechtsoffene Querdenkertruppe "Team Menschenrechte
Nürnberg" auf ihrem Telegram-Kanal verstärkt gegen
KlimaaktivistInnen. Neben der zunehmenden Hetze gegen
Geflüchtete scheint das der aktuelle Trend zu sein.
Verwunderlich? Nein! AfD und sonstige extrem Rechte haben
es vorgemacht, der von den Querdenkern sonst so
gescholtene bürgerliche "Mainstream" freut sich über die
Unterstützung.
Einen Überblick über die aktuellen Reaktionen der rechten
Szene auf die Klimabewegung bietet endstation-rechts.de
("'Lützi geht!': Die ideale Projektionsfläche für
Agitation von Rechtsaußen", 14.1.23, hier
klicken!).
(16.1.23)
Nürnberg: Diskussion um rassistische Facebook-Posts
zweier Vertreterinnen des Nürnberger Integrationsrats /
Erich Schneeberger, Vorsitzender des Landesverbandes
Deutscher Sinti und Roma: "Die Entschuldigungen sind
nicht akzeptabel" (Januar 2023)
- aktualisiert -
Wie br.de und Nürnberger Nachrichten (13. und 14.1.23)
schrieben, äußerten sich zwei Angehörige des Nürnberger
Integrationsbeirats, Ionela van Rees-Zota und Galina
Condrea, in der Vergangenheit auf Facebook rassistisch
über Angehörige der Gruppe der Sinti und Roma bzw. teilten
entsprechende Inhalte (Zitat: "Zigeuner klauen sogar
Fernseher aus Krankenhäusern"). Die Nürnberger
Linkspartei fordert den Rückzug der beiden Frauen aus dem
Gremium.
Die mittlerweile bekannt gewordenen halbseidenen
Entschuldigungen der Integrationsrätinnen (siehe auch
unten verlinktes br.de-Video) führten zu weiterer Kritik.
So fordert auch der Landesverband Deutscher Sinti und Roma
den Rücktritt der beiden Frauen. "Die Entschuldigungen
sind nicht akzeptabel", so der Verbandsvorsitzende
Erich Schneeberger. Im Video verteidigt sich Frau van
Rees-Zota zum Beispiel mit dem "Argument", in Rumänien
wäre der Gebrauch des Begriffs "Zigeuner" ganz normal.
Im Jahr 2019 war der Nürnberger Integrationsbeirat in der
Kritik, weil die Mehrheit des Gremiums im Vorfeld der
Kommunalwahlen auch den damaligen AfD-OB-Kandidaten Roland
Hübscher einladen wollte.
Update: Laut nn.de (16.1.23) sind mittlerweile
weitere rechte, geflüchtetenfeindliche Posts der beiden
Frauen bekannt geworden. So habe Frau Condrea einen
einschlägigen Post von AfD-Chefin Alice Weidel geteilt.
Frau van Rees-Zota habe arabischstämmige Geflüchtete als "Sozialausländer"
bezeichnet. Hierzulande erfülle eine "sozialistisch-liberale
Fee" einem "Mohammed" diverse Wünsche.
br.de ("Neue Rassismusvorwürfe im Nürnberger
Integrationsrat", 16.1.23): hier
klicken!, br.de ("Verunglimpfung von Sinti und Roma?
Wirbel um Integrationsräte", 13.1.23): hier
klicken!, br.de ("Streit im neugewählten Nürnberger
Integrationsrat", 13.1.23): hier
klicken!
München: Neues vom NSU-Untersuchungsausschuss /
Beamter des Bundeskriminalamts bezweifelt persönliche
Zustellung der NSU-Bekenner-DVD an die Nürnberger
Nachrichten im November 2011 (Januar 2023)
Wie br.de (12.1.23) schrieb, bezweifelte ein Beamter des
Bundeskriminalamtes (BKA), der vor dem zweiten bayerischen
NSU-Untersuchungsausschuss aussagte, die persönliche
Zustellung der NSU-Bekenner-DVD an die Nürnberger
Nachrichten (NN) im November 2011. Brisant ist diese
Aussage vor allem deshalb, weil die persönliche Abgabe der
DVD, die von damaligen NN-MitarbeiterInnen bestätigt
wurde, ein Beleg dafür ist, dass die Kerntruppe des NSU
aus dem fränkischen Raum unterstützt wurde. Offensichtlich
basteln staatliche Instanzen weiter an der Legende vom
"abgeschotteten NSU-Trio".
br.de ("NSU-Untersuchungsausschuss: Kritik an
polizeilichen Ermittlungen", 12.1.23): hier
klicken!
Nürnberg-Katzwang: Graffito mit Söder in SS-Uniform an
Scheunenwand (Januar 2023)
Im Nürnberger Stadtteil Katzwang prangt laut nordbayern.de
(13.1.23) ein Graffito mit einer die Naziverbrechen
relativierenden "Karikatur" des bayerischen
Ministerpräsidenten Söder in SS-Uniform. Der Verfasser
wurde mittlerweile zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen
verurteilt, gegen die er Einspruch erhoben hat. Der
Scheunenbesitzer kann angeblich nicht zum Übermalen der
"Karikatur" verpflichtet werden.
nordbayern.de ("Umstrittenes Graffiti in Nürnberg: Bild
von Söder in SS-Uniform bleibt vorerst", 13.1.23): hier
klicken!
Ermreuth (Ofr.): Rechter Brandanschlag auf Synagoge /
21-jähriger mutmaßlicher Täter kommt aus einem
Nachbarort / Nazis zogen in der Silvesternacht durch den
Ort / Gegenüber der Synagoge präsentiert ein
Einheimischer Reichsbürgerpropaganda (Januar 2023)
- mehrfach aktualisiert -
Wie verschiedene Medien (5.1. und 10.1.23) schrieben,
wurde in der Silvesternacht ein Brandanschlag auf die
Ermreuther Synagoge verübt. Ein 21-jähriger Mann aus einem
Nachbarort soll zunächst ein Fenster des Gebäudes
eingeworfen und dann versucht haben, mit Hilfe eines
Feuerwerkskörpers ein Feuer in der Synagoge zu entfachen.
Nach der Sichtung seines Handys hätten sich Hinweise auf
eine "antisemitische und rechtsextreme Motivation des
Täters" ergeben.
Der Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberfranken
teilte der Jüdischen Allgemeinen zunächst mit, "weder
in Ermreuth noch im Regierungsbezirk Oberfranken seien
Probleme mit Judenhass bekannt, 'weder in der
Vergangenheit noch aktuell'"
(juedische-allgemeine.de, 5.1.23). Diesen skandalösen Satz
muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. War da nicht
was? Wehrsportgruppe Hoffmann? Freies Netz Süd? Und so
weiter. Mehr an Verharmlosung und Ignoranz geht kaum.
Konkrete Beispiele aus Oberfranken gefällig? Vor etwa
einem Jahr beschmierten Unbekannte den Gedenkstein der
ehemaligen Synagoge im oberfränkischen Hirschaid mit
Farbe. Im Oktober 2011 wurde ein etwa einen Meter großes
rotes Hakenkreuz auf die Fassade der Bamberger Synagoge
gesprüht. Im Februar des selben Jahres wurden
antisemitische Sprühereien an der Außenwand der Bamberger
Synagoge entdeckt, unter anderem die Parole "Juden
Raus".
Update 1: nn.de (11.1.23) berichtet, dass in der
Silvesternacht eine Gruppe Jugendlicher durch den Ort
gezogen sei, "Heil Hitler" und weitere "rechtsextreme
Sprüche" skandierend. Zudem präsentiere gegenüber
der Synagoge ein mutmaßlicher Reichsbürger seine
Gesinnung: Es gebe keinen deutschen Staat, Ämter und
Behörden seien Firmen und so weiter. Also typische
Reichsbürgerpropaganda.
Update 2: Laut br.de (12.1.23) sei die oben
zitierte Äußerung des Pressesprechers des
Polizeipräsidiums Oberfranken auf ein Missverständnis
zurückzuführen. Er sei danach gefragt worden, ob es in
letzter Zeit eine Häufung antisemitischer Vorfälle in der
Region gegeben habe und habe das verneint.
br.de ("Nach Anschlag auf Synagoge: Mutmaßlicher Täter
doch in U-Haft", 12.1.23): hier
klicken!, br.de ("Nach Angriff auf Synagoge: Kritik
an Polizei-Aussage", 12.1.23): hier
klicken!, sueddeutsche.de ("Mutmaßlich
rechtsextremer Anschlag auf Synagoge in Franken",
10.1.23): hier
klicken!, nordbayern.de ("Mutmaßlich rechtsextremer
Anschlag auf fränkische Synagoge: Tatverdächtiger
gefasst", 10.1.23): hier
klicken!, juedische-allgemeine.de ("Synagoge in
Oberfranken beschädigt", 5.1.23): hier
klicken!
Neumarkt: Querdenker in Opferpose / "Wer die
Wahrheit sagte, wurde verfolgt" (Januar 2023)
Laut nn.de (2.1.23) konnten die rechtsoffenen Querdenker
in Neumarkt am Neujahrsfeiertag etwa 300 Menschen
mobilisieren. Organisator Gerhard Holzammer von der
"Basis" lieferte das komplette Arsenal an Corona-Leugnung
(u.a. "gefakete Berichte aus Bergamo"), Fake-News
("die gespritzen sind krank") und Putin-Versteherei
("Herr Selenskyi hat allen voran den Krieg verursacht").
Erinnert irgendwie an abgeschottetes Sektenwesen...
(3.1.23)
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