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Erlangen: Bayerischer Chef der Neonazis vom III. Weg
zu Besuch bei Burschenschaft Frankonia (Juli 2025)
Wie taz.de (30.7.25) berichtete, war der bayerische Chef
der Neonazi-Partei III. Weg, Thorsten Kokula, zu Besuch
bei der extrem rechten Burschenschaft Frankonia in
Erlangen.
Neben Kokula, so taz.de, seien an diesem Tag mehrere
Mitglieder rechter Burschenschaften aus Würzburg und
Bayreuth angereist, darunter ein weiterer
III.-Weg-Aktivist, sowie ein AfD-Aktivist. Wächst hier
zusammen, was zusammen gehört?
taz.de ("Fechten, saufen, vernetzen", 30.7.25): hier
klicken!
Erlangen: Esoterischer Waffenbesitzer zu zweieinhalb
Jahren Gefängnis verurteilt (Juli 2025)
Laut nn.de (30.7.25, paywall) und Süddeutscher Zeitung
(30.7.25, Printausgabe) wurde ein selbst ernannter
Erlanger "Schamane" wegen Waffenbesitzes zu zweieinhalb
Jahren Gefängnis verurteilt. Im Prozess ging es unter
anderem um mehrere Maschinenpistolen und massenhaft
Munition. Die meisten Waffen seien funktionstüchtig
gewesen. Auf dem Facebook-Account des 62-jährigen
Esoterikers seien reichsbürgertypische Aussagen gefunden
worden, etwa, dass die Bundesrepublik eine NGO sei. Das
Urteil ist vermutlich noch nicht rechtskräftig.
Wir schrieben im November 2024: "Laut spiegel.de und
infranken.de (15.11.24) fand die Polizei fünf
Maschinenpistolen, fünf Sturmgewehre, 25 Langwaffen,
mehrere Kurzwaffen sowie rund 10.000 Patronen bei einem
62-jährigen Erlanger Esoterikhändler. Die Durchsuchung
fand ursprünglich wegen Verdachts auf Verstoß gegen das
Arzneimittelgesetz statt. Gegen den Mann wurde in der
Vergangenheit wohl bereits wegen Volksverhetzung und
Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger
Organisationen ermittelt. Mehr ist derzeit nicht
bekannt. Man fragt sich mittlerweile, wieviele bis an
die Zähne bewaffnete rechte Terror-Schläfer noch in
ihren Bunkern sitzen und auf einen Befehl zum Losstürmen
warten."
(31.7.25)
Burgoberbach: Rassistische Attacke auf
Geflüchtetenunterkunft (Juli 2025)
Laut t-online.de (29.7.25) wurde vor einer
Geflüchtetenunterkunft im mittelfränkischen Burgoberbach
(Lkr. Ansbach) ein Schweinekopf abgelegt. Die Tat ist als
rassistische Provokation einzuordnen.
t-online.de ("Schweinekopf vor Flüchtlingsunterkunft
abgelegt", 29.7.25): hier
klicken!
Amberg: Lehrer auf Klassenfahrt mit Werbematerial des
extrem rechten Antaios-Verlags unterwegs (Juli 2025)
Wie onetz.de (29.7.25, paywall) berichtete, war ein Lehrer
aus Amberg auf einer Klassenfahrt mit einem Stoffbeutel
des extrem rechten Antaios-Verlags unterwegs. Die
SchülerInnen konnten das rechte Werbematerial wohl sehen.
Endstation Rechts Bayern ergänzt auf Bluesky (29.7.25): "Der
Beutel sei, so die Recherche, regulär nicht erhältlich,
sondern eine besondere Dreingabe des Verlags ab einem
Mindestbestellwert oder zu besonderen Anlässen".
Das antifaschistische Archiv Apabiz zum Verlag Antaios: hier
klicken!
Baiersdorf: Rassistische Attacke auf Joggerin (Juli
2025)
Wie sueddeutsche.de (23.7.25) schrieb, wurde eine
36-jährige Frau beim Joggen entlang eines Sees bei
Baiersdorf von einem etwa 60-jährigen Mann rassistisch
beleidigt und bespuckt. Der rechte Radfahrer versuchte
auch, mit einem Stock nach ihrem Hund zu schlagen.
sueddeutsche.de ("Radfahrer soll Joggerin beleidigt und
angespuckt haben", 23.7.25): hier
klicken!
Nürnberg: Rechte Schmierereien in Langwasser (Juli
2025)
Laut infranken.de (22.7.25) sprühten Unbekannte im
Nürnberger Stadtteil Langwasser rechte Symbole und
Parolen. Der Ort: Parkhaus und Fahrstuhl des
Einkaufszentrums in der Glogauer Straße.
infranken.de ("Nürnberg: Unbekannte sprühten politische
Graffiti - Zeugen gesucht", 22.7.25): hier
klicken!
Bayreuth: Neonaziangriff auf AntifaschistInnen / "Du
bist tot" (Juli 2025)
Laut jungewelt.de (21.7.25) kam es im Mai und Juni zu
einem neonazistischen Angriff auf die Privatwohnung einer
antifaschistisch aktiven Person. Dabei wurden
Todesdrohungen ausgesprochen und es wurde versucht, die
Tür aufzubrechen.
Ein Auszug aus dem Text: "Anfang Mai kam es zu einem
Hausbesuch bei einer unserer Aktivistinnen. Dabei
drangen fünf bewaffnete Neonazis in ihr Wohnhaus ein und
versuchten gewaltsam, die Tür zu öffnen. Dabei wurden
rechtsradikale Parolen gerufen und Drohungen
ausgesprochen wie 'Dich Kommunistenfotze machen wir
kalt', 'Scheiß Transe, du gehörst ins KZ' und 'Dreckige
linke Zecke, wenn wir dich erwischen, bist du tot'.
Einige Wochen später, Anfang Juni, wiederholte sich das
Ganze: Der Briefkasten wurde mit '1161' (Chiffre für
'Antiantifa', jW) beschmiert und mehrere Hakenkreuze im
Umfeld der Wohnung angebracht, verbunden mit einer
klaren Morddrohung: 'Du bist tot', wobei der dazu
angebrachte Nachname in Verbindung mit dieser Drohung
stand". Weitere Informationen finden sich im unten
verlinkten Text.
jungewelt.de ("'Hier gab es lange keine aktiven
Antifagruppen'", 21.7.25): hier
klicken!
Fürth: Stadträtin Heidi Lau vor dem Landgericht /
Strafmaß reduziert, Verurteilung wegen Volksverhetzung
bestätigt (Juli 2025)
Laut br.de (18.7.25) bestätigte das Landgericht
Nürnberg-Fürth die Verurteilung der Fürther Stadträtin
Heidi Lau (Freie Wähler) wegen Volksverhetzung, lediglich
das Strafmaß wurde reduziert. Das Urteil ist vermutlich
noch nicht rechtskräftig.
Lau soll durch einen auf ihrem Facebook-Profil geteilten
Post Muslime pauschal verunglimpft und zu aggressiver
Feindschaft gegen diese aufgestachelt haben.
Wir berichteten im Mai 2020 unter anderem: "Wie
nordbayern.de (13.5.20) schrieb, nimmt die Kritik an der
Fürther FW-Stadträtin Heidi Lau wegen ihrer
rechtspopulistischen Äußerungen zu. Selbst die CSU lehne
nun jede Zusammenarbeit mit der 'nach rechts
abdriftenden Freien-Wähler-Stadträtin Heidi Lau ab'. Der
CSU-Fraktionsvorsitzende Ammon kritisiert, dass sich Lau
auf Facebook 'gezielt und pauschalisiert gegen
islamische Mitbürgerinnen und Mitbürger' äußere".
br.de ("Volksverhetzung durch Fürther Stadträtin: Strafe
reduziert", 18.7.25): hier
klicken!
Nürnberg, 12. Juli: 300 Menschen gegen Nazidemo /
Nazirednerin: "Euer Recht auf Leben habt ihr auch
verspielt" / Beteiligung von AfD-Funktionären /
Federico Beck von Parteiamt zurückgetreten (Juli 2025)
- mehrfach aktualisiert -
Am 12. Juli demonstrierten in Nürnberg auf Initiative von
VerLINKung in der Spitze 300 Menschen gegen eine Nazidemo
der Gruppe APR ("Aryan People Resistance"). Die etwa 35
Nazis wurden vom Würzburger AfD-Kreisvorsitzenden Federico
Beck begleitet, der auch das Fronttransparent mittrug.

Nürnberg, 12.7.25: Protest gegen Nazidemo (Foto:
Nürnberger Bündnis Nazistopp)
Beck erschien nicht zum ersten Mal auf einer extrem
rechten Demo in Nürnberg. So war er zum Beispiel am 22.
März in der Frankenmetropole zu sehen. Eine Nazi-Rednerin
schrie bei der Arier-Demo ins Mikro: "Und ihr, die
komplette Antifa und was ihr alle für'n Abschaum seid -
ihr habt euer Recht auf Leben habt ihr auch verspielt".
Laut Polizeibericht wurde bei einem der Nazis ein
Haftbefehl vollstreckt. Genaueres ist nicht bekannt.
Ergänzung 1: Laut Endstation Rechts Bayern
(Facebook, 13.7.25) war ein zweiter unterfränkischer
AfD-Funktionär an der Nazi-Demo beteiligt, nämlich Michael
Hetzel, Beisitzer im Bezirksvorstand der Partei.
Ergänzung 2: Wie mainpost.de (31.7.25, paywall)
schrieb, ist der oben erwähnte unterfränkische
AfD-Funktionär Federico Beck nun von seinem Parteiamt
zurückgetreten. Und die AfD will ihn (angeblich)
ausschließen.
(13.7.25, ergänzt 31.7.25)
nordbayern.de ("Erneut rechtsextreme Demonstration in
Nürnberg - ein Teilnehmer verhaftet", 14.7.25): hier
klicken!
Erlangen, 12. Juli: 400 für Verbot der AfD (Juli 2025)
Laut nn.de (12.7.25, paywall) protestierten am 12. Juli in
Erlangen auf Initiative von Aktion Courage und der
Initiative "AfD-Verbot jetzt" etwa 400 Menschen gegen die
AfD. Gefordert wurde die Einleitung eines
Verboteverfahrens gegen die extrem rechte Partei. Unter
den Rednern war auch der Erlanger Bürgermeister Florian
Janik.
(13.7.25)
Nürnberg: 250 gegen das extrem rechte "Team
Menschenrechte" (Juli 2025)
- aktualisiert -
Auch am gestrigen Montag demonstrierten viele Menschen
gegen den langsam schrumpfenden Marsch des extrem rechten
"Team Menschenrechte" durch Nürnbergs Innenstadt (es waren
ca. 70). Mehrfach wurde die rechte Demostrecke blockiert.
Ob das Team rechter Menschen jetzt tatsächlich die
angekündigte "Sommerpause" antritt oder nicht, wir werden
sehen. Danke auf jeden Fall an alle GegendemonstrantInnen!
Wie uns mitgeteilt wurde, verteilte jemand auf der TM-Demo
einen Flyer der Abspaltung "Wir wollen reden" aus dem Jahr
2023 (!). So getrennt scheinen die beiden aus dem
Querdenker-Spektrum entstandenen Gruppierungen doch nicht
zu agieren (?).
(8.7.25)
Nürnberg: Provokative Naziauftritte auf Südstadtfest /
"Das Reich kommt wieder" (Juli 2025)
Wie uns mitgeteilt wurde, wurden (Stand Sonntag, ca. 18
Uhr) drei Nazis wegen einschlägiger Shirts vom Nürnberger
Südstadtfest entfernt. Auf einem uns vorliegenden Foto
sieht man folgendes Motiv: Soldat mit Stahlhelm, zwei
Flugzeuge darüber, ein Bundesadler, das Wort "Landser"
und die Parole "Das Reich kommt wieder".
(6.7.25)
Nürnberg / München: "Der Mensch gewöhne sich mit
der Zeit an die Hitze" - AfD-Vogler zum
Klimawandel (Juli 2025)
Die Süddeutsche Zeitung (2.7.25, Printausgabe) schrieb
über interessante Vorgänge im bayerischen
Landtagsausschuss für Gesundheit, Pflege und Prävention.
Die Grünen brachten dort am 1. Juli einen Antrag ein, in
dem sie unter anderem Hitze-Notfallzentren für Bayern
forderten. Die von der SZ skizzierte Diskussion soll hier
bis auf eine Ausnahme nicht wiedergegeben werden, weil es
sich nicht um unser Schwerpunktthema handelt. Die Ausnahme
ist der Diskussionsbeitrag des Ausschussmitlieds Matthias
Vogler von der AfD. Dieser habe laut SZ von seinem
Bundeswehreinsatz in Afghanistan berichtet. Dort hätten "55
Grad im Schatten niemand geschadet". Zudem
behauptete er: "Der Mensch gewöhne sich mit der Zeit
an die Hitze". Kein Kommentar.
PS: Der Mann sitzt seit einiger Zeit auch im Nürnberger
Stadtrat.
(4.7.25)
Bayreuth: Nazischmierereien ohne Ende - Anklage gegen
vier Jungnazis (Juli 2025)
Laut nordbayern.de (1.7.25) wurden in Bayreuth mehrere
Verkehrszeichen mit Hakenkreuzen und anderen "rechts
gesinnten Schriftzügen" beschmiert. Und stern.de
(3.7.25) berichtete, dass, ebenfalls in Bayreuth, vier
junge Tatverdächtige angeklagt werden, in und um Bayreuth
"monatelang Hakenkreuze und andere rechtsextreme
Schmierereien" verbreitet zu haben. Die angeklagten
Jungnazis sind zwischen 15 und 19 Jahre alt.
stern.de ("Hakenkreuze an Parkbänken - junge
Tatverdächtige angeklagt", 3.7.25): hier
klicken!, nordbayern.de ("Rechtsextreme
Schmierereien auf Verkehrszeichen in Franken - Polizei
bittet um Hinweise", 1.7.25): hier
klicken!
Nürnberg: Erneuter Protest gegen das extrem rechte
"Team Menschenrechte" (Juli 2025)
Am vergangenen Montag protestierten erneut zahlreiche (in
der Spitze 300) Menschen gegen das exrem rechte "Team
Menschenrechte", das 60 MitstreiterInnen mobilisieren
konnte. Auf der Seite des Gegenprotestes waren mehrere
Sitzblockaden zu verzeichnen, aber auch eine Polonaise,
siehe Foto.

Nürnberg, 30.6.25: Polonaise gegen TM (Foto: Nürnberger
Bündnis Nazistopp)
(1.7.25)
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