 |
Oktober
- Dezember 2025

September
2025

August 2025

Juli 2025

Juni 2025

Mai 2025

April 2025

März 2025

Februar
2025

Januar 2025

Dezember
2024

November
2024

Oktober
2024

September
2024

August 2024

Juli 2024

Juni 2024

Mai 2024

April 2024

März 2024

Februar
2024

Januar 2024

Dezember
2023

November
2023

Oktober
2023

September
2023

August 2023

Juli 2023

Juni
2023

Mai 2023

April 2023

März 2023

Februar
2023

Januar 2023

Dezember
2022

November
2022

Oktober
2022

September
2022

August 2022

Juli 2022

Juni 2022

Mai 2022

April 2022

März 2022

Februar
2022

Januar 2022
 |
|
| Druckversion |
Weidhausen bei Coburg: Gewalttätiger Reichsbürger
(Juni 2023)
Wie diverse Medien (28. und 29.6.23) schrieben, griff ein
gewalttätiger, 59-jähriger Reichsbürger in Weidhausen bei
Coburg Polizisten mit einer Eisenstange an, nachdem ihn
diese wegen ausgebliebener Bußgeldzahlungen festnehmen
wollten. Der Mann und seine 50-jährige Ehefrau seien zudem
durch reichsbürgertypische Briefe an Behörden und
Verstößen gegen die Schulpflicht aufgefallen.
sueddeutsche.de ("'Reichsbürger' greift Polizisten mit
Eisenstange an", 28.6.23): hier
klicken!
Nürnberg, 24. Juni: Die Witwe eines Opfers des
neonazistischen Oxner-Attentats berichtet am 41.
Jahrestag (Juni 2023)
Am Samstag, den 24. Juni findet von 18 bis 19.30 Uhr ein
Online-Gespräch mit Brigitte Williams und Birgit Mair
statt. Frau Williams ist die Witwe von William Thomas
Schenck jr., der am 24. Juni 1982 durch den Nürnberger
Neonazi Helmut Oxner erschossen wurde. Der aktive Neonazi
ermordete an diesem Tag in und in der Nähe der Diskothek
"Twenty Five" in der Nürnberger Innenstadt aus
rassistischen Motiven heraus drei Menschen und verletzte
drei weitere schwer.
Mehr als vierzig Jahre hat es gedauert, bis Brigitte
Williams ihr Schweigen über den neonazistischen Anschlag
brach, bei dem ihr Ehemann ermordet wurde. Am 41.
Jahrestag des Anschlags wird die 65-jährige Witwe des
Ermordeten im Online-Gespräch über ihren geliebten Ehemann
und ihre Erinnerungen an die bestialische Tat sprechen.
Birgit Mair, die die Veranstaltung moderiert und die sich
im Vorfeld mehrfach mit Frau Williams getroffen hat, wird
das Verbrechen gesellschaftspolitisch einordnen und
zahlreiche, bisher unveröffentlichte Dokumente aus dem
Privatbesitz von Frau Williams präsentieren. Im Anschluss
daran besteht die Möglichkeit für Fragen aus dem Publikum.
Veranstalter*innen: ISFBB e.V. in Kooperation mit Junge
Stimme e.V. und Nürnberger Bündnis Nazistopp
Online über Zoom; Anmeldung per E-Mail an:
info@isfbb.de. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Weitere Infos: hier
klicken! und hier
klicken!
Zusammenfassende Infos zum rechten Terror der 1980er
Jahre in der alten Bundesrepublik: hier
klicken! Der Artikel endet mit dem Satz: "Viele
Ermittlungsbehörden blendeten die politische Motivation
der Täter aus und erklärten sie schnell zu
psychopathischen Einzeltätern. Die Suche nach
Hintermännern blieb AntifaschistInnen und engagierten
JournalistInnen überlassen".
(Stand 24.6.23)
Nürnberg: Gewalttätiger Rassist prügelte auf
53-Jährigen ein (Juni 2023)
Laut nordbayern.de (23.6.23) prügelte ein 61-jähriger
Rassist auf einen 53-Jährigen ein und beleidigte ihn "mit
fremdenfeindlichen Aussagen". Die Attacke begann im
Kassenbereich eines Nürnberger Supermarkts und eskalierte
im angrenzenden U-Bahn-Bereich.
nordbayern.de ("Rassistisches Motiv? Polizei sucht Zeugen
nach Vorfall in Nürnberger Supermarkt", 23.6.23): hier
klicken!
München / Mittelfranken: Extrem rechte Gäste im
Landtag / Eingeladen unter anderem durch den MdL
Ferdinand Mang aus der Region (Juni 2023)
Die Rechtsanwälte Christoph Maier (Wahlkreis Schwaben) und
Ferdinand Mang (Wahlkreis Mittelfranken), beide
AfD-Landtagsabgeordnete, luden extrem rechte Gäste in den
bayerischen Landtag ein, wie zahlreiche Medien berichteten
(20. und 21.6.23). Auf einem Foto sind Männer in
burschenschaftlicher Aufmachung zu sehen. Zwei zeigen das
einschlägige "White Power"-Zeichen. Ein Journalist
identifizierte Mitglieder der extrem rechten
Burschenschaften Frankonia (Erlangen) und Danubia
(München) sowie Aktive der Identitären Bewegung. Der
Journalist wurde von zwei Burschenschaftlern hart
bedrängt.
sueddeutsche.de ("Rechtsextremisten feiern mit der AfD im
Landtag", 20.6.23): hier
klicken!
München / Nürnberg: Fragwürdige Eminger-Aussage vor
dem zweiten bayerischen NSU-Untersuchungsausschuss / "Bleibt
die Frage, warum sich d. PUA instrumentalisieren
lässt" (Juni 2023)
Nach Beate Zschäpe durfte sich nun der zweite im Münchner
NSU-Prozess Verurteilte und angebliche Nazi-Aussteiger vor
dem zweiten bayerischen NSU-Untersuchungsausschuss
inszenieren. Eine kurze Zusammenfassung und "Highlights"
finden sich im angehängten taz-Atrtikel (19.6.23).
NSU-Watch Sachsen kommentierte auf Twitter: "Keine
Aussage, kein Ausstieg: Eminger deckt #NSU und
Neonaziszene. Er nutzt die Bühne, die ihm #PUA #Bayern
bereitet und inszeniert sich klischeehaft als 'dummen
Nazi'. Ein strategischer Move. Bleibt die Frage, warum
sich d. PUA instrumentalisieren lässt" (Anm.: PUA =
Parlamentarischer Untersuchungsausschuss).
taz.de ("'Ich war nur der dumme Laufjunge'", 19.6.23): hier
klicken!
Nürnberg: Razzia bei Internet-Hatern (Juni 2023)
Laut einer Meldung der Nürnberger Nachrichten (15.6.23,
Printausgabe) wurden in Nürnberg, Fürth und im Landkreis
Fürth bei einer Razzia die Wohnungen von vier
Internet-Hatern durchsucht. Eine politische Einordnung
wird unterlassen - dabei ist davon auszugehen, dass es in
den meisten Fällen um rassistische Hetze und
Nazipropaganda geht. Das Wort "rechts" wird offenbar
peinlich vermieden.
Ansbach: Querdenkerdemo mit extrem rechter Spitze
(Juni 2023)
Die Ansbacher Querdenker-Initiative "Ansbach steht
auf" bemüht sich schon länger nicht mehr, ihre
extrem rechte Außendarstellung zu kaschieren. An der
Demospitze läuft die "Heimat" (die umbenannte
NPD), dahinter AfD-Fahnen, Reichsbürger-Insignien und ein
"Division Franken"-Shirt. Und last but not least
natürlich einige Schilder vom "Team Menschenrechte
Nürnberg".
(12.6.23)
Nürnberg: Nazi-Schmiererei auf dem ehemaligen
NSDAP-Reichstagsgelände (Juni 2023)
Wie uns mitgeteilt wurde, hinterließen Nazi-Fans an der
Steintribüne des ehemaligen NSDAP-Reichstagsgeländes in
Nürnberg folgende Parole: "Eichmann & Streicher,
19.4.23". Die Namen der Naziverbrecher Eichmann und
Streicher dürften bekannt sein; am 20. April wurde in der
Nazizeit und zum Teil noch danach der "Geburtstag des
Führers" gefeiert.
(9.6.23)
Erlangen: Rechte Querdenker attackierten
Grünen-Politikerin auf der Bergkirchweih (Juni 2023)
Laut nordbayern.de (2.6.23) wurde die
Co-Fraktionsvorsitzende der bayerischen Landtagsgrünen,
Katharina Schulze, während einer Diskussionsveranstaltung
aus einer vierköpfigen Gruppe rechtsgerichteter Querdenker
heraus attackiert und beleidigt. Ein 62-Jähriger
Nürnberger habe einen Vergleich mit Mussolini und Hitler
angestellt - die branchenübliche Verharmlosung der
NS-Terrorherrschaft und faschistischer Regime. Ein
ebenfalls aus Nürnberg stammender 57-jähriger Mann habe
Widerstand gegen die Polizei geleistet.
nordbayern.de ("Querdenker verunglimpfen Grünen-Chefin bei
einer Veranstaltung auf der Erlanger Bergkirchweih",
2.6.23): hier
klicken!
Coburg: Hitlergruß beim "Coburger Convent"
2018 und auch 2023? / Kampf des CC gegen kritische
JournalistInnen? (Mai / Juni 2023)
- mehrfach aktualisiert -
Das alljährlich stattfindende und von der Stadt
unterstützte Pfingsttreffen pflichtschlagender
Studentenverbindungen in Coburg ("Coburger Convent",
CC) ist um einen Skandal reicher: Ein dort teilnehmender
Amtsrichter aus Niedersachsen soll laut verschiedenen
Medienberichten (19.5.23) im Mai 2018 einen anderen
Teilnehmer auf der Herrentoilette des Coburger Hofbräus
mit "Heil Hitler" gegrüßt haben. Die genauen
Vorgänge inklusive Vertuschung der Identität des Täters
kamen nun nach antifaschistischen Recherchen an die
Öffentlichkeit. Die zuständige Staatsanwaltschaft hatte
das Verfahren im Jahr 2019 eingestellt, weil der
Hitlergruß in einem halbprivaten Rahmen stattgefunden
habe. Ein großes Ärgernis ist der dem CC seitens der Stadt
zugestandene Rahmen (Unterkünfte in Schulräumen usw.).
Updates: Laut br.de (25.5.23) und Nürnberger
Nachrichten (25.5.23, Printausgabe) wollte der "Coburger
Convent" gegen kritische JournalistInnen vorgehen.
Aus internen Emails ginge hervor, dass der CC die eigenen
Leute mit Plakaten vor zwei namenlich genannten
JournalistInnen warnen wolle. Wie sueddeutsche.de
(26.5.23) schrieb, sei nun der CC-Versammlungsleiter
Schollmeyer zurückgetreten. Ein Imageschaden sollte
offensichtlich vermieden werden. np-coburg (1.6.23)
berichtete, dass ein Coburger Stadtrat während des
Burschi-Fackelzugs einen Hitlergruß gesehen habe. Er und
eine weitere Stadträtin hätten zudem von der Polizei mit
fadenscheiniger Begründung einen Platzverweis bekommen.
Weitere Infos sind in den unten verlinkten Artikeln zu
finden. Es fanden mehrere Gegenkundgebungen statt, zu
denen uns allerdings keine genaueren Infos vorliegen.
np-coburg.de ("Hitlergruß und Polizeiwillkür beim
Fackelzug?", 1.6.23): hier
klicken!, Video von Endstation Rechts (30.5.23): hier
klicken!, zeit.de ("Sport oder Kampf?", 26.5.23): hier
klicken!, sueddeutsche.de ("Versammlungsleiter des
'Coburger Convent' tritt zurück", 26.5.23): hier
klicken!, br.de ("Coburger Convent:
'Fahndungsplakate' gegen kritische Presse?", 25.5.23): hier
klicken!, sueddeutsche.de ("Hitlergruß am
Herrenklo", 19.5.23): hier
klicken!, fraenkischertag.de ("Aufregung um
Hitlergruß beim Coburger Convent", 19.5.23): hier
klicken!
|
|
 |