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Nürnberg, 29. Juni: Lautstarker Protest am Jakobsplatz
gegen Pegida 2.0 / "Renaissance Deutschland"
mobilisierte auch Neonazis und rechte Querdenker / Danke
an unsere UnterstützerInnen und an das Krachorchester!
(Juni 2024)
Für Pfarrer Thomas Zeitler, einen unserer RednerInnen, war
der Auftritt der Truppe um Gernot Tegetmeyer am 29. Juni "alter
Essig in neuen Schläuchen". Und tatsächlich
erinnerte die Kundgebung von "Renaissance Deutschland"
am Jakobsplatz an Veranstaltungen von Pegida Nürnberg vor
nun doch schon einigen Jahren: Unter dem Deckmantel der
Kritik an militanten IslamistInnen wurde rassistische
Hetze verbreitet. In der Spitze 35 rechte Fans goutierten
das.
In der Spitze 100 Menschen protestierten auf Einladung
unseres Bündnisses und der Naturfreunde Nürnberg bei
Mörderhitze lautstark gegen Tegetmeyer & Co. Das
altbekannte Krachorchester, diesmal vor allem aus
Trillerpfeifen-BläserInnen bestehend, erzeugte eine
beeindruckend laute und den rechten Livestream sicher
bereichernde Lärmkulisse. Zur Belohnung gab es
zwischendurch mal Eis.
 
Nürnberg, 29.6.24: Protest gegen rassistische
Veranstaltung auf dem Jakobsplatz (Fotos: Nürnberger
Bündnis Nazistopp)
Unter den Rechten waren auch sattsam bekannte
AktivistInnen des "Team Menschenrechte" und einige
"Heimat" (Ex-NPD) - Leute einschließlich deren
Bayern-Chef Rainer Hatz, der mit der Deutschlandfahne
posierte und das "White Power"-Zeichen zeigte.
Endstation Rechts Bayern beobachtete die Reden und
berichtete auf X Erwartbares: Laut Tegetmeyer verstellen
sich Muslime; man könne mit ihnen nicht zusammenleben.
Wagensveld meine, Islam und Demokratie seien unvereinbar.
Und Kermanshahi habe Martin Sellner und seine
Remigrationspläne für Millionen Menschen gelobt.
Schließlich grüßte Tegetmeyer seinen ins Lager der
Holocaustleugner abgedrifteten ehemaligen Pegida-Kollegen
Ernst Cran.
(29.6.24)
endstation-rechts.de ("Stürzenberger Abspaltung will
ebenfalls über Marktplätze touren", 12.7.24): hier
klicken!
Nürnberg, 29. Juni: Kundgebung wegen Auslieferung
ein:er Antifaschist:in ins rechtsautoritäre Ungarn fand
statt / Droht einer Nürnberger Antifaschistin das
gleiche Schicksal? / "Beigeschmack von
Feindstrafrecht" ? (Juni 2024)
Am 29. Juni fand auf Einladung des Solibündnisses am
Hallplatz eine Solidaritätskundgebung mit etwa 150
TeilnehmerInnen wegen der Auslieferung von Maja T. ins
rechtsautoritäre Ungarn statt. Die non-binäre
Antifaschist:in aus Thüringen soll an Angriffen auf
Neonazis im Februar 2023 in Budapest beteiligt gewesen
sein. Dort fand wie jedes Jahr ein SS-Gedenkmarsch statt
(wir berichteten).
Hiesige AntifaschistInnen befürchten nicht zu Unrecht,
dass nun auch die Auslieferung der inhaftierten Nürnberger
Antifaschistin Hanna droht. Am Samstag, den 6. Juli soll
eine größere Solidaritätsdemonstration stattfinden (Start
14 Uhr am Plärrer).
Im Fall Maja T. ist besonders befremdlich, dass das
Bundesverfassungsgericht zunächst die Auslieferung stoppen
wollte (hier
klicken!). Die Berliner Behörden hatten jedoch
bereits Fakten geschaffen und während der Beratung des
höchsten deutschen Gerichts die Auslieferung durchgeführt.
Offensichtlich wird hier mit zweierlei Maß gemessen: Ein
ähnlich hartes Vorgehen gegen Angehörige der rechten Szene
ist nicht bekannt. taz.de (28.6.24) schreibt in einem
Kommentar von einem "Beigeschmack von Feindstrafrecht",
tagesschau.de (28.6.24) meint: "Ohne Not wurde hier
jemand in einer Nacht- und Nebelaktion außer Landes
gebracht - eine non-binäre Person, die als solche in
ungarischen Gefängnissen gefährdeter ist als andere".
tagesschau.de ("Ein beunruhigender Vorgang", 28.6.24): hier
klicken!, taz.de ("Beigeschmack von
Feindstrafrecht", 28.6.24): hier
klicken!
Fürth-Sack: Rassistische Sprechchöre im Kirchweihzelt
(Juni 2024)
Laut nordbayern.de (30.6.24) skandierten mehrere Menschen
im Kirchweihzelt in Fürth-Sack nach mittlerweile bekanntem
Muster die rassistische Parole "Deutschland den
Deutschen, Ausländer raus".
nordbayern.de ("Polizeieinsatz auf Fürther Kirchweih:
Besucher grölen rechte Parolen zu 'L'amour toujours'",
30.6.24): hier
klicken!
Coburg: Rechte Angriffe auf queere Personen während
der CSD-Demo (Juni 2024)
Laut infranken.de (27.6.24) häufen sich in letzter Zeit
die Angriffe auf queere Personen in Coburg. Während der
diesjährigen, von etwa 500 Menschen besuchten CSD-Demo sei
es zu Beleidigungen und Spuckattacken auf TeilnehmerInnen
gekommen.
infranken.de ("CSD in Coburg: Organisator berichtet von
'Beleidigungen und Spuckattacken'", 27.6.24): hier
klicken!
Nürnberg, 29. Juni: Auf die Straße gegen rassistische
Hetze am Jakobsplatz (Juni 2024)
Am Samstag, den 29. Juni werden wir ab 13.30 Uhr am
Jakobsplatz gegen die rassistische Truppe von "Renaissance
Deutschland" demonstrieren. Dort sollen der
altbekannte Pegida-Nürnberg-Aktivist Gernot Tegetmeyer und
die in unserer Region ebenfalls bekannten
rechtsgerichteten Agitatoren Edwin Wagensveld und Kian
Kermanshahi auftreten. Wir halten zusammen mit den
Naturfreunden Nürnberg dagegen! Auf die Straße!
Am 31. Mai verletzte ein in Deutschland lebender Afghane
einen Polizisten tödlich und fünf weitere Personen schwer
(z.B. hier
oder hier
klicken!). Unter den Verletzten war auch der seit
Jahren rassistisch hetzende ehemalige Pegida-Aktivist
Michael Stürzenberger. Wir verurteilen den mutmaßlich
islamistisch motivierten Angriff scharf und protestieren
unabhängig davon gegen die rassistischen Hetzer aus dem
ehemaligen Pegida-Umfeld.
(Stand 25.6.24)
Nürnberg: Schlägernder Nazi (Juni 2024)
Wie infranken.de (26.6.24) schrieb, grölte ein 53-Jähriger
in Nürnberg auf offener Straße rassistische Parolen und
zeigte den Hitlergruß. Zudem begann er eine körperliche
Auseinandersetzung mit einem Passanten.
infranken.de ("Mann brüllt ausländerfeindliche Parolen -
und provoziert wüste Schlägerei", 26.6.24): hier
klicken!
Nürnberg: Rassist urinierte auf schlafenden Reisenden
(Juni 2024)
Laut nordbayern.de (24.6.24) urinierte im Nürnberger
Hauptbahnhof ein 26-jähriger Mann auf einen schlafenden,
aus Portugal stammenden Reisenden und beschimpfte ihn
anschließend auf rassistische Art und Weise.
nordbayern.de ("Ekel-Tat am Hauptbahnhof Nürnberg: Mann
uriniert auf Schlafenden und beleidigt ihn rassistisch",
24.6.24): hier
klicken!
Nürnberg, 23. Juni: 300 demonstrierten zum 25.
Jahrestag des mutmaßlich ersten NSU-Anschlags in
Nürnberg / Berührende Rede des überlebenden
Anschlagsopfers Mehmet O. (Juni 2024)
Heute vor 25 Jahren explodierte in der Nürnberger Pilsbar
"Sonnenschein" eine Rohrbombe und verletzte den
18-jährigen frischgebackenen Kneipenwirt Mehmet O. schwer.
Die polizeilichen Ermittlungen konzentrierten sich
zunächst wie bei den weiteren NSU-Verbrechen auf O. und
dessen Umfeld. Während des Münchner NSU-Prozesses, viele
Jahre später, kam ans Tageslicht, dass am 23. Juni 1999
der NSU zugeschlagen hatte. O. erkannte bei einer
polizeilichen Befragung die Zschäpe-Vertraute Susann E.
wieder. Inwieweit diese und weitere im Rahmen des NSU
aktive Neonazis in den Nürnberger Bombenanschlag
involviert waren, ist bis heute unklar.
Am 23. Juni 2024 trafen sich auf Initiative von "das
schweigen durchbrechen" zunächst etwa 100 Menschen vor dem
ehemaligen Tatort in der Nürnberger Scheurlstraße. Dort
hielt das überlebende Anschlagsopfer Mehmet O. eine
berührende Rede. Später wurde vom Willy-Brandt-Platz aus
durch die Innenstadt demonstriert. Behörden und Medien
mussten sich währenddessen scharfe Kritik gefallen lassen;
weitere Aufklärung wurde gefordert.

Nürnberg, 23.6.24: Demonstration zum 25. Jahrestag des
mutmaßlich ersten NSU-Anschlags in Nürnberg (Foto:
Nürnberger Bündnis Nazistopp)
br.de ("Heute vor 25 Jahren: Das Rätsel um den ersten
NSU-Anschlag", 23.6.24): hier
klicken!
Schwabach: Hakenkreuz auf Streifenwagen geschmiert
(Juni 2024)
Laut nn.de (23.6.24) wurde in Schwabach ein
Polizeifahrzeug mit einem Hakenkreuz beschmiert. Näheres
ist nicht bekannt.
nn.de ("Während eines Polizei-Einsatzes: Unbekannte
beschmieren Streifenwagen in Schwabach mit Hakenkreuz",
23.6.24): hier
klicken!
Nürnberg: Antisemitische Schmiererei an Schulfassade
(Juni 2024)
Laut infranken.de (21.6.24) wurde die Fassade einer
Nürnberger Schule mit einer antisemitischen Parole
beschmiert. Genaueres ist nicht bekannt.
infranken.de ("Nürnberg: Schulgebäude beschmiert -
Zeugenaufruf", 21.6.24): hier
klicken!
Nürnberg: Antisemitischer Angriff am Plärrer /
37-Jährige fast vor Auto geschubst (Juni 2024)
Wie nordbayern.de (19.6.24) schrieb, wurde eine 37-Jährige
am Dienstagabend aus einer Gruppe heraus am Nürnberger
Plärrer angegriffen und geschubst, so dass sie fast auf
die Straße gestürzt wäre. Die Frau war mit ihrem
5-jährigen Sohn unterwegs und wurde leicht verletzt.
Während der Attacke sollen antisemitische Äußerungen
gefallen sein.
nordbayern.de ("Fünfjähriger Sohn muss Angriff mit
ansehen: 37-Jährige am Nürnberger Plärrer fast vor Auto
geschubst", 19.6.24): hier
klicken!
Nürnberg: Rechte Wahlergebnisse in Nürnberg - kleiner
Überblick (Juni 2024)
Auch nach dieser Europawahl fassen wir die Ergebnisse
extrem rechter Parteien zusammen und erlauben uns einige
Einschätzungen. Fazit: Zumindest in unserer Region wachsen
die Bäume für die extrem rechte AfD nicht in den Himmel.
Zur Wahlanalyse: hier
klicken!
(11.6.24)
Bayreuth: AfD provozierte am Rande der CSD-Demo /
Gewalttätiger Angriff auf Transpersonen in der Nacht
zuvor (Juni 2024)
Laut bayreuther-tagblatt.de (11.6.24) provozierte die AfD
mit einem Infostand am Rande der Bayreuther CSD-Demo. In
der Nacht zuvor war es zu einem gewalttätigen Angriff auf
zwei Transpersonen durch eine Gruppe junger Männer
gekommen.
bayreuther-tagblatt.de ("Konflikte am Rande des Bayreuther
CSD", 11.6.24): hier
klicken!
München / Nürnberg: Unsäglich inkompetente Rede der
AfD-Landtagsabgeordneten Elena Roon zu sozialen und
ökonomischen Fragen (Juni 2024)
Die AfD-Landtagsabgeordnete Elena Roon bemüht sich seit
einiger Zeit, das Niveau der Reden des früher in Nürnberg
lebenden AfD-MdB Martin Sichert einzuholen, wenn nicht gar
zu überholen. Am 5. Juni gab es im Landtagsplenum eine
Debatte zu einzelnen Punkten des Haushaltsplans 2024/2025.
Roon legte mit einzelnen Zahlen aus der Armutsstatistik
los, ging dann aber rasch in die AfD-typische Kurve.
Anstatt Billiglöhne, zu hohe Mieten und unzureichende
Sozialausgaben zu skandalisieren, ereiferte sie sich über
den von der Politik angeblich angerichteten "Schaden
der Fleißigen in unserem Land", ohne das näher
auszuführen. Richtig wäre gewesen: Die Politik schafft es
nicht bzw. will es nicht schaffen, ein bisschen mehr
umzuverteilen, von reich hin zu arm - und die AfD will das
erst recht nicht. Dass Roon dann unvermittelt, Sichert
lässt grüßen, die angeblich "staatlich finanzierte
linke Indoktrination der Jugendlichen" durch den
Bayerischen Jugendring attackierte, lässt tief blicken.
Wen sie stattdessen gerne mit unseren Steuergeldern
finanzieren möchte, hat sie leider nicht verraten. Als
Zugabe dann noch die übliche Hetze gegen Geflüchtete und
das billige Bekenntnis zum Deutschtum, klar.
(10.6.24, Zitate aus dem Landtagsprotokoll)
Nürnberg: Rassistische Parolen bei Rock im Park / "Deutschland
den Deutschen / Ausländer raus" (Juni 2024)
Laut br.de (9.6.24) grölten zwei Männer im
Festival-Riesenrad nach bekanntem Muster die Parole "Deutschland
den Deutschen / Ausländer raus". Anschließend
griffen sie Leute an, die sie zur Rede gestellt hatten.
br.de ("Rock im Park: Rassistische Parolen vom Riesenrad
gegrölt", 9.6.24): hier
klicken!
Nürnberg, 7. Juni: Protest gegen AfD-Hetzveranstaltung
in einem abgelegenen Teil Nürnbergs / Dank an die
Aktiven und die TeilnehmerInnen / Dank an Dieter Vatter
(Juni 2024)
- mehrfach aktualisiert -
Etwa 80 Menschen kamen zu unserer Protestkundgebung am 7.
Juni gegen eine AfD-Veranstaltung in der Gaststätte Simurg
in einem sehr abgelegenen Teil Nürnbergs, in der
Innstraße. Neben inhaltlichen Reden kam auch der
kulturelle Teil nicht zu kurz: Der fränkische Liedermacher
Dieter Vatter bot akustischen Folk mit intelligenten
Texten. An die die AfD beherbergenden Wirte könnte eine
Textzeile aus seinem Lied "Brauner Adler Rag" gerichtet
sein: "Lieber Wirt, nun musst du überlegen, wo bist du
dafür, wo bist du dagegen".
 
Nürnberg, 7.6.24: Protest gegen AfD-Veranstaltung vor
der Gaststätte Simurg, rechts Liedermacher Dieter Vatter
(Fotos: Nürnberger Bündnis Nazistopp)
Welche Gründe die Betreiber der Gaststätte Simurg dazu
bewogen haben, die extrem Rechten zu beherbergen?
Unwissenheit oder Sympathien? Wir wissen es nicht genau.
An völligem Unwisen kann es nicht gelegen haben – wir
haben sie rechtzeitig informiert. Intensiv beworben wurde
die rechte Veranstaltung im Vorfeld von AfD-Rechtsaußen
Elena Roon. AfD-Rechtsaußen Petr Bystron war laut Aussage
eines vor Ort anwesenden Journalisten im Saal. Gesehen
wurden etliche lokale Mandatsträger der AfD.
Update 1: Laut nn.de (8.6.24) waren auch die
angekündigten Roon und Rothfuß im Saal. Beide hätten
betont, dass sie hinter den selbst innerhalb der AfD
umstrittenen EU-Spitzenkandidaten Krah und Bystron stehen.
Rothfuß habe zudem betont: "Remigration ist unser
Programm und wenn LePen das nicht will, dann müssen wir
eben eine neue Fraktion gründen". Die Nürnberger
AfD-Aktivistin Ekaterina Gutner, ebenfalls vor Ort,
äußerte an diesem Tag auf ihrem X-Account: "Ohne
Militär ist kein Abschieben im großen Stil möglich".
Update 2: Die Radikalität der hiesigen AfD wurde am
heutigen Samstag (8.6.24) noch einmal unterstrichen. Die
kurzfristig von Greding nach Nürnberg verlegte
"Strategietagung" der extrem rechten "Jungen Alternative"
(JA) fand im hiesigen AfD-Büro am Willy-Brandt-Platz
statt. Neben den AfD-Landtagsabgeordneten Daniel Halemba
und Benjamin Nolte war auch der Nürnberger AfD-Vorsitzende
Erik Neumayr präsent. Als Referenten angekündigt waren
neben Halemba und Nolte ein rechter YouTuber, ein
langjähriger Aktivist der österreichischen Identitären
Bewegung sowie ein rechter Blogger. Insgesamt waren etwa
25 Rechte anwesend. Laut X-Account der JA Bayern ging es
bei der Tagung u.a. um das völkisch-nationalistische Thema
"Remigration – Schicksalsfrage des deutschen Volkes".
Zur Einschätzung dieser Tagung existiert mittlerweile ein
Artikel von Thomas Witzgall auf Endstation Rechts: hier
klicken!
(8.6.24, ergänzt am 11. und 13.6.24)
Stein, Erlangen und Greding, 8. Juni: Kundgebungen
gegen rechts (Juni 2024)
- aktualisiert -
Am 8. Juni waren in Erlangen auf Initiative des E-Werks
etwa 300 Menschen gegen extrem rechte und nationalistische
Tendenzen auf der Straße. In Stein demonstrierten am
selben Tag etwa 200 Menschen gegen einen rassistischen
Umzug, der sich gegen eine geplante Geflüchtetenunterkunft
richtete. Der bayerische NPD-Chef Rainer Hatz provozierte
am Rande. In Greding fand auf Einladung der Initiative
"Greding ist bunt" trotz Verlegung der extrem rechten,
IB-nahen Strategietagung nach Nürnberg ein Spaziergang von
60 Menschen statt, der auch am Hippodrom vorbeizog, das
vor allem von der AfD immer wieder für rechte Auftritte
genutzt wird.

Stein, 8.6.24: Protest gegen rechts (Foto: Nürnberger
Bündnis Nazistopp)
Bei den Rechten in Stein wurden Aktive von Heimat (Ex-NPD)
und AfD gesichtet. Presserechtlich verantwortlich für
einen Aufrufflyer war eine Aktive der rechten Querdenker
vom "Team Menschenrechte Nürnberg". Also alle derzeit
relevanten extrem rechten Gruppierungen vereint!
(Quellen: nn.de, donaukurier.de sowie eigene Recherchen)
(9.6.24, ergänzt 10.6.24)
Herzogenaurach: Nazi-Schmiererei auf
Elektroverteilerkasten (Juni 2024)
Wie uns gemeldet wurde, wurde auf einen
Elektroverteilerkasten am Liebfrauenhaus in Herzogenaurach
die Naziparole "Zecken Jagen!" (Fehler im
Original) geschmiert.
(9.6.24)
Nürnberg, 7. Juni: Auf die Straße! Gegen eine
AfD-Wahlveranstaltung mit Bystron, Roon, Rothfuß! Stoppt
die FaschistInnen! / Mit Liedern von Dieter Vatter
(Mai/Juni 2024)
- mehrfach aktualisiert -
Wir werden am Freitag, den 7. Juni ab 18 Uhr gegen
eine AfD-Wahlveranstaltung mit Petr Bystron, Elena Roon
und Rainer Rothfuß vor dem Restaurant Simurg,
Innstraße 17 in der Nürnberger Hafengegend
protestieren! Bei uns wird Liedermacher-Urgestein
Dieter Vatter auftreten (u.a. Ex-"Schrott &
Spott"). Auf die Straße! Kein Fußbreit den
FaschistInnen!
Mit öffentlichen Verkehrsmiteln zum Kundgebungsort: Von
der U-Bahnhaltestelle Frankenstraße aus um 17.38 Uhr mit
Bus 67 Richtung Fürth bis zur Haltestelle Bremer Straße.
Dann noch ein paar Minuten zu Fuß!

(Stand 4.6.24)
Nürnberg: Knapp 1000 gegen extrem Rechte im
Europaparlament (Juni 2024)
Auf Einladung der Allianz gegen Rechtsextremismus kamen am
2. Juni knapp 1000 Menschen auf den Kornmarkt, um eine
Woche vor den Europawahlen gegen extrem Rechte im
Europaparlament zu protestieren. Wie wichtig das ist,
zeigen zum Beispiel die Kungeleien von konservativen
PolitikerInnen mit der italienischen Ministerpräsidentin
und deren postfaschistischer Partei.
  
Nürnberg, 2.6.24: Protest gegen extrem Rechte im
Europaparlament (Fotos: Nürnberger Bündnis Nazistopp)
Link zur bemerkenswerten Rede von Ulrich Schneider: hier
klicken!
Am Rand der Allianz-Kundgebung pöbelten einige Rechte rund
um AktivistInnen des Nürnberger "Team Menschenrechte" (TM)
herum, ernteten zum Teil lautstarken Widerspruch aus den
Reihen des Publikums, während auf der Bühne so getan
wurde, als wäre nichts. Ein rechter Querdenker erntete
einen Platzverweis; der Grund ist nicht bekannt. In den
letzten Monaten scheint sich TM zunehmend auf
Gegenaktionen zu spezialisieren und ist inhaltlich kaum
noch von anderen extrem rechten Gruppierungen zu
unterscheiden.
(2.6.24)
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